Samstag, 22. April 2017

Zeig dich!

Es geht gerade darum, uns zu zeigen in all unserer Schönheit, mit all unseren Facetten und Besonderheiten. Siehst du deine eigene Schönheit? Die innere Schönheit, die dich unweigerlich schön erscheinen lässt, egal wie du aussiehst? Diese innere Schönheit, die in deinen Augen leuchtet, die direkt aus deiner Seele kommt? Siehst du all die Kleinigkeiten, die du gut kannst, die dich ausmachen und die zusammen deine Blütenpracht ergeben? Schau hin! Jedes einzelne Blatt ist wichtig und genau an der richtigen Stelle, gehört zu unserer Vollkommenheit. Die Natur macht keine Fehler. Sie vergisst nichts.

Du hast alles, was du brauchst. Du hast alles, um von dir sagen zu können, dass du wunderschön bist. ♥♥♥

Mittwoch, 19. April 2017

Auf in einen neuen Zyklus

Ich bin mir gerade so dankbar, so unfassbar dankbar! Gestern habe ich mein 35. Lebensjahr vollendet. Das fünfte Mal 7 Jahre, das fünfte Mal ein Häutungsjahr. Auf diesen Rhythmus hat mich die wunderbare Bianka aufmerksam gemacht und er ist so wahr. Die letzten Tage waren so seltsam, so intensiv, so aufwühlend und gleichzeitig bleiern. Portaltage, Vollmond, Ostern, Geburtstag... Ich bin kaum mitgekommen mit all den Energien und Eindrücken. Mal hätte ich Bäume ausreißen können, mal alles an die Wand werfen, mal ging gar nichts. Es fühlte sich an, wie wenn das Leben mich durchkaut und gerade hatte ich das Gefühl, dass es mich wieder ausgespuckt hat. 

Plötzlich musste ich weinen, weil ich gefühlt habe, dass mit Vollendung dieses 7-Jahres-Zyklus' ein Zyklus der körperlichen Beschwerden zu ende geht, ein Zyklus der Heilung. Und ich bin mir soooo dankbar, dass ich diese unfassbar anstrengenden, teilweise so schmerzlichen sieben Jahre durchgestanden habe, dass ich mir trotz all der Herausforderungen treu geblieben bin, dass ich trotz all der Zweifel und dem Gefühl, alleine gegen den Strom zu schwimmen, bei mir geblieben bin und vehement auf mein Herz gehört habe, auch wenn ich mich manchmal dafür geschämt habe, auch wenn ich manchmal dachte, dass ich mich vielleicht doch umbringe, statt heile. Ich bin mir so dankbar, dass ich mir vertraut habe, obwohl ich selbst manchmal nicht sicher war, ob das alles so richtig ist.

Was für eine Erleichterung, zu wissen, dass ich da jetzt über kurz oder lang wirklich durch bin, dass nun ein neuer Zyklus kommt, neue sieben Jahre mit einem ganz anderen Themenschwerpunkt, sieben neue Jahre, die gefühlt der absoluten Selbstentfaltung dienen, sieben Jahre, in denen ich gefühlt zum allerersten Mal in all meinen Leben mich selbst komplett zum Ausdruck bringen kann.

Ich habe immer gefühlt und gewusst, dass irgendwann der Moment kommt, in dem die Heilung tatsächlich abgeschlossen ist, in dem alle Schichten abgelegt sind, die nicht ich sind. Ob der jetzt wirklich Punkt genau heute ist oder ob der Übergang noch schleichend ist, weiß ich nicht. Aber Fakt ist, dass er ganz nah ist. Fakt ist, dass in den letzten Tagen wirklich etwas zu Ende ging in mir und Platz für ganz viel Neues gemacht hat, das spüre ich seit vorhin.

Auf in einen neