Montag, 11. Juli 2016

Sich voller Vertrauen ins Leben stürzen

Gestern wurde mir nochmal richtig deutlich bewusst, wo ich gerade stehe. Es geht um den einen Schritt, den es noch zu machen gilt. Dieser eine Schritt, der unheimlich viel Mut erfordert.

Es gibt da dieses Bild, das ich vor ungefähr 3 Jahren in einer Meditation bekam. Meine Gefühle hatten mich damals an einen Abgrund geführt. Wir standen hoch oben an einer Klippe mit einer wunderschönen Aussicht. Vor mir, weit unten, lag eine beeindruckende, herrliche Landschaft. Es war das Paradies. Mein Paradies! An diese Klippe wurde ich in Meditationen noch oft geführt und eines Tages war es so weit, dass ich springen konnte. Ich wusste, dass ich springen konnte und auch muss und dass mir nichts geschieht. Ich tat es, landete sanft wie eine Feder, aufgefangen von vielen Engeln, und stand tatsächlich mitten in meinem Paradies. Ich fragte in dieser Medi, wie ich denn nun den richtigen Weg finden würde und die Antwort war, dass es immer diesen einen roten Faden gibt, dem ich nur zu folgen bräuchte. In dem Moment sah ich ihn auch schon auf dem Weg vor mir liegen. Klar und deutlich. Ich ging los, langsam und bewusst, schaute immer wieder nach links und rechts und wurde mir immer mehr gewahr, dass ich wirklich im Paradies war. Überall war Fülle, wunderbare Menschen und Wesen, alle Geistwesen und Engel, die immer für mich da waren und es noch sind, alles leuchtete voll Liebe und Güte und ich war versorgt. Es ist der sicherste und liebevollste Ort, den ich kenne. Es ist mein Leben.

Dieses Erlebnis habe ich tief verinnerlicht und heute weiß ich, dass es mal wieder eine "Vorausschau" auf mein Leben war, die mir da gegeben wurde. Denn seit gestern weiß ich, ich stehe nun wirklich genau JETZT an diesem Abgrund oben auf der Klippe und bin im Begriff zu springen. Der Sprung und das Vertrauen zu haben, dass ich sicher lande, ist jetzt der nächste Schritt. Und obwohl ich weiß, dass ich sicher landen werde und dass da unten alles ist, was ich je zum Leben brauche, zögere ich. Ich habe sowas noch nie gemacht, mich voller Vertrauen ins Leben gestürzt. Aber es ist mehr ein freudiges Kribbeln, wie wenn man kurz vor einem Sprung vom 3-Meter-Brett ist. Ich weiß, ich werde es tun. Es gibt kein zurück und kein Umkehren. Das Leben hat einen Vertrauensvorschuss verdient. Ich möchte mich hinein stürzen ins Leben, in den Fluss, in die Fülle, mich ganz hingeben und alles fließen lassen, mich versorgen lassen und einfach SEIN, das Leben feiern, mich feiern, die Einfachheit feiern, mir mit staunenden Augen dieses Paradies anschauen, es erleben, denn es ist da. Immer. Die Frage ist, ob wir es sehen und wahrnehmen und glauben können.

Da stehe ich also auf dieser Klippe und genieße noch die schöne Aussicht. Doch die Aussicht ist nicht mehr genug. Ich will mitten rein. Mitten ins Leben. Raus in die Welt. Ich will springen!


Foto: Anja Reiche

Dienstag, 28. Juni 2016

Hin und her zwischen alt und neu!

Ich habe das Gefühl an einem Wendepunkt zu stehen. Das habe ich vor kurzem schon beschrieben. Gerade ist es so, dass ich unheimlich schnell zwischen den Welten hin und her pendele. Das geht oft innerhalb von Stunden. Mal ist da wieder alter Schmerz und alte Wunden, dann kann ich die neue Energie, meine Urqualität und meine neue Wahl ganz deutlich spüren und die Energie schießt mir aus allen Poren. Es ist ein stetes hin und her, das mich manchmal ganz schwindelig macht.

Neulich hatte ich ja schon diese herrliche Einsicht, dass ich hell und leicht und weit und frei bin, war mit besagter Urqualität in Kontakt und fühlte mein wahres Wesen, das keine Probleme kennt. Am Tag danach war diese Energie wieder nicht mehr so präsent und ich fragte mich, wie ich sie "halten" kann, wie ich mich wieder mit ihr verbinden kann. Die Antwort ist einfach, ich habe sie noch am gleichen Tag bekommen. Ich muss sie weder halten noch mich mit ihr verbinden. Ich BIN sie in jedem Moment, ich darf mir das nur wieder bewusst machen. All die niedrige Schwingung von Krankheit und Problemen bin ich nicht mehr. Das passt nicht mehr zu mir und drückt nicht mein wahres Wesen aus.

Die letzten Tage habe ich dann weiter in einem Buch gelesen, das mir mehr als eine Bewusstseinserweiterung verschafft hat. Es heißt "Unterwegs in die nächste Dimension - Meine Reise zu Heilern und Schamanen" von Clemens Kuby. Seine Erlebnisse mit Tibetern, dem Buddhismus und die Begegnungen mit Menschen, die sich ihrer selbst und ihrer Schöpferkraft total bewusst sind, die Dinge aus dem Nichts materialisieren können, unter deren Händen selbst Stein butterweich wird, die sagen können, wann sie ihren Körper verlassen können und wo sie wieder in einem Körper inkarnieren hat eine Saite in mir zum Schwingen gebracht und mich erinnert, wie machtvoll ich wirklich bin. Seither beflügelt mich ein Satz aus diesem Buch: Die Materie unterliegt dem Geist! Wow!!! Wie kraftvoll und wahr!!! ♥

Auch wurde mir durch das Buch noch mal richtig klar, was meine Aufgabe hier ist und warum es auch nötig war, all diese Krankheiten zu haben. Jeder Heiler und Helfer sollte wissen, wovon er spricht und eigene Erfahrungen gemacht haben mit Selbstheilung, sollte erfahren haben, wie es sich anfühlt, wenn der Panzer des Egos gesprengt wird und die Seele einen zwingt, sich ihr wieder anzuschließen. Es war nötig so weit weg von mir zu sein, um mich dann in mir wieder zu finden. Das ist wichtig, wenn ich die Menschen wieder an ihr eigentliches Wesen erinnern will. Ich muss die Dunkelheit kennen, das Gefühl, sich verloren zu haben, den Körper krank gemacht zu haben, das Gefühl, mir alles anzuschauen, was mich in diese Lage gebracht hat. Ich sehe durch dieses Buch auch wieder die Wichtigkeit meiner Arbeit, das höhere Ziel, meine Heilkraft die ich auf meine Art habe. Aber damit hören die Erkenntnisse der letzten Tage nicht auf.

Ich konnte ja bisher Termine nicht so gut haben. Das war mir zu eng und alles in mir wurde auch eng, wenn es um Termine und deren Einhaltung ging. Ich fühlte mich bedrängt und zu etwas gezwungen, was ich nicht wollte, auch wenn das "Vorhaben" zu diesem Termin eigentlich ein schönes war. Jedes Mal drehte sich mir der Magen um, wenn es darum ging, dass ein Termin in welcher Form auch immer anstand. Ob nun jemand zu mir kam, dem ich beim Bewerbungen schreiben half (was mir total Spaß macht) oder ob es nur ein ausgemachtes Treffen zum Kubb spielen war. Also setzte ich mich letzte Woche hin und schaute, was es denn damit auf sich hatte.

Mein inneres Kind stand relativ schnell auf dem Plan und riet mir panisch, nur ja nicht raus in die Welt zu gehen, nur ja keinem Menschen zu begegnen, weil es dann wieder Dinge tun muss, die es nicht will. Mein Kind hatte diese Überzeugung, dass jede Begegnung mit Menschen, jedes sich zeigen und mit anderen in Kontakt kommen, Nachteile mit sich brachte und das Kind wieder Dinge tun musste, die es nicht will. Diese Erfahrungen habe ich tatsächlich als Kind gemacht, mit meinen Eltern, denen ich mich immer unterordnen musste und auch schon in anderen Leben. Ich sagte dem inneren Kind, dass das nun nicht mehr so wäre. Ich würde für es da sein und habe ihm erlaubt zu spielen und zu toben und nur das zu tun, was es wirklich will. Niemand würde es mehr zwingen, etwas zu tun, was es nicht will. Es darf NEIN sagen und dieses NEIN hätte auch keine negativen Auswirkungen mehr. Das Kind war total erschöpft und wollte sich einfach nur erst einmal ausruhen und all die Anspannung "wegschlafen". Ich nahm es in den Arm und dort schlief es auch sofort ein, völlig platt und erledigt von der ganzen Anspannung und dem Pflichten erfüllen. Mein Schutzengel kam und hüllte uns in seine Flügel. So saßen wir da. Doch ich merkte, dass das, was meinen Bauch immer so eng werden lässt, wenn es um Termine geht, nicht nur von mir kommt und nicht nur aus diesem Leben. Ich merkte all die Last und den Schmerz meiner Ahnen, denen es ebenfalls nicht möglich war, sie selbst zu sein. Auch deren negative Erfahrungen der Opferrolle und des unterordnen müssen waren in mir gespeichert, wurden seit Jahrhunderten in der Vererbung weitergegeben. Dann bekam ich das Bild, dass diese Steine, die mir im Magen lagen und die ja auch in meiner Galle zu finden waren, durch meine Bauchdecke ploppten und wie Seifenblasen draußen zerplatzten. Die Transformation dieser Last hatte begonnen.

Sie zog sich mehrere Tage hin. Mal stand ich im Sonnwendfeuer und alles, was nicht zu mir gehört, brannte weg. Mal kam ein großer, kosmischer Staubstauger und saugte alles aus mir heraus, was nicht ich bin. Das tat so gut! Alles heilte gleichsam immer auch meine Ahnenreihe und die Menschheit. Die Last der Unterdrückung und des verbiegen müssen wurde aufgelöst und abgesaugt.

Vorgestern hatte ich dann den Impuls, dass all meine Krankheiten, die ich so die letzten Jahre, Monate und Tage produziert habe, die gleiche Wurzel, den gleichen Ursprung haben. Es gibt einen Grund für alle. Ich sah die Krankheiten wie einen großen Bund an Luftballons. Sie waren mit Helium gefüllt, ein riesen Bündel und waren mit einem Karabiner an einem Gürtel festgemacht, den ich um die Hüfte trug. Ich hakte den Karabiner aus und wollte den Strauß an Ballons und Krankheiten fliegen lassen. Da stand plötzlich wieder mein inneres Kind und hielt mich panisch zurück. Würde ich die Krankheiten loslassen, müsste ich wieder tun was andere wollen. Sie schützen mich davor, mich anderen unterordnen zu müssen, davor, dass andere mich "benutzen" können. Das innere Kind ließ sich gar nicht beruhigen und so bat ich meine Seele, mich an den Ursprung dieser Überzeugung zu führen.

Ich reiste unendlich weit zurück in die Vergangenheit, alles rauschte an mir vorbei. Bis ich im Jahr 1055 ankam. Ich war der Sohn einer Bauernfamilie. Es gab einen Herrscher in unserem Ort, der sich aller Menschen einfach so bediente. Sie mussten seine Arbeit machen, seine Ländereien bestellen, immer in seinem Dienst stehen. Und wenn ihm danach war, dann auch für ihn Kämpfen und in den Krieg ziehen. Sie hatten keine eigenen Rechte. Der einzige Ausweg war damals für mich, dass ich krank wurde, um mich all dem zu entziehen. Ich war ständig krank und es war gut so für mich, denn so musste ich all das nicht mitmachen. Ich hatte keinen Wert für diesen Herrscher und so ließ er mich in Ruhe und völlig außer Acht. Damals schwor ich mir, dass ich immer krank sein wollte, damit ich mich nicht unterordnen musste und damit ich nichts tun musste, was ich nicht wollte. Denn die Welt ist gefährlich und ich kann mich besser krank zu Hause verkriechen, als da raus zu gehen und mich wieder für andere aufzuopfern. So mein denken damals und das hatte sich festgesetzt. Ich sprach mit diesem Jungen und sagte ihm, dass er so aber auch nicht all die Schönheit der Welt erleben könnte, dass er krank auch nicht das machen könnte, was er selbst will. Er verbaute sich damit auch sein eigenes Leben, seine eigenen Ziele, Wünsche und Sehnsüchte. Er fragte mich, was er denn stattdessen tun sollte. Er sah einfach keinen Ausweg, weil dieser Herrscher in seinen Augen allgegenwärtig und allmächtig war. Ich sagte ihm, dass es auch bessere Orte auf dieser Welt gäbe und dass dieser Herrscher nicht alles ist, was es da draußen gibt. Es gibt auch schöne Flecken Erde an denen gute Menschen wohnen. Es gibt die Freiheit. Und so packte er seine Sachen und ging in die Welt, weg von diesem Herrscher hin zu liebevollen Menschen. Es wird immer beides geben. Die Unterdrücker und die Förderer. Die Frage ist, was nehme ich wahr, wofür entscheide ich mich. Das hat der Junge nun verstanden. Er braucht seine Krankheiten nicht mehr.♥

Das alles ist in den letzten Tagen passiert. Gestern war ich dann beim Zahnarzt, weil mir ein Stück von einem wurzelbehandelten Zahn abgebrochen war und mir ins Zahnfleisch stach. Hätte ich mir in dem Fall (jetzt schon) selbst helfen können, hätte ich es getan. Aber so war ich gezwungen zum Zahnarzt zu gehen, was ich nicht so gerne tue und was ich schon ein paar Jahre nicht gemacht habe. Ich habe meine eigene Ansicht von Heilung und da gehört Bohren sicher nicht dazu. Er konnte mir auch mit dem Zahn helfen, erzählte mir aber auch, dass hier und da Karies ist.

Meine Zähne sind auch so ein Thema, das ich schon lange habe. Allerdings habe ich sie die letzten Jahre mit Verachtung und vor allem Nichtachtung gestraft. Bis vor drei, vier Wochen hatten wir kein gutes Verhältnis. Dass so eine Einstellung meine Zähne nicht in strahlende Gesundheit versetzt ist auch klar. Naja und nun ist da wieder was, was Heilung bedarf. Ich weiß auch, dass ich das kann. Gerade fühlt es sich aber richtig anstrengend an. Ich hab keine Lust mehr. Zeitweise habe ich das Gefühl, wie wenn ich insgesamt vor einem RIESENberg von Themen stehen würde, der angeschaut und geheilt werden will. Aber irgendwas sagt mir, dass das so gar nicht stimmt.

Und wieder macht sich das Gefühl breit, dass es eine universelle, einfache Lösung und Heilung für all das gibt. Ich habe das Gefühl, dass es da tatsächlich einen gedanklichen Schalter gibt, den ich umlegen kann und jetzt auch umlegen will. Nämlich den Schalter "Ich bin genau jetzt glücklich, grundlos glücklich und gesund!" Ich möchte meinen Blick von "Es gibt Probleme zu lösen und Dinge zu heilen" auf "Ich bin glücklich und voller Freude und genieße das Leben und all das Schöne, all die Wunder!" richten. Im wahren Kern bin ich ja schon gesund, meine Urschwingung, meine Urqualität ist gesund. Und diese wähle ich jetzt nochmal. Es ist jetzt an der Zeit. Alles andere fühlt sich nicht richtig an und nicht wie ich, mir nicht mehr zugehörig. Es entspricht mir nicht mehr. Hell und leicht und weit und frei und gesund! DAS entspricht mir! Voller Freude und Neugierde, voller Entdeckerdrang und Ausprobieren wollen, voller Frieden und Glück und Leichtigkeit! Es ist vor allem die Leichtigkeit und das Heilsein, das ich wähle, das grundlose Glücklichsein.

Mir wieder und wieder irgendwelche Baustellen anzuschauen, fühlt sich nicht mehr richtig an. Es ist Zeit nicht mehr durch Schmerz zu lernen und zu wachsen sondern durch Freude.

All der Schmerz und die Krankheiten, die ich hatte, haben absolut ihre Berechtigung. Es war gut so. Ich habe sie erschaffen. Sie sind meine Kinder. Sie haben mir sooo viel gebracht und gezeigt und mich zurück zu meinen Fähigkeiten gebracht. Sie haben mir wirklich oft gedient, in Situationen, in denen ich selbst noch nicht in der Lage war, zu mir zu stehen. Sie haben mich reich beschenkt an Erfahrungen, die es mir möglich machen, mich in andere reinzuversetzen, mitzufühlen und sie zu verstehen, meine Arbeit zu machen. Ich bin dankbar für alles, was ich erleben durfte. Doch nun treffe ich eine neue Wahl. Es ist eine neue Zeit und es ist Zeit für Freude und HEILSEIN, für SEIN, für ich SEIN mit allem, was zu mir gehört. All das möchte ich ohne Einschränkung erfahren und voll und ganz entfalten, denn dazu bin ich hier. Zeit für ein neues Kapitel in meinem Leben, in der Geschichte all meiner Leben, in der Geschichte meiner Ahnenreihe.

Ich fühle, dass ich wirklich an einem Wendepunkt stehe. Wachstum geht jetzt anders als bisher. Der Schmerz ist nicht mehr nötig. Es reicht zu wissen, dass es ihn gibt, aber ich muss ihn nicht mehr erschaffen. Es fühlt sich an, wie die ersten unsicheren Schritte eines kleinen Kindes. Gefühlt habe ich das alles noch nie gemacht. Neuland.

Aber wie es mit allem so ist, wird sich auch dieses NEUE festigen und mir immer mehr in Fleisch und Blut übergehen, im wahrsten Sinne des Wortes!

Wie geht es euch gerade in dieser spektakulären Zeit? Ich freue mich auf eure Kommentare! ♥

Herzensgrüße von zwischen den Welten ;)
Anja

Foto: Anja Reiche

Mittwoch, 22. Juni 2016

Weit und hell und leicht - die Urqualität unserer Seele

Als ich meinen letzten Artikel "Angst vor der gewünschten Veränderung" geschrieben habe, war ich echt ziemlich down und verzweifelt und ratlos. Doch eins wusste ich sicher: Die Antworten auf all meine Fragen würden kommen und so ist es auch.

Ich habe mir eine Bewusstseinserweiterung gewünscht, ein neues Denken, größeres Denken, neue Ansätze. Gestern kamen die ersten "Lieferungen" an und ich habe heute noch nicht das volle Ausmaß dieser wunderbaren Erkenntnisse verarbeitet. Ich will euch aber dennoch davon erzählen.

Ich habe mich gefragt, wie ein Leben in völliger Gesundheit aussieht, in dem nichts mehr zu heilen ist. Habe mich gefragt, wie wohl Wachstum dann aussieht, wenn ich keine Erkenntnisse mehr aus Krankheiten gewinnen kann. Und auch darauf habe ich Antworten bekommen. Ich liebe es, auf solche Fragen vom Leben einfach mal so Antworten zu erhalten, auf den unterschiedlichsten Wegen und so rasch und klar. Es ist eine wahre Wonne! ♥

Gestern Morgen habe ich mich nochmal hingesetzt und mit meiner Gallenblase gesprochen, denn sie ist es, die diese Krämpfe auslöst und gestern habe ich ihrerseits eine enorme Traurigkeit und Erschöpfung wahrgenommen. In der Meditation zeigte sich, sie ist wirklich total ko. Sie hat mir gesagt, dass sie zu diesen Krämpfen gezwungen wird. Sie will das gar nicht mehr und sie kann auch nicht mehr. Sie will sich einfach erholen und ihre normale Funktion ausfüllen. Diese Krämpfe strengen sie voll an. Ich habe mich bei ihr entschuldigt und gefragt, wie ich sie denn dazu zwinge und sie meinte, dass ich ihr ja aufgetragen hätte, auf mich aufzupassen. Ich habe ihr nun gestern diese Verantwortung genommen. Das Ding war aber, dass sich auch für mich diese Verantwortung des Aufpassens total schwer angefühlt hat. Ich will die auch nicht. Das ist ja mega anstrengend. Und die Schlussfolgerung ist, wenn ich es doch nicht schaffe, richtig auf mich aufzupassen, muss die Galle ja doch wieder einspringen. Das macht einen enormen Stress für mich, weil ich immer riiiichtig gut auf mich aufpassen muss, damit ich nicht wieder Krämpfe bekomme. Aber dieses Denken alleine macht ja schon Bauchschmerzen. Dann waren wir in der Meditation beide so weit, dass wir dieses "Päckchen" des aufpassen müssen meiner Seele gegeben haben. Und dann ist etwas sehr schönes passiert. Die Seele hat gegrinst, das Päckchen genommen und es hat sich in Luft aufgelöst. Dieses Päckchen gibt es nicht.
Alles in mir und um mich wurde plötzlich ganz hell und weit und leicht und ich habe gemerkt, dass ich so bin, wenn ich mir meiner ganz bewusst bin. Dass ich das bin in meiner Urqualität und wenn ich so bin, mir dessen bewusst bin, dann kann mir keiner etwas anhaben, auch die niedrigste Schwingung nicht, weil ich sogar die noch mit meinem Licht anfüllen kann. Ich muss überhaupt nicht auf mich aufpassen!!! Mich hat dieser Gedanke schon lange gestresst, aber ich hatte keinen alternativen Gedanken, den ich stattdessen denken konnte, der sich besser angefühlt hat. Und jetzt hab ich einen: Ich bin hell und leicht und weit und so kann ich in die Welt und leuchten und einfach sein und alles ist gut. Ich kann begegnen wem ich will und mir kann nichts geschehen. Ich bin ganz bei mir und in meiner Kraft und Energie und in meiner Schwingung und die bleibt, egal wo ich bin. Dieser Gedanke ist so befreiend!!!! Ich bin hell und leicht und weit und immer ganz bei mir!!!!!

Himmel, wie einfach das Leben ist!!!

Ich muss nicht auf mich aufpassen. Mir kann nichts geschehen, wenn ich mit meiner mir ureigenen Energie verbunden bin. Wenn ich immer glaube, dass ich auf mich aufpassen muss, dass ich mich schützen muss, weil ich ja hochsensibel bin, weil es Energieräuber gibt, dann habe ich immer Stress, dann bin ich immer angreifbar, dann lauern überall Gefahren, dann muss ich wirklich immer aufpassen und mich schützen, mich zurückziehen. Aber das ist so stressig. Nur der Gedanke "Ich muss auf mich aufpassen und mich schützen." bereitet Stress und meine Energie sinkt schon alleine deswegen.

Dieses aufpassen müssen hat sich schon so in mir festgesetzt, dass es sich schon im Körper zeigt: Ich muss aufpassen, mit wem ich mich umgebe, sonst bekomme ich wieder Bauchschmerzen. Ich muss beim Essen aufpassen, sonst tun mir die Zähne wieder weh. Ich muss aufpassen, wenn es kalt ist, sonst bekomme ich wieder Blasenentzündung. Ich muss beim Laufen aufpassen, nur nicht zu weit gehen, sonst tut mir mein Knie wieder weh. Und so weiter und so fort.

Ey, wie anstrengend und einengend ist das denn bitte? Ich muss überhaupt nicht auf mich aufpassen, weil es keine Gefahr gibt, wenn ich ganz bei mir und in meiner Energie bin. Wer sollte mir denn schaden? ICH BIN HELL UND WEIT UND LEICHT! Und alles, was nicht dieser Energie entspricht darf jetzt gehen, kann mich, mein Energiesystem und meinen Körper verlassen und wird es auch tun, weil es sich nicht mehr halten kann. Ich habe mir lange genug einreden lassen und selbst eingeredet, dass es anders ist, dass ich etwas anderes bin als hell und leicht und weit. Aber das war eine Lüge.

Ich bin erfüllt mit der Urkraft meiner Seele, mit meinem reinen Bewusstsein. Ich leuchte und schwinge so hoch und diese Kraft, diese Energie ist ein nie endender Strom. Wir können uns selbst damit anfüllen und sie hinaus tragen in die Welt, andere damit beschenken.

Dieser Zustand und ihn zu erkennen, löst wirklich alles und jedes vermeintliche Problem. Dieser Zustand kennt nämlich überhaupt kein Problem! In diesem Zustand halten sich keine Krankheiten, weil sie sich auf Grund der viel höheren Grundschwingung auflösen. In diesem Zustand halten sich keine Konflikte und Probleme, weil auch sie die hohe Schwingung gar nicht aushalten und sich auflösen. Wenn wir in dieser Schwingung sind, in unserer uns ureigenen lichtvollen Schwingung unserer Seele, wenn wir mit ihr verbunden sind, sie uns ganz ausfüllt, durchdringt und umgibt, dann sind wir gesund und heil und voller Freude. Diese Energie kann durch nichts angegriffen werden. Das Leben kennt keine Gefahren. Selbst wenn jemand meint, meinen Körper töten zu müssen, wird genau diese helle, leichte, weite Energie, mein Bewusstsein, meine Seele weiterleben. Ich habe nichts zu verlieren. Gar nichts! Ich bin und ich bin ewig!

Wenn ich in dieser Energie bin, dann hab ich Lust auf Erfahrungen, dann will ich raus in die Welt, Menschen begegnen, spielen, mich ausprobieren. Und so wird Wachstum stattfinden, wenn wir ganz gesund sind - durch Erfahrungen, durch uns ausprobieren, durch das Hinausgehen in die Welt und das Leben kosten, in vollen Zügen leben und das machen, was uns Freude bereitet, was uns nährt und auf was wir jetzt einfach Lust haben, was wir schon immer mal machen wollten, was unser Herz zum Singen bringt. Wir sind hell und leicht und weit und voller Power, voller Liebe. Wir sind Freude, nie endende Freude und Liebe! Grenzenlos, machtvoll, schöpferisch, genial.

Ich will raus in diese Welt! Ich will meine Erfahrungen machen, mich ausprobieren, mich in den unterschiedlichsten Situationen erleben, die ich gerade als reizvoll erachte, den unterschiedlichsten Menschen begegnen und dann immer wieder reflektieren und entscheiden, ob diese Erfahrungen wiederholungswürdig sind.

Ich möchte die Menschen so sein lassen wie sie sind, ihnen begegnen, auch wenn sie vielleicht voller Wut und Hass sind und dabei bleibe ich in meiner Mitte und bei meinen Bedürfnissen. Ich möchte niemandem mehr ausweichen müssen, mich nicht zurückziehen müssen.

Ich möchte meinen Raum einnehmen, mein Strahlen in die Welt tragen, andere mit meinem Leuchten anstecken, einfach dadurch, dass ich selbst leuchte. Wenn ich meinen eigenen Raum einnehme mit all meiner wunderbaren Energie, mit all meiner hohen Schwingung, mit all meinem Leuchten, dann ist das das beste "Schutzschild" was ich haben kann. Es ist ein Bild, dass mein Körper von einer leuchtenden Energiekugel umgeben wird und so automatisch genug "Abstand" zu anderen entsteht, weil mein "Raum", den ich einnehme, weit größer ist als mein Körper. Meine Seele umgibt meinen Körper mit ihrer wunderbaren Kraft, durchdringt meinen Körper und meinen Geist bis in jede Zelle, durchwirkt mich und wirkt durch mich. Ich lasse sie bereitwillig in jeden Winkel meines Wesens und meines Seins fließen, sie ist es, die mir Leben gibt, sie ist es, die mir Kraft gibt, sie ist es, die mir Liebe gibt. Sie ist Liebe. Ich bin Liebe!

Mir steht die Welt offen, wartet auf mich und meine Freude, den Spaß am Entdecken und Ausprobieren. Mehr gibt es nicht zu tun!

Unsere Urqualität kennt keine Probleme! Lassen wir sie wieder Einzug halten!

Ich sende euch Herzensgrüße
Anja

Foto: Anja Reiche

Montag, 20. Juni 2016

Angst vor der gewünschten Veränderung

Noch vor wenigen Tagen habe ich geschrieben und gefühlt, dass es Zeit für Veränderung ist. Time to change - Auf zu neuen Ufern! hieß der Artikel. Es rollt tatsächlich eine Welle der Veränderung auf uns zu und ganz viel Altes will gehen und eigentlich freue ich mich darauf. Dass ich aber trotzdem, tief in mir, eine enorme Angst vor dieser Veränderung habe, war mir nicht bewusst, nicht in diesem Ausmaß!

Ich wähnte mich in meiner körperlichen Heilung weiter. Ich fühlte mich gesund und nun hatte ich wieder Bauchkrämpfe, ziemlich übel, so wie ich sie ab 2012 regelmäßig hatte, bis ich das passende homöopathische Konstitutionsmittel gefunden hatte, bis ich verstanden hatte, was mir mein Körper damit sagen will. Dann wurde es besser und immer besser. Die Abstände wurden größer, die Schmerzen weniger. Aber es kamen neue "Krankheiten". Das Knie, der Ausschlag, die Zähne, die Blase. Irgendwas scheint immer zu sein. Und nun hatte ich wieder diese Krämpfe, mit denen ich überhaupt nicht mehr gerechnet habe. Es erschüttert mich gerade bis in die Grundfesten meines Seins: Wie verdammt nochmal erschaffe ich mir all diese Schmerzen, Krankheiten und Symptome? Wozu dienen sie mir noch? Was läuft da eigentlich?

Heute Nacht im Halbschlaf kamen dann die ersten Antworten. Mir wurde bewusst, dass ich Angst habe, Erkenntnisse zu verpassen, wenn ich plötzlich gesund bin, dass ich Wachstumschancen verpassen könnte. Mein Körper hat mir so viel über mich und das Leben beigebracht, hat mir gezeigt, wo ich Gefühle unterdrücke, wo ich nicht ich selbst bin. Bleibe ich in meiner Entwicklung stehen, wenn es nichts mehr zu heilen gibt? Das ist das eine.

Das andere ist, dass ich mich frage, wer ich wirklich sein will. Will ich jemand sein, der auch mal viele Termine aushält? Prinzipiell schon, aber die richtigen. Ich möchte keine Begegnung mehr haben, bei der ich das Gefühl habe, dass ich es über mich ergehen lassen muss und froh bin, wenn es "geschafft" ist. Ich hatte neulich einen Traum, in dem es darum ging, dass ich mich von Menschen trennen soll, die mir nicht gut tun und nicht meine Sprache sprechen. Auch das fällt da gerade mit rein. Denn das haben mir die Schmerzen gezeigt: Ich habe mal wieder nicht richtig auf meinen Bauch gehört, habe viele Termine gehabt, habe wieder angefangen zu funktionieren, über meine Bedürfnisse hinwegzugehen. Ich kann ja wieder, ich bin ja wieder gesund. Dann mache ich das eben schnell, auch wenn ich eigentlich keine Lust habe. So fing es die letzten Wochen wieder an. Allerdings hätte es vielleicht auch eine andere Möglichkeit gegeben, dass ich das bemerkt hätte, dass ich bemerkt hätte, dass ich wieder von meinem Weg und meinen Bedürfnissen abkomme, dass ich mich wieder anpasse, funktioniere. Vielleicht hat es diese Möglichkeit gegeben, es zu merken, aber ich habe nicht richtig hingeschaut? Waren die Bauchschmerzen wieder eine Notbremse?

Alles in allem möchte ich verstehen und erkennen, was da läuft, es mir bewusst machen, loslassen und eine neue Wahl treffen. Ich möchte wissen wie ich mich selbst sabotiere. Die größte Angst ist aber wirklich, dass ich Wachstum und Erkenntnisse verpassen könnte.

Und dann kommt noch hinzu, dass mein Partner zeitweise das Gefühl hat, dass er sich nicht auf mich verlassen kann. Es gab schon einige Termine, die ich wegen gesundsheitsbedingten Vorfällen nicht mit ihm wahrnehmen konnte. Das hat ihn manchmal bis ins Mark getroffen. Er fühlte sich total verlassen. Dieses verlassen fühlen ist klar sein Thema, allerdings frage ich mich, ob ich in dieser Hinsicht zuverlässig sein will und auch Termine weit im Voraus annehmen und dann auch einhalten will, auch wenn mir gerade nicht danach ist. Wer will ich sein? Ist es ein für mich sorgen, wenn ich in der Hinsicht keine festen Zusagen mache, oder ist es eine Flucht vor Verpflichtungen, eine Angst vor Verpflichtungen? Und was kann mein Partner mitgehen und was nicht? Führt ein "so sein" womöglich zu einer Trennung? Wer bin ich? Wer will ich sein? Diese Fragen stellen sich mir gerade an allen Ecken und Enden! So geht es mir. Geschüttelt und gerührt und in den Grundfesten erschüttert.

Ich glaube, dass das alles Auswirkungen von den anstehenden Veränderungen sind. Es scheint nochmal wirklich alles auf dem Prüfstand zu stehen. Kein Stein steht mehr auf dem anderen. Da wartet ein neues Leben. Es ist jetzt möglich. Aber wie will ich dieses Leben? Was darf anders sein? Und was macht das mit mir?

All die Krankheiten waren lange eine Legitimation für mein "so sein". Sie haben mir einen legitimen Grund gegeben, wieso ich nicht wieder einen normalen Job angenommen habe. Sie haben mir einen legitimen und gesellschaftstauglichen Grund gegeben, wieso ich manche Veranstaltungen/Familienfeiern nicht wahrgenommen habe. Sie haben es mir erlaubt, mich rauszuziehen aus Situationen, die ich eigentlich nicht wollte. Sie haben mir lange gedient. Und jetzt heißt es, selbst Verantwortung zu übernehmen, zu mir zu stehen und auch ohne gesellschaftliche Legitimation NEIN zu sagen. Kann ich das? Bin ich schon so weit? Habe ich den Mumm NEIN zu sagen und Gefahr zu laufen, dass ich dann vielleicht nicht gemocht oder verstanden werde, dass ich als komisch gelte, als sonderbar, als unlogisch, weil es für die anderen keinen offensichtlichen Grund für mein NEIN gibt?

Oh Gott!!! Und gerade bemerke ich, dass es bei meiner Mama genau so läuft. Für alles, was sie nicht tun möchte, entwickelt sie Krankheiten, weil es dann akzeptiert wird, dass sie es nicht tut. Himmel!!! Sie lebt dieses Leben, in dem Krankheiten ihr "so sein", ermöglichen. Was für ein "Zufall" und ich muss sagen, ich kann es verstehen. Es ist einfacher, einen offensichtlichen Grund für ein NEIN zu haben, als einfach "nur" auf sein Gefühl zu hören, zu merken, dass es sich nicht richtig anfühlt, ohne es vielleicht begründen zu können und es dann auch nicht zu tun. Mit einer Krankheit als Grund setzt man sich viel weniger in die Nesseln. Aber so will ich das nicht! Ich will lieber gleich zu mir stehen, auch wenn ich dann als komisch gelte. Ich möchte gesund sein UND ich sein dürfen.

Und noch weitere Fragen und Ängste drängen sich gerade auf, jetzt wo die Veränderung möglich und greifbar ist: Wie sieht ein Leben aus, in dem ich gesund bin? Verliere ich mich dann wieder? Fange ich wieder an zu funktionieren und übergehe meine Bedürfnisse? Wie sieht Wachstum dann aus, wenn es nicht aus Heilung entsteht? Wie entwickle ich mich weiter, wenn ich gesund bin, wenn es keine Symptome mehr anzuschauen gibt? Ich hätte nicht gedacht, dass ich vor Heilung und gesund sein so viel Angst habe. Dass ich so viele Fragen habe. Ich kann mir dieses Leben nicht vorstellen und doch will ich es. Ich wusste immer, dass der Moment kommen wird, in dem alles geheilt ist und es "nur" noch darum geht, meine Potentiale zu leben, über mich hinauszuwachsen und "einfach" ich zu sein. Aber wie sieht das aus? Wie sieht so ein Leben aus? Was mache ich? Wer bin ich da? Ich kann es mir nicht vorstellen. Wie krass ist das denn bitte? Das alles hat so viel Zeit in Anspruch genommen. Was tue ich mit dieser Zeit?

WER BIN ICH UND WER WILL ICH SEIN???

Die Antworten werden kommen. Das weiß ich und ich bin jetzt schon gespannt, wie sie wohl ausfallen mögen, was mir meine Seele dazu zu sagen hat. Ich entscheide mich für die Veränderung,  für Gesundheit, für mich, auch wenn ich nicht weiß, wie das alles aussehen wird. Tief in mir weiß ich, dass es gut für mich ist. Tief in mir weiß ich, dass meine Seele den Weg kennt. Ich werde sie wohl vorausgehen lassen und ihr vertrauensvoll ins Ungewisse folgen.

Bitte verzeiht diesen etwas wirren Artikel. Ich musste es aufschreiben, um es mir selbst klar zu machen. Und irgendwie glaube ich auch, dass er euch trotz der Verwirrung hilft. Denn ich könnte mir vorstellen, dass viele vor einer Veränderung, die sie eigentlich wollen, Angst haben.

Herzensgrüße von mir
Anja

PS: Ich war im März schon einmal in so einer Phase, in der mich das Neue ziemlich überfordert hat. Damals ist dieser heilsame Artikel entstanden: Zeit für neue Wege! Wirklich? Darin findet ihr ein wunderbares, hilfreiches Gleichnis von Susanne Hühn zu dieser Zeit des Wandels!

Wie mag es nach der gewünschten Veränderung aussehen?
Foto: Anja Reiche

Freitag, 17. Juni 2016

Time to change - Auf zu neuen Ufern!

Alles, was die letzten Wochen an die Oberfläche gespült wurde, uns getriggert und beschäftigt hat, fließt nun nach und nach ab. Was für eine Erleichterung. Es wird wieder mehr Platz in unserem Energiesystem. Wieder haben wir alten Ballast verwandelt und entlassen. Und zwar einen ziemlich großen Brocken, denn was mich angeht, war da auch ein Haufen kollektiver Schuld meiner Ahnen dabei. Nun ist wieder ein Stück mehr Freiheit zu spüren. Leichtigkeit und neue Klarheit halten wieder Einzug. Uns steht wieder mehr Energie zur Verfügung. Zum einen, weil wir uns wieder gereinigt haben und nicht mehr so viel Energie in Blockaden gebunden ist und zum anderen, weil wir die Energie gerade nicht für die innere Arbeit brauchen. Wir können sie wieder mehr ins Außen richten und die Dinge tun, die uns am Herzen liegen. Daran war in den letzten Wochen ja irgendwie nicht zu denken. Zumindest ging es mir so.

Die letzten Nächte habe ich als unheimlich heilsam empfunden. Ich habe enorm bewusst geträumt und mit ganz vielen Situationen Frieden geschlossen, habe von Fülle geträumt, von Wundern und Überfluss. Beim Aufwachen war ich jedes Mal so erfüllt und zutiefst zufrieden, dass mir schon fast die Worte dafür ausgehen. ♥

Und nun spüre ich die Welle des Neuen auf mich zurollen. Ich habe mich die letzten Tage nochmal ganz bewusst für mich und meinen Seelenweg entschieden, mit aller Inbrunst, radikal, rigoros und mit absoluter Entschlossenheit. Ich habe mich für alle Veränderungen geöffnet, für alles, was nun in mein Leben kommen möchte, was jetzt gerade wichtig und richtig für mich ist. Wie immer es aussehen mag, es wird mir dienen. Ich habe mich für das große Unbekannte entschieden, für Wunder und wunder-bare "Zufälle". Alles, was nicht zu mir gehört, geht und darf auch gehen. Alles, was ich leben will und zum Ausdruck bringen will, darf noch mehr kommen, ist schon spürbar. Die Zahnrädchen der Synchronizitäten rattern. Ich kann sie hören. Das Universum arbeitet auf Hochtouren. Die Weichen werden neu gestellt, alles vorbereitet für die nächste Ladung unfassbarer Begebenheiten.

Tatsächlich fühlt es sich an wie eine riesige Welle, die mit enormer Kraft auf mich zukommt und mich mitreißen wird. Das weiß ich. Allerdings macht mir das keine Angst mehr. Vielmehr bin ich freudig erregt und stehe schon in Position, um mich endgültig in die Fluten zu werfen. Auf zu neuen Ufern!!! Denn da wird sie mich hintragen diese Welle, zu neuen Ufern, in ein neues Ich, in eine neue Form des SEINS! Wieder ein Shift, wieder ein enormer Wandel und ich freue mich wie ein kleines Kind an Weihnachten. GESCHENKE!!!! ♥ Deren Energien sind schon da, schon fast greifbar und bald werden sie in materieller Form in unser Leben flattern, sich manifestieren, uns abermals staunen lassen über dieses grandiose System, das sich Leben nennt!!!

Time to change!!! Ich bin bereit für alles, was jetzt gut für mich ist! Aber sowas von... ♥♥♥


Foto: Anja Reiche

Sonntag, 12. Juni 2016

Entscheidest du dich für dich selbst?

Wir stehen jetzt an einem ganz wichtigen und im wahrsten Sinne des Wortes entscheidenden Punkt auf unserem Weg zurück zu uns selbst, in unserer Transformation.

Entscheiden wir uns für uns selbst?

Diese Frage stellt sich gerade. Sie wabert durch den Orbit, hängt im Raum, ist zum Greifen, kann nicht mehr übersehen werden. Sie drängt sich förmlich auf, steht momentan an jeder Ecke und wartet auf unsere Antwort.

Haben wir endlich den Mut, rigoros JA zu uns und unserem Wesen zu sagen? Haben wir den Mut, uns ohne Netz und doppelten Boden für unseren Seelenweg zu entscheiden? Haben wir den Mut, uns nun endlich anzuerkennen, mit allem, was uns ausmacht? Haben wir endlich den Mut, unsere wahre Größe und unseren wahren Wert anzuerkennen und auszudrücken? Haben wir den Mut, zu uns zu stehen, egal, was die anderen sagen? Haben wir den Mut, unsere Träume zu verfolgen und anzugehen, auch wenn wir keine Ahnung haben, wie genau sich das gestalten soll?

Haben wir all diesen Mut? Oder knicken wir wieder ein und lassen uns von den äußeren Umständen abbringen? Lassen wir es doch lieber bleiben, weil uns dann unsere alten Freunde lieber mögen? Lassen wir es wieder sein, weil doch gerade kein Geld da ist? Lassen wir es wieder sein, weil die Ideen noch nicht konkret genug sind, wir noch nicht gut genug sind, wir doch lieber wieder in die alten Muster der scheinbaren Sicherheit zurück verfallen? Passen wir uns lieber wieder an? Machen wir lieber wieder etwas, weil wir damit schließlich unsere Brötchen verdienen können, auch wenn uns diese Tätigkeit gar keinen Spaß macht? Schieben wir unsere Träume wieder auf die lange Bank auf irgendwann, wenn dies oder jenes besser ist, Geld da ist, die Kinder aus dem Haus sind, der richtige Partner an unserer Seite?

Wir stehen auf dem Prüfstand. Das Leben will wissen, wie ernst es uns mit uns wirklich ist. Wir haben diese wichtige Entscheidung nun zu treffen. Das Universum will wissen, was es uns liefern darf: Den alten Mist von früher oder unsere Träume? Alte Muster oder neues Denken? Tretmühle und Scheinsicherheiten oder Selbstverwirklichung und Erfüllung? Altes Leid oder Wunder?

Was wollen wir? Er ist ein Wendepunkt dieser Juni! In welche Richtung gehen wir jetzt? Die Sommersonnenwende steht kurz bevor. Darf unser Leben auch eine Wende nehmen? Haben wir endlich genug gelitten, um zu verstehen, dass wir hier sind, um unsere wahre Größe zu leben? Haben wir endlich begriffen, dass wir seit tausenden von Jahren die erste Generation in unserer Ahnenreihe sind, die sich wirklich und wahrhaftig selbst leben darf? Dass wir endlich alle auferlegte Schuld und Selbstzweifel ablegen dürfen und auch können? Dass wir hier sind, um uns endlich von allem zu befreien, was nicht wir selbst sind, was nicht ausdrückt, wer wir im Kern sind?

Nicht nur das Universum, das Leben, wartet auf unsere Entscheidung. Auch unsere Ahnen tun es. Wir können so viel für sie lösen und ihren Weg gleichsam mit unserem zusammen heilen. Wir können jetzt ein für alle mal Schluss machen mit Selbstverrat, Unterdrückung der eigenen Bedürfnisse und Wünsche, mit Verzagtheit, Kleinheit, Wertlosigkeit, eingeredeten Schuldgefühlen, Scham für das eigene Wesen, dem Fristen eines grauen Daseins aus Pflichten und Zwängen, dem Gefühl, verkehrt zu sein.

Wir können uns hier und heute für uns und unsere Freiheit, unseren Selbstausdruck, unsere Kraft, unser Potential, unseren Seelenweg entscheiden. Die Zeit ist reif! Dieser Juni wartet auf unsere Stimme!

Tun wir es? Sagen wir JA? Ich schon!

Mit jeder Faser meines Herzens sage ich JA zu mir, zu meinem wahren Wesen, zu allem, was mich ausmacht, zu meinen Vorlieben und Abneigungen, zu meinen Eigenarten und Besonderheiten, zu meinen Talenten und dem, was meine Seele hier auf die Erde bringen will. Drunter mache ich es nicht mehr, weil ich es mir wert bin! Ich will mich weder verbiegen noch verraten. Ich will ich sein. ICH BIN ICH! Immer, in jedem Moment! Das gestehe ich mir zu, dafür entscheide ich mich und dafür werde ich jeden Tag reichlich belohnt! Ich bin wertvoll! Ich bin göttlich! Ich verdiene das Beste! Ich verdiene Wunder am laufenden Band! Ich verdiene Erfüllung, Fülle und getragen werden. Ich verdiene Geschenke und alles, was mein Herz begehrt, weil ich wertvoll bin so wie ich bin. Weil ich etwas zu geben habe. Weil ich ICH bin! Weil ich BIN!

Wie fällt deine Antwort aus?


Foto: Anja Reiche


Montag, 6. Juni 2016

Die Ernte wird kommen

Die letzten Wochen waren irgendwie wieder Hardcore! Mein Artikel "Im Geburtskanal der Transformation" hat gezeigt, dass ich damit nicht alleine bin. Ich habe so unfassbar viele Reaktionen und Rückmeldungen darauf bekommen, wie noch zu keinem Artikel zuvor. Innerhalb von zwei Tagen hatten über 6000 Menschen diesen Artikel gelesen und viele haben mir bestätigt, dass es ihnen ganz ähnlich geht.

Ich muss sagen, dass ich ganz schön in den Seilen hing und mir einfach nur gewünscht habe, dass diese krasse Phase zu Ende geht. Alles ging Schlag auf Schlag, ein Thema jagte das nächste, die Emotionen fuhren Achterbahn, der Körper pfiff mal wieder aus dem letzten Loch. Mitte April hätte ich noch gesagt, dass ich der Heilung auf allen Ebenen zum Greifen nahe bin. In und jetzt kurz nach  dieser anstrengenden Phase war ich mir da nicht mehr so sicher und leichte Verzweiflung und Unmut machten sich breit, dass diese Anstrengung und Transformation wohl nie aufhören wird. Ich war wütend, ungeduldig, unzufrieden und einfach nur genervt davon, dass ich wohl doch noch nicht so weit bin, wie ich mich vermutet habe. Ätzend! Da kann man schon mal wieder alles anzweifeln und sich fragen, ob man hier überhaupt das Richtige tut.

Heute hat sich dann einiges wieder ins rechte Licht gerückt (inspiriert wurde ich von der Botschaft der Geistigen Welt für den Juni, übermittelt von Robert Betz) und ich kann mir und uns sagen :

Wir tun das Richtige! Die Ernte wird kommen und sie wird gut!  

Die Anstrengung zahlt sich immer mehr aus und irgendwann werden wir einfach nur noch staunen und uns freuen, dass wir diesen Weg gegangen sind, dass wir durchgehalten haben, dass wir nicht aufgegeben haben, dass die innere Stimme, die uns immer wieder antreibt, weiterzumachen, stärker war als unsere Verzweiflung und das Hadern.

Ich möchte heute für euch ein solcher Seelentröster sein, wie er von der Geistigen Welt beschrieben wird. Wir haben schon sooo viel erreicht, schon so viel gewandelt, angeschaut, geheilt, sind schon so weit fortgeschritten in der Freude und Leichtigkeit, der Heilung. Wir heilen mit unserer Arbeit und unserem Mut nicht nur uns selbst, sondern auch die Welt. Wir lösen Themen, die schon so viele Generationen da waren. Wir lösen sie endgültig. Wir tun nicht nur uns selbst einen Riesengefallen sondern der ganzen Menschheit. Was wir an uns selbst heilen, heilen wir in der Welt. Und wir machen es wirklich gut. Wir sind mutig, wir sind ausdauernd, wir sind stark, wir sind die Liebe, die so dringend gebraucht wird. Lasst uns jetzt auf den letzten Metern nochmal alle Kraftreserven mobilisieren, lasst uns nochmal erinnern, warum wir damit überhaupt angefangen haben: Es gibt keine andere Option!!! Umkehren ist keine Option! Tief in uns wissen wir alle wofür es gut ist. Unsere Seelen lechzen nach dem heil sein, nach dem ganz wir selbst sein, nach Freiheit und Frieden in uns. Sie sehnen sich nach Selbstverwirklichung, nach Wachstum und Selbstausdruck. Uns zieht es hin zu unserem wahren Kern, zu unserer uns ureigenen Kraft, zu unserem uns ureigenen Wissen, zu unserer Weisheit, auf unseren Seelenweg. Und wir spüren es, wir wollen es erleben, ganz bei uns zu sein, alles gelöst zu haben, was nicht wir selbst sind, was nicht mehr ausdrückt, wer wir wirklich sind. Danach sehnen wir uns. Wir sehnen uns nach uns selbst! Und dafür lohnt sich jede Anstrengung und jede Durststrecke. Wir werden dort ankommen, bei uns selbst, immer mehr und irgendwann sind wir ganz da! Das ist unsere Ernte, die kommen wird. Wie wunderbar!!!! ♥

Ich sende euch von Herzen ganz viel Kraft und Liebe für euch selbst und euren Weg zurück zu euch selbst! ♥

Die Ernte wird kommen und sie wird gut!!!!!


Foto: Anja Reiche



Donnerstag, 2. Juni 2016

Eine neue Wahl

Eine Wahl, die ich treffe, hier und heute und aus tiefstem Herzen! Es ist an der Zeit!!!

Ich lasse alles los, was jemals meinen Körper belastet hat und gerade belastet. Ich entlasse alle Blockaden und hinderlichen Überzeugungen, die mir nicht mehr dienlich sind und nicht meinem wahren Wesen und der höchsten Wahrheit entsprechen. Ich löse jetzt alle Emotionen, die noch erlöst werden wollen. Ich entscheide mich hier und jetzt für die komplette körperliche und seelische Gesundheit, für heil sein auf allen Ebenen. Ich entscheide mich für mein heiles, gesundes Selbst, für Leichtigkeit und Freude, für Kraft und Energie. Alles Schwere entlasse ich aus meinem Körper und aus meinem Energiekörper. Ich brauche es nicht mehr. Es dient mir nicht mehr. Alle Heilung und Transformation geschieht in Leichtigkeit und Freude. Ich ehre und achte, was bisher war, denn es ist meine Schöpfung. Nun treffe ich eine neue Wahl und entscheide mich für mein wahres Wesen, meinen Kern, meine heile Seele, mein heiles SEIN, mein HEIL SEIN!!!! Ich treffe diese Wahl aus tiefstem Herzen und entscheide mich für diese Qualitäten! Ich entscheide mich für LIEBE und FREUDE, für LEICHTIGKEIT und HEIL SEIN mit jeder Faser meines Herzens!!!! So ist es!!!!

Wer diese Worte gerade auch gebrauchen kann, darf sie gerne "benutzen"! ;)
Teilen erwünscht!

Foto: Anja Reiche


Dienstag, 31. Mai 2016

Im Geburtskanal der Transformation

Gott ist das im Moment anstrengend. Gefühlt bin ich eine einzige Baustelle. Die Emotionen fahren Achterbahn, alles scheint zu vibrieren. Ich bin total erschöpft, ganz viel Altes löst sich, wobei ich davon nichts wirklich greifen kann oder es benennen kann. Ich weiß einfach, dass es so ist. Auf der einen Seite bin ich mega dankbar und erleichtert im wörtlichen Sinne, fühle mich phasenweise total leicht und gelöst. Und auf der anderen Seite bin ich einfach nur fertig und wünsche mir, dass ich aus dem Strudel auch mal wieder rauskomme, dass es endlich vorbei ist. 

Irgendwie fehlen mir die Worte für meinen momentanen Zustand. Gefühlt werden die nächsten Tage noch heftig. Ich sehe noch kein Licht am Ende des Tunnels. Die gewittrige Stimmung der Natur, die wir noch ein paar Tage haben werden, scheint auch in mir und direkt um mich herum zu sein. Es brodelt, da sind Spannungen, da entlädt sich ständig was und mit jedem Gewitter wird etwas gereinigt, Energie transformiert. Und kaum hat man sich etwas erholt, haben sich neue Spannungen gebildet und das ganze geht von vorne los. Keine Zeit, um Luft zu holen. 

Irgendwie auch wie eine Geburt. Die Wehen kommen in immer kürzeren Abständen und die Pausen dazwischen reichen nicht mehr aus, um wirklich durchzuatmen. Der Geburtskanal trifft es wohl auch ganz gut. Da bin ich gerade. Stecke mittendrin in meiner Neugeburt, werde von außen bearbeitet, von den Wehen, die mich austreiben sollen. Es ist eng, dunkel, anstrengend und mit viel Arbeit verbunden, obwohl ich gefühlt nicht viel dafür tun kann, als einfach da durch zu gehen und darauf zu vertrauen, dass ich irgendwann rauskomme. Und das will ich auch endlich: Ich will da raus! Aber es dauert eben alles so lange, wie es eben dauert.

Gefühlt bin ich Gebärende und der, der geboren wird, gleichzeitig. Ich bringe mich selbst zur Welt.

Ein Gedanke, der mich im Moment tröstet und hält ist der, dass ich mich dazu entschieden habe, diese Transformation mitzumachen, dass ich es aus tiefstem Herzen will und ganz und gar zurück zu mir selbst möchte, alles loslassen will, was nicht ich bin, um endlich meinen reinen, wahren Kern zum Ausdruck bringen zu können. Es ist mein freier Wille, dass ich jetzt genau an dem Punkt bin und es wird ein DANACH geben. Es wird irgendwann vorbei sein. Das ist sicher. Und daran halte ich mich fest und an der wunderbaren Freiheit und Leichtigkeit, die schon immer mehr zu merken ist und dann noch ausgeprägter da sein wird, weil sie durch nichts mehr blockiert wird. 

Ich wünsche uns allen ganz viel Kraft und Liebe für diesen Endspurt! Gehen wir gemeinsam da durch und freuen wir uns auf das DANACH!

Wie geht es dir gerade? Machst du ähnliche Erfahrungen?

Erschöpfte Herzensgrüße von mir

Anja

Foto: Anja Reiche



Samstag, 28. Mai 2016

Ohnmacht darf sein - alles darf sein!

Ich habe die letzten Tage aufgehört, mich gegen das ohnmächtig sein zu wehren. Ich habe aufgehört zu kämpfen. Und dieses Loslassen fühlt sich extrem gut an. Über das Loslassen habe ich schon öfter geschrieben, aber ich hatte dazu noch nicht alles gesagt, weil mir noch nicht alles bewusst war. Meine neuesten Erkenntnisse will ich gerne mit euch teilen. ;) Loslassen heißt für mich auch, sein lassen. Es sein lassen, mich sein lassen, wie ich bin, alles sein lassen, wie es gerade ist, ohne es zu verurteilen oder zu bewerten.

Mit dem körperlichen Gefühl der Ohnmacht habe ich mich schon lange befasst und auch Freundschaft damit geschlossen. Dennoch kamen immer wieder Situationen, in denen ich mich total ohnmächtig gefühlt habe und es oft auch tatsächlich war. Das körperliche Gefühl konnte ich annehmen, aber das SEIN, das ohnmächtig SEIN habe ich abgelehnt und verurteilt. Das war mir so nicht klar. Facebook sei Dank, weiß ich es jetzt. Wofür Facebook nicht so gut ist. ;)

Es tut unheimlich gut, mir zu erlauben ohnmächtig zu sein. Das ist so befreiend!! Bei der Wut z. B. kann ich es immer gut haben, wenn sie da war/ist. Das körperliche Gefühl so wie das wütend SEIN ist völlig in Ordnung, auch wenn andere wütend sind, dann darf das sein und ich erinnere die Menschen gerne daran, dass dieses Gefühl und dieser Zustand Platz haben dürfen. Wenn aber jemand ohnmächtig ist oder zu sein scheint, wie z. B. mein Bruder oder meine Eltern, dann hab ich das immer verurteilt, weil man ja schließlich immer was machen kann. Und als dann neulich Facebook so rumgezickt hat und mich für einen Monat aus mir unerklärlichen Gründen für das Liken von Seiten blockiert hat, da war ich sowas von ohnmächtig und wütend darüber, dass ich nichts machen kann und dass mir niemand helfen kann. Du kannst dir gar nicht vorstelle, wie sehr mich das gewurmt hat. Alle Versuche, eine Erklärung zu finden, jeglicher Versuch mit dem Support von Facebook Kontakt aufzunehmen, verliefen im Sande. Ich konnte nichts tun, als hinnehmen, dass es nun mal für einen Monat so ist.

Ich hatte dann kurz drauf mit meiner Schwester telefoniert und ihr erzählt, dass es eigentlich nur die Technik schafft, mich so zu fuchsen, weil ich immer der Meinung bin "Geht nicht, gibt's nicht!". Und als ich ihr genau diesen Satz gesagt habe, ist dann der Groschen gefallen. Geht nicht, gibt's eben doch und das darf sein. Ich darf ohnmächtig sein. Dass mich diese Annahme, dann in meine tatsächliche Macht führt, steht auf einem anderen Blatt. Im Moment genieße ich einfach nur das ohnmächtig sein dürfen. So verrückt wie das klingt: Es ist befreiend und machtvoll, ohnmächtig sein zu dürfen. ♥

Sicher, ich kann immer etwas tun und etwas ändern und wenn es nur meine Einstellung zu mancher Sache ist. Und das habe ich damit getan. Ich habe meine Einstellung geändert. Es ist ein Unterschied, ob ich die Ohnmacht da sein lasse, ohne sie zu verurteilen oder zu bewerten und mich dann in aller Ruhe für die Macht entscheide, oder ob ich die Ohnmacht verfluche und auf Biegen und Brechen meine Macht haben will. Bei ersterem treffe ich eine Wahl zwischen zwei Möglichkeiten, die in ihrem Wert neutral sind. Bei letzterem wähle ich etwas und verurteile das andere, halte es für schlecht und nicht lebenswert. Ich sage mir, dass es nicht sein darf. Und es darf doch sein! Denn alles darf sein, alles hat seinen Platz und alles hat seine Berechtigung. Verurteile ich etwas, lehne ich es ab und darf mich dann nicht wundern, wenn es verstärkt in mein Leben drängt und Annahme und Liebe von mir will. So wie es all die Situationen getan haben, die mich an meine Ohnmacht erinnert haben. Sie will sein. Zu Recht! Das habe ich bezüglich der Ohnmacht tatsächlich verstanden und es tut unendlich gut, diesen Kampf aufgegeben zu haben. Es darf sie geben und es darf Menschen geben, die sie wählen.

Nicht die Dinge und Zustände halten uns fest, sondern wir halten die Dinge und Zustände damit fest, dass wir sie ablehnen. Lassen wir sie SEIN, da SEIN und nehmen sie in Liebe an, dann lassen wir sie los und sie können sich wandeln, transformieren und uns den Weg freigeben, um in ihr Gegenteil zu kehren. Aus Angst kann Liebe werden, aus Wut Kraft, aus Kleinheit Größe, aus Ohnmacht Macht!

♥ Es ist machtvoll, ohnmächtig sein zu dürfen! ♥

Generell ist es sehr entspannend, wenn alles da sein darf. Heute bin ich z. B. ziemlich matsch und es darf SEIN. Das wechselt die letzten Tage von "Ich hab Energie für fünf und reiße Bäume aus." zu "Ich krieg gar nichts gebacken und will einfach nur SEIN und atmen.". Heute ist B angesagt. ;)

Die letzten Wochen und Tage sind echt krass. Der Körper ziept mal hier und dann mal da. Mal der Darm, mal die Blase, mal die Zähne, mal der Rücken, mal stolpert das Herz. Alles immer nur ein bisschen. Ich lass es SEIN wie es ist. Der Ausschlag ist auch noch da. Mal mehr, mal weniger. Dennoch habe ich das sichere Gefühl, dass ich da, wo ich bin, genau richtig bin. Es ist ein inneres Wissen und lässt mich das alles sehr gelassen erleben. Es darf SEIN!

Die Energien und der stetige Schwingungsanstieg sind manchmal echt anstrengend und ich kann zeitweise förmlich merken, dass die Schwingung, die auf die Erde kommt und um mich ist, höher ist als die von meinem Körper und dass der sich erst anpassen muss. Das sind immer so Phasen. Gestern hab ich das wieder extrem gemerkt. Dann brauch ich auch ein Nickerchen und auch das darf SEIN.

Koste mal den Satz: Alles darf sein! Schmeckt er nicht wunderbar nach Freiheit?

Ich glaube tatsächlich, der größte Schritt in Richtung Los-LASSEN ist das SEIN LASSEN!

Damit sende ich euch Herzensgrüße und gehe jetzt wieder SEIN und atmen! ;)
Anja


Foto: Anja Reiche


Mittwoch, 18. Mai 2016

Wenn ich nur wüsste, was ich will...

Wo Deine Talente und die Bedürfnisse der Welt sich kreuzen,
dort liegt Deine Berufung.
(Aristoteles)

Ich widme diesen Artikel all jenen, die im Moment in beruflicher Hinsicht auf dem Schlauch stehen, die gerade im Job unzufrieden sind und nicht wissen, was sie stattdessen wollen, die nicht wissen, wo ihr Weg langgehen soll, wer sie sind, was sie gut können.

Solche Phasen hatte ich in meinem Leben zuhauf. Was hab ich nicht alles ausprobiert. Wie oft war ich verzweifelt und habe vor lauter Bäumen den Wald nicht gesehen. Immer wieder habe ich mich gefragt, wer ich bin und warum ich eigentlich hier bin. Eins habe ich auf jeden Fall gelernt: Groß denken, immer größer und mir das Allerbeste zuzugestehen, das scheinbar Unmögliche in Betracht zu ziehen und an meinen Träumen festzuhalten, auch wenn ich keine Ahnung habe, wie ich diese erreichen könnte. Was mein Herz begehrt und nach was meine Seele lechzt, das werde ich erreichen. Es war nicht die Frage, ob ich meine Berufung finden würde, sondern wann. Und so habe ich mich im wahrsten Sinne des Wortes durchgewurschtelt, wie der Franke sagt. ;) Mit jeder Idee, mit jedem Versuch kam ich mir näher, habe immer mehr gemerkt, was ich brauche und wer ich bin. Es war ein Weg, ein Prozess, der nicht mit einem Fingerschnippen getan war. Doch auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.

Im Nachfolgenden findest du unzählige Fragen, die dir helfen könnten, herauszufinden, wer du bist und was du brauchst, um eine erfüllende Tätigkeit zu finden, vielleicht sogar deine Berufung. Vielleicht gibt es die EINE Tätigkeit für dich, vielleicht gibt es auch ganz viele, weil dir viel Spaß macht. Wer weiß das schon? Ich bitte dich, all diese Fragen vor allem mit deinem Herzen zu beantworten. Vielleicht schickst du jetzt deinen Verstand einfach in den Urlaub. Drück ihm gedanklich einen Cocktail in die Hand und leg ihn in eine Hängematte am Strand. Er wird gerade nicht gebraucht. Hier sind dein Herz und deine Seele gefragt.

Ganz unten findest du auch weiterführende Artikel zu dem Thema, quasi meine Erfahrungsberichte und Buchtipps!

Ich wünsche dir viele Antworten und etwas mehr Klarheit! Glaube an dich und daran, dass auch du etwas ganz Besonders mitgebracht hast auf diese Erde, etwas, das du den Menschen schenken kannst. ♥

1. Was würdest du tun wollen, wenn Geld keine Rolle spielen würde?
Stell dir vor, dass für dein Einkommen gesorgt wäre. Du hättest alles, was du brauchst. Jeden Monat genug Geld für deinen Lebensunterhalt. Was würdest du mit deinen Tagen anfangen? Was würdest du tun wollen? Wie sähe der perfekte Tag aus?

2. Auf welches Leben willst du mal zurückblicken?
Wenn du mal alt bist und du merkst, dass deine Tage so langsam gezählt sind, auf welches Leben willst du zurückschauen? Mit welchem Gefühl willst du diesen Körper verlassen? Was willst du auf jeden Fall erlebt haben? Welche Erfahrungen gemacht haben?

3. Was würdest du tun, wenn niemand hinschauen würde?
Oft lassen wir uns davon beeindrucken, was wohl die anderen von unserem Tun und Denken halten könnten. Doch wie würdest du dich verhalten, wenn dich niemand sehen könnte, wenn keiner urteilen würde? Würdest du länger schlafen wollen? Im Morgenmantel und mit zerstrubbelten Haaren am PC sitzen und arbeiten? Wie sähen deine Tage aus, wenn es jedem egal wäre, was du tust?

4. Welche Tätigkeiten erfüllen dich mit Glückseligkeit?
Wann bist du ganz bei dir? Was macht dich richtig zufrieden und glücklich? Gibt es vielleicht ein Hobby, das diesen Zustand in dir hervorruft? Wenn du diese Fragen nicht gleich beantworten kannst, dann fang an, dich im Alltag ständig zu beobachten. Wann geht es dir richtig gut? Was brauchst du, damit du dich wohl fühlst? Wann hast du das Gefühl ein wertvoller Teil dieser Gesellschaft zu sein? Wann bist du so richtig zufrieden mit dir? Für welche Themen brennst du? Wann fangen deine Augen an zu leuchten und du sprühst vor Begeisterung? Mit was könntest du dich stundenlang beschäftigen? Wann sitzt du abends erfüllt und zufrieden auf der Couch? Wie muss dein Tag da gewesen sein? Was muss passiert sein?

5. Was würdest du eh tun, auch wenn du dafür kein Geld bekommen würdest?
Oft liegen unsere Talente uns so nah, dass wir sie gar nicht mehr als etwas Besonderes sehen. Schau also genau hin. Was kannst du richtig gut? Welche deiner Vorzüge nehmen Freunde oft für sich in Anspruch. Kannst du gut zuhören? Oder findest du beim Shoppen immer die passenden Teile? Bekochst du deine Freunde gerne oder sollst du ihnen öfter mal was nähen oder basteln? Fragen sie dich öfter bezüglich bestimmter Sachen um Rat? Für was schätzen dich deine Freunde?
Ich bitte dich, tu nichts als unwichtig ab oder als nicht erwähnenswert. Alles ist hier wichtig, auch wenn du es noch so banal findest. Wie lange habe ich nach dem großen WOW gesucht und dabei war das, was ich wirklich richtig gut kann, so selbstverständlich, so still und leise. Sei also achtsam! Die größten Fähigkeiten werden gerne übersehen, weil sie so normal für einen selbst sind.

6. Wo würden andere deine Stärken und Potentiale sehen?
Wie würden deine Freunde dich beschreiben, wenn sie es müssten? Wo würden sie deine Stärken sehen? Was trauen sie dir zu? Stell dir all deine Freunde und vielleicht auch deine Familie vor. Welche guten Seiten sehen sie an dir? Wenn es dir schwer fällt, dir das vorzustellen, dann frag sie doch einfach wirklich. Du wirst staunen, was andere in dir sehen.

7. Was hast du als Kind gerne gemacht oder gespielt? 
Womit hast du als Kind deine glücklichsten Stunden verbracht? Bei welchen Beschäftigungen hast du die Zeit vergessen? Was konntest du stundenlang tun, ohne dass dir langweilig wurde? Wofür haben dich früher deine Freunde geliebt? Wobei konntest du ihnen helfen? Worin warst du richtig gut? Was wolltest du als Kind immer werden, wenn du mal groß bist?

8. Wenn alles möglich wäre, wie würde dein Leben dann aussehen?
Stell dir vor, es käme eine Fee und würde dir mit einem Fingerschnippen dein Leben so gestalten, wie du es immer haben wolltest. Alles, was im "echten" Leben scheinbar nicht möglich ist, wäre machbar. Der eigene Laden wäre kein Problem. Der Traumberuf, der all deine Fähigkeiten vereinbart, würde dir gebastelt werden, eine Stelle oder eine freiberufliche Tätigkeit, die genau auf dich zugeschnitten wäre und die auch unbedingt gebraucht wird. Es gäbe Kunden/Abnehmer/Klienten ohne Ende. Wie sähe dein Beruf aus? Was dürfte dir die Fee alles zaubern? Aus welchen Berufen würdest du dir die Schokoladenseite rauspicken? Ich bitte dich inständig: Denke groß und immer größer! Greife bei diesen Fragen wirklich nach den Sternen und gehe vom Bestmöglichen aus!

9. Welcher Typ bist du?
Bist du eher für das Grobe oder für das Feine? Brauchst du eher den Überblick oder beschäftigst du dich lieber mit Details? Bist du jemand der gerne die Initialzündung für irgendwas gibt, aber mit der Ausführung nichts zu tun haben will oder bist du der Macher und Umsetzer? Arbeitest du lieber im Hintergrund oder an der Front? Delegieren oder selber machen? Möchtest du im Team arbeiten oder eher auf dich gestellt? Bist du eher morgens produktiv oder abends? Arbeitest du lieber geistig oder körperlich, oder braucht es die Mischung? Eigenständig oder angestellt? Arbeitsplatz oder von zu Hause?

10. Welche Vorbilder gibt es für dich?
Zu dieser Frage wurde ich durch den Blogbeitrag von Dasha Sky zu dem Thema Berufung inspiriert und ich frage mich, warum ich da nicht selbst drauf gekommen bin. Ich hatte nämlich tatsächlich immer irgendein Vorbild, bei dem ich mir bestimmte Eigenschaften "abgeschaut" habe oder bei denen ich das Gefühl hatte/habe: "Ja, da willst du auch hin!" Wer ist das bei dir? Welche Menschen bewunderst du z. B. für bestimmte Wesenszüge oder vielleicht für die ganze Art? Von wem kannst du dir die berühmte Scheibe abschneiden? Wer übt eine Tätigkeit aus, die dich vielleicht neidisch werden lässt oder die du dir selbst von Herzen wünschst, von der du träumst und schwärmst und die du auch so gerne hättest?

11. Was gestehst du dir selbst alles zu?
Bei all diesen Fragen, die ich gestellt habe, geht es darum, das scheinbar Unmögliche in Betracht zu ziehen. Wie oft hat dein Verstand gesagt: "Das ist ja schön und gut, aber das ist ja eh nicht möglich!"?
Wo setzt du dir selbst Grenzen, weil du glaubst, dass etwas nicht geht, dir nicht zusteht? Oder weil du glaubst, dass man im Leben eben nicht immer alles haben kann? Dass man Abstriche machen muss, dass irgendwas immer schief läuft oder dass man ohne Anstrengung eben nicht alles erreichen kann? Glaubst du, dass du so wie du bist, richtig Geld verdienen kannst? Wie viele Stunden würdest du "arbeiten" wollen? Wir sind immer noch bei "wünsch dir was". Wie würde dein Zeitplan aussehen?
Wo regt sich bei all dem innerer Widerstand? Was hältst du für möglich und was nicht? Sei dir bewusst, dass dein Denken deine Realität erschafft. Wenn du glaubst, dass etwas nicht geht oder dir nicht zusteht, dann wird es so sein. Mach dir diese Muster und Glaubenssätze bewusst. Dann kannst du sie auch auflösen. Nur, wenn ich weiß, was ich denke, kann ich es ändern.


Es gibt tausend Möglichkeiten und alles, was du für dich in Erwägung ziehst, kann Wirklichkeit werden. Ich glaube, dass es für jeden eine Tätigkeit gibt, die genau JETZT richtig ist. Versuche nicht, dir einen Job auszumalen, der für die nächsten 40 Jahre der gleiche bleiben soll. Schau einfach, was genau JETZT für dich gut und richtig wäre. Wir verändern uns ständig, die Ansprüche an unsere Tätigkeit, an unseren Beruf ändern sich mit.

Es ist ok, wenn du jetzt gerade nicht weißt, wo es für dich langgehen soll. Es ist in Ordnung eben nicht zu wissen, was man will und wer man ist. Und das darf man auch ruhig sagen, wenn man danach gefragt wird. Ich habe mich lange dafür verurteilt, dass ich eben nicht wusste, was ich will und wo meine Stärken liegen, wo mein Weg langgehen soll. Doch als ich mir erlaubt habe, verwirrt zu sein und unklar, fiel enormer Druck von mir ab. Wir müssen nicht immer wissen, was gerade Phase ist. Ich bin auch verwirrt ein wertvoller Mensch! Der Moment neuer Klarheit wird kommen.

Es ist in Ordnung, wenn du alle paar Jahre Lust auf etwas Neues hast. Wer sagt denn, dass wir Zeit unseres Lebens das machen müssen, für das wir uns mal entschieden haben? Es ist ok, seine Meinung zu ändern. Es ist ok, auszuprobieren und die Sache nach einem halben Jahr wieder zu lassen. Hey, wir sind hier um Erfahrungen zu machen. Warum denn nicht auch in diesem Lebensbereich? Versuch macht klug! ;)

Was immer du tun kannst oder träumst es zu können,
fang damit an.
(Johann Wolfgang von Goethe)

Haben dir die Fragen etwas geholfen? Ich wünsche dir, dass du auch im Beruflichen den Weg deines Herzens gehen kannst und den roten Faden in deinem Leben findest. Du bist wertvoll! Du kannst etwas richtig gut! Du hast Freude und Erfüllung, Fülle und Reichtum verdient! ♥

Herzensgrüße von mir
Anja


PS: Mehr zum Thema Berufung und Lebenssinn findest du hier:
Vom Finden der Berufung
Vom vermeintlichen Scheitern und der Sorge um Geld
Wozu wir hier sind

PSS: Bücher zu diesem Thema, die mir sehr weiter geholfen haben:
The Lazy Way To Success
Fred Gratzon
Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste, was ich will
Barbara Sher, Barbara Smith
arbeitslos und trotzdem glücklich
Bärbel Mohr, Laila Schmid
Gespräche mit Gott - Band 1
Neale Donald Walsch
Flow - der Weg zum Glück
Mihaly Csikszentmihalyi



Dein Seelenplan ist dein innerer Leuchtturm!

Samstag, 30. April 2016

Was an die Nieren geht und die Blase belastet

Wir befinden uns mal wieder in einer stürmischen Phase. Wieder brodelt es gefühlt an allen Ecken und Enden, alte Konflikte schwappen hoch, längst abgelegt geglaubte Muster haben wieder ein Stelldichein, Schmerz von früher wird an die Oberfläche gespült. Das alles mag beängstigen und uns zweifeln lassen, ob wir auf unserem Weg ins Erwachen und zurück zu uns selbst wirklich schon so weit sind, wie wir uns wähnten.

Aus meiner Sicht kann ich sagen: "Ja, wir sind wirklich schon so weit, wie wir uns wähnen!" Was hier gerade passiert ist lediglich eine neuerliche Reinigung, ein weiterer Befreiungsschlag. Es darf wieder viel Altes gehen und belastet unseren Körper und unsere Seele nicht länger. Das alles passt schon so.

Und so bin auch ich nicht von diesem enormen Frühjahrsputz verschont geblieben. Was sich bei mir gezeigt hat, hat mich doch sehr überrascht. Mir war nicht klar, dass das noch Thema ist und noch in mir schlummerte. Seit Mitte April ungefähr war ich schon in einer eher seltsamen Stimmung. Ich war sehr in mich gekehrt und sehnte mich nach Ruhe, die ich mir auch gönnte. Auf der einen Seite war da eine enorme Kraft und ein Glücksgefühl, eine Klarheit und eine tiefe Verbundenheit mit allem, was ist und gleichtzeitig war da aber auch Erschöpfung, Verwirrung und es schien äußerlich nichts vorwärts zu gehen. Ich spüre meine Schöpferkraft immer deutlicher. Sie ist großartig und kräftig und machtvoll und gleichzeitig waren da immer wieder Situationen, völlig banal und nebensächlich, die ein leises Gefühl von Ohnmacht in mir zurückließen. Alles schien gleichzeitig da zu sein. Der Schatten und das Licht und es fühlte sich völlig in Ordnung an. Ich wusste, dass das alles so sein darf. Wir leben in einer Welt der Polarität. Das eine schließt das andere nicht aus. Und obwohl alles so seltsam war, wusste ich ganz sicher, dass ich hier genau richtig bin, dass alles gut ist und dass für mich gesorgt ist. In mir wurde gearbeitet. Ich musste nicht mehr tun, als mir Ruhe gönnen. Die Träume waren wild und so eindrücklich, dass sie mich manchmal noch den ganzen Tag begleiteten. Aber auch das war ok. Ich ließ alles geschehen, alles da sein.

Die Reinigung legte vergangenen Montag allerdings nochmal einen ganzen Zacken zu. Ich bekam plötzlich und heftig eine Blasenentzündung. Dabei hab ich mir allerdings noch überhaupt nichts gedacht. Es fühlte sich unaufgeregt an, nach "Altes loslassen", dass da ganz viel Ballast abfließt. Dafür steht die Blase - altes Seelenwasser verabschieden, wie Ruediger Dahlke so schön schreibt. Ich habe direkt Globuli genommen und Dienstag war schon fast nichts mehr zu merken. Doch Mittwoch war sie wieder da, anders. Die Beschwerden hatten sich verändert. Ich suchte nach anderen passenden Globuli, fand aber nicht so recht etwas. Ich probierte dieses und jenes. Mal wurde es kurz besser, kam dann aber wieder und insgesamt wurde es immer schlimmer. Langsam machte ich mir Gedanken. Sowas kann ja schnell die Nieren beeinträchtigen. Ich musste an die vielen Male denken, die ich früher schon eine Blasenentzündung hatte. Das Thema ist mir nicht unbekannt. Tatsächlich habe ich mich zwischen meinem 18. Lebensjahr bis Mitte/Ende 20 ziemlich oft damit herumgeschlagen, habe damals sehr oft Antibiotika genommen. So richtig ausgeheilt war das also nicht...

Doch eine Erkrankung war mir sehr eindrücklich im Gedächtnis. Es war vor ca. 7 Jahren. Ich war auf einer Betriebsratsschulung zusammen mit dem Vorsitzenden des BR's. Es war der Sommer bevor ich meinen Job endgültig an den Nagel gehängt habe. Die Stimmung in der Firma war total angespannt. Im Gremium gab es immer mehr Ärger. Was haben wir uns manchmal angeschrien, was haben wir gestritten. Ich wusste nicht mehr, wer auf meiner Seite stand, wem ich trauen konnte, wie das alles je wieder in ruhigere Fahrwasser kommen sollte, wem man etwas glauben konnte. Das alles ging mir total an die Nieren. Dieses Misstrauen, das gerade auch der Vorsitzende plötzlich mir gegenüber hegte, obwohl wir uns bis dahin wirklich gut verstanden hatten, obwohl ich immer ehrlich zu ihm gewesen bin. Aber das alles kippte, unsere Meinung über das weitere Vorgehen in der Firma und im Gremium ging immer weiter auseinander und damit auch unsere Harmonie den Bach runter. Wir arbeiteten plötzlich nicht mehr zusammen, sondern mehr gegeneinander. Über lange Zeit war er ein Vorbild für mich gewesen. Ich habe viel von ihm gelernt. Und plötzlich passte es nicht mehr. Die ganze Situation passte nicht mehr zu meinen Werten, zu meinen Vorstellungen von konstruktiver, offener, ehrlicher Zusammenarbeit. Ich hatte keine Lust mehr auf Taktieren mit dem Arbeitgeber, auf Machtspielchen, auf Manipulation, auf Politik. Ich wollte mit Ehrlichkeit etwas erreichen, mit Herz, mit Ich sein. Aber das wollten nicht alle. In dieser Phase waren wir also zusammen auf einer Schulung, in der es um Führung im Gremium ging. Wie passend...

Es war der Sonntag vor Schulungsbeginn und ich merkte abends in meinem Zimmer, dass es mir gar nicht gut ging. Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Erschöpfung, Gliederschmerzen. Von jetzt auf gleich. Vorher hatte mir nichts gefehlt. Ich blieb am Montag auf meinem Zimmer, ging nicht zur Schulung, dachte, dass ich schon wieder fit werden würde. Aber es wurde immer schlimmer. Schweißausbrüche, Rückenschmerzen, Schmerzen in der Leiste, dass ich kaum aufrecht gehen konnte. Also ging ich zum Arzt und der diagnostizierte mir einen heftigen Infekt der oberen Harnwege. Ich bekam Antibiotika und Schmerzmittel. Die Woche Schulung war dahin. Ich lag die ganze Zeit flach.

An diese Krankheit und diese Zeit musste ich während meiner jetzigen Blasenentzündung immer öfter denken. Ich träumte sogar davon, dass ich jemandem erzählte, wie sehr mich das damals belastet hat und habe mich noch im Traum darüber gewundert, dass mir das beim Erzählen so nahe geht, obwohl ich doch schon damit abgeschlossen habe.

Von wegen abgeschlossen, mit dem Verstand vielleicht. Doch gestern kam nochmal richtig alter Schmerz hoch. Ich war total wütend und verzweifelt, weil ich nicht das richtige Mittel für die Entzündung fand. Dann kamen diese Schmerzen in der Leiste auch noch dazu, die ich ja nun schon von damals kannte und da brach es aus mir heraus. Ich weinte, was das Zeug hält und war mit jeder Faser meines Körpers wieder in dem Gefühl von damals. Die inneren Bilder, die ich dazu hatte, zeigten mir deutlich, wie sehr ich das alles in mich reingefressen hatte, wie sehr es mich belastete, wie sehr es sich in meinem Körper niedergelassen hatte. Ich habe den ganzen Frust, die ganze Verzweiflung, die ganzen Konflikte von damals regelrecht in mich aufgesogen wie ein Schwamm und nichts davon wieder rausgelassen, alles mit mir rumgetragen. Damals hatte ich es noch nicht gelernt, meinem Unmut Ausdruck zu geben, zu meinen Grenzen und Überzeugungen zu stehen und diese auch zu zeigen. Immer dachte ich, es liegt an mir, wenn etwas nicht stimmte, ich wäre zu sensibel, zu weich, ich müsste mich nur nicht so anstellen, dann ging das schon. Ich hatte es mir noch nicht erlaubt, wütend zu sein und diese Wut auch zu zeigen, ohne mich hinterher dafür zu schämen. Immer dachte ich, dass ich souverän und sachlich bleiben muss, dass es falsch ist, zu schreien. Und immer, wenn ich es doch tat und völlig ausflippte, dann schämte ich mich hinterher dafür, dass ich nicht ruhig geblieben war, dass ich mich nicht unter Kontrolle hatte. Das innere Bild sah aus, wie wenn ich immer nur einatmen würde. Ich wurde voller und voller und dass ich irgendwann platzen musste, war nur klar. Dass mir das alles an dir Nieren ging und mich belastete, war auch klar. Die Nieren stehen für den Ausgleich zwischen den Kräften, der Balance zwischen männlichem und weiblichem Prinzip, dafür, die Mitte zu finden. Aber ich gestand mir nur die eine Seite zu. Anspannung, Anspannung, Anspannung. Durch die Situation in der Firma, durch das ständig im Tun sein, durch alles in sich aufnehmen und nichts wieder rauslassen, durch sich ständig beherrschen wollen, alles unter Kontrolle haben wollen, nicht loslassen können, durch ständiges Einstecken von Kränkungen und Ärger, auch im privaten Bereich.

Auch die Blase kann diesen Druck nicht ewig aushalten. Sie muss auch mal geleert werden. Es muss auch mal losgelassen werden. Man muss sich auch mal Erleichterung verschaffen. Tut man es nicht, zwingt einen der Körper dazu. Ständiger Harndrang und das unter Schmerzen. Freiwillig hat man es ja nicht gemacht.

Das alles hat sich gestern gelöst. Diese Thematik hatte ich wohl noch gespeichert. Ich habe mir seit damals in vielerlei Hinsicht Erleichterung verschafft und ganz viel losgelassen, mir alles erlaubt, was ich mir so lange verkniffen hatte. Mein Körper hat mir schon viel über das Leben beigebracht. (siehe körperliche Symptome und ihre seelische Bedeutung) Nun auch die Blase und die Nieren. Damit hatte ich nicht gerechnet und dennoch ist es so wertvoll, dass nun auch diese so lange belasteten Organe endlich in die Heilung gehen dürfen. Ein Geschenk, wie immer ein Geschenk! ♥ Und wie es bei mir so üblich ist, habe ich dann gestern nach all diesen Erkenntnissen auch das Mittel gefunden, das nun anschlägt. Ein Mittel, das man braucht, wenn die Ursache Ärger und Kränkungen sind. Das habe ich zwar diesmal nicht erfahren, aber damals zu Hauf. Wie doch alles immer so schön passt.

Ich wünsche euch weiterhin eine wunderbare und erkenntnisreiche Reinigungszeit!

Was haben dir Blase und Nieren schon offenbart? Welche Themen steckten bei dir dahinter? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Herzensgrüße von mir
Anja

Nachtrag vom 02.05.2016:
Heute Morgen kam noch einmal eine riesen Ladung Klarheit dazu und noch ein größerer Schwung alter Schmerz hoch. Die Entzündung will einfach nicht so recht gehen. Die letzte Nacht habe ich kein Auge zugetan, weil die linke Niere so schmerzte. Ich war drauf und dran, zum Arzt zu gehen und mir Antibiotika zu holen, obwohl sich das falsch anfühlte. Doch einen letzten Versuch mit dem Mittel, das so gut ansprach, will ich noch machen. Ich habe es bereits in D12 und in C200 genommen. Es hat jeweils kurz geholfen und dann wurde es wieder schlimmer. Jetzt nehme ich es in C30 über Wasser und habe mir auch Schmerzmittel gegönnt. Nach nur 15-20 Minuten nach Beginn der Einnahme war ich schmerzfrei. Nun bleibt abzuwarten, wie viel davon auf das Schmerzmittel fällt. Allerdings fing es dann eine Stunde später an, richtig in mir zu arbeiten. Da kam ganz viel hoch und ich heulte und schluchzte jedes Mal mehr, wenn ich den nächsten Schluck von dem Mittel nahm.

Mir ist nochmal so richtig aufgegangen ist, was mir wirklich über soooo viele Jahre an die Nieren gegangen ist. Und zwar richtig heftig! Der Glaube, dass ich nicht so sein darf, wie ich bin. Ich erinnere mich an so viele Situationen, die für mich nicht stimmig waren und ich sie aber trotzdem hingenommen habe, schweren Herzens und zutiefst verletzt, weil ich immer glaubte, die anderen hätten recht und ich bin halt komisch und muss mich anpassen, darf eben nicht so sein wie ich bin. Ich habe das bereits im Artikel erwähnt, aber diesen Glaubenssatz dahinter, habe ich in der Deutlichkeit nicht gesehen. Ich habe geglaubt, dass meine Gefühle falsch sind und dass ich nie im Leben einfach ich sein darf. Das hat mich jedes Mal so tief getroffen und ging mir wirklich an die Nieren, weil ich mir nichts sehnlicher gewünscht habe. Es war jedes Mal eine so herbe Enttäuschung. All die Jahre war ich tief in mir drin so verzweifelt, weil sich so viel falsch angefühlt hat und ich aber glaubte, das ginge nicht anders. All das brach gerade voll raus, dieser Schmerz, diese Verzweiflung.

Ich darf mir und meiner Blase den Druck nehmen, dass ich mich anpassen muss, sonst geht mir dieser Druck, den ich mir selbst mache, weiter an die Nieren.

Und dann sehe ich all die Menschen, die ich heute in meinem Leben habe, die mich genau so lassen wie ich bin. Da sind Freunde, meine Schwester, mein Partner. So viel hat sich getan, bei so vielen darf ich 100% ich sein. Sie können meine "Heilungsvorstellungen" verstehen, meine Ansichten, meine Wünsche und Träume, meine Vorstellungen von diesem Leben. Ich habe mittlerweile so viele Menschen um mich, bei denen ich ich sein darf und ich bin so unendlich dankbar!!!!!!!! Da sind Menschen, die mir helfen, mein Leben auf meine Art zu leben, die da voll und ganz dahinterstehen und diesen Weg mit mir gehen. Ich bin nicht mehr die Komische, die die seltsame Ansichten hat. Ich bin ich und es gibt meinesgleichen um mich rum.

Ich bin unendlich froh und dankbar, dass dieser alte Schmerz von früher heute fließen konnte, der Ballast herausgeflossen ist. Nun werde ich sehen, wie meine Blase und die Nieren das finden.


Foto: Anja Reiche
Freudiges Fließen und Loslassen

Montag, 18. April 2016

Wiedergeburt am Geburtstag

Seit Samstag ist mir extrem nach Rückzug, nach Innenschau, nach Reinigung. Seit Samstag bekomme ich gefühlt jeden Moment meine Regel. Ich fühle mich voll an, randvoll und es möchte ganz viel Altes abfließen und losgelassen werden. Aber sie setzt nicht ein. In den 22 Jahren, die ich nun meine Regel habe, hatte ich sie immer nach spätestens 25-27 Tagen. Heute ist Tag 29. Auch habe ich die letzten Tage gemerkt, dass alte Glaubenssätze bezüglich der Zähne nochmal hochkommen. Dieses Dogma, dass man Zähne nicht selbst heilen kann, obwohl ich es besser weiß. Die Ohnmacht war wieder sehr präsent, was mich total überrascht hat. Ich war in einer Energie, die so niedrig war, so schwer und dicht, so gar nicht  meine. Ein seltsamer Zustand. Mein Verstand weiß, dass ich eigentlich schon längst höher schwinge, aber ich kam an das Gefühl nicht mehr ran. Was hilft anderes als annehmen? Dann bin ich halt gerade niedrig schwingend. Das gehört dazu.

Und nun habe ich heute Geburtstag. Auch heute ist mir nach Ruhe, nach Rückzug, nach Innenschau, nach Frühjahrsputz bis in den letzten Winkel. Das Telefon habe ich gestern Nacht schon ausgesteckt. Mein Partner ist ganz normal bei der Arbeit. Ich bin für mich und das ist auch gut so. Also habe ich mir schön einen Tee gemacht und mich zum meditieren hingesetzt. Ich wollte meine Ohnmacht nochmal in den Arm nehmen, aber dieser Schimpanse, als die sie sich mir immer zeigt, ist nicht mehr greifbar. Mein Verstand weiß um diese Figur, aber ich kann sie mir nicht mehr vor Augen rufen. Der Gorilla der Macht der steht da, abwartend, aber der Schimpanse der Ohnmacht ist nicht mehr zugegen. Na gut, dann ist das eben auch so. Also habe ich meine Seele, die Geistwesen, die Engel, das All-Bewusstsein Gott darum gebeten, dass sie mir zeigen sollen, was jetzt gerade wichtig ist.

Da fand ich mich in meinem Inneren wieder. Ich war am Kisten packen. Frühjahrsputz. Ausmisten. Alles Alte aussortieren, Platz machen, frischen Wind rein lassen. Ich hatte schon einige Kartons gepackt. Sie standen da. Gerade war ich dabei, den letzten zu packen. In ihn legte ich alle körperlichen Leiden, die nicht mehr zu mir gehörten. Jedes einzelne rief ich mir noch einmal ins Gedächtnis und sah es vor mir. Die Verspannungen in den Schultern konnte ich abstreifen wie ein viel zu enges T-Shirt. Als ich es auszog hatte ich plötzlich Platz und meine Schultern, die ich meist viel zu hoch ziehe, sanken merklich nach unten, alles entspannte sich. Meine Knieschmerzen zeigten sich als Metallschale, die sich um mein Knie gelegt hatte. Sie sahen aus wie ein Knieschoner, der da aber sehr hinderlich war. Auch ihn legte ich in den Karton. Die Probleme mit meinen Zähnen zeigten sich wie eine Beißschiene aus grauem, alten Plastik. Ich legte sie ab, in den Karton. Der Hautausschlag zeigte sich als grauer, verblichener Ganzkörperanzug. Ihn streifte ich ebenfalls ab. Alles, was ich ablegte, machte die Sicht frei auf meinen strahlenden, ursprünglichen Zustand. Die Zähne weiß, gesund und kraftvoll, die sich bei einem strahlenden Lächeln zeigten, die ich aber auch knurrend blecken konnte, um mein Revier zu verteidigen. Die Haut golden schimmernd wie ein elastischer Panzer aus Liebe, der aber auch alles durchlässt, was mir gut tut. Der ganze Körper vital, agil, gesund, fit, durchtrainiert, schlank und kraftvoll.

Die Emotionen wie Angst und Ohnmacht und alle anderen, mit denen ich die letzten Jahre Freundschaft schließen durfte, habe ich sorgsam in ein Körbchen gelegt. Alles zusammen habe ich dann in ein Boot geladen, alle Kisten und das Körbchen mit den Emotionen und das Boot raus auf den See geschoben. (Du kennst das Bild wahrscheinlich. Ich bekam es im Zuge einer Rückverbindung und habe darüber geschrieben: Rückverbindung mit der Seele) Alle Erzengel standen um mich rum an diesem See, Erzengel Michael und Zadkiel links und rechts von mir, und alle haben sich ehrfürchtig niedergekniet. Als das Boot weit genug draußen auf dem See war, habe ich gleichzeitig drei brennende Pfeile in das Boot geschossen und der Inhalt ging in Flammen auf. Plötzlich schoss alles nach oben und ergoss sich in einem wunderbaren Feuerwerk. Alles Alte flog in die Luft und explodierte in wunderschöne Farben. Die Erzengel fingen an zu tanzen und zu jubeln, umkreisten mich, warfen mich in die Höhe und fingen mich wieder auf. Es fühlte sich so grandios an. Ich spürte meine reine, ursprüngliche Energie. Meine Seele, wie sie ganz ursprünglich war, ohne Narben und Verletzungen, ohne Blockaden hielt Einzug in meinen Körper, ganz rein, leuchtend, kraftvoll und super hochschwingend. Es ging mir durch und durch und geht es jetzt noch. Diese Schwingung ist der Wahnsinn. Mein Körper vibriert. Es fühlt sich an wie Mikrowellen, die eine jede Zelle wieder in ihre ursprüngliche Schwingung bringen und somit alle Krankheit und aller Schmerz von mir abfällt, wie wenn er durch die Schwingung regelrecht abgeschüttelt wird, wie wenn alles von innen heraus aufbricht. Die Schwingung ist so hoch, dass mir teilweise beim Meditieren der Atem wegblieb und jetzt noch wegbleibt. Das Boot kam irgendwann unversehrt ans Ufer zurückgeschwommen. Es war nicht leer. Darin saß mein unschuldiges inneres Kind, mein Paradieskind! Dieses innere Kind kennt keine Verletzungen. Es hat das Paradies noch nie verlassen. Es erinnert keine Wunden und kann so auch keine neuen Verletzungen anziehen. (Susanne Hühn hat neulich einen wunderbaren Artikel auf Facebook darüber geschrieben.) Dieses innere Kind sprang ans Ufer und mir direkt in die Arme. Da stand ich nun mit meiner heilen Seele, mit meinem heilen, inneren Kind und wir strahlten um die Wette. Was für ein Erlebnis!!! ♥

Ich fühle einen strahlenden, gesunden, kraftvollen Körper in einer mega Schwingung. Ich sehe kraftvolle, weiße, strahlende Zähne, jeder Körperteil strahlt und ist so kraftvoll, so gesund, so vital, so agil, so wundervoll stark und flexibel. Ich kann dir nicht beschreiben, wie sich dieser Körper, dieser heile Körper mit dieser mega Seele und Schwingung anfühlt. Das ist nicht in Worte zu fassen. Ich saß nach der Meditation noch ganz lange da und ein Schauer nach dem anderen jagte durch mich durch. Mega Vibrations!!!! 😍😍😍😍😍 DAS ist meine Energie!!! Damit kann ich was anfangen! DAS bin ich!!!!

An meinem Geburtstag eine Wiedergeburt! Wie perfekt!!!!

Ich bin einfach nur dankbar und wollte euch das gerne erzählen, diese Freude mit euch teilen!!!

Herzensgrüße von mir
Anja

Foto: Anja Reiche
Bild: Die Tanzenden - Anja Reiche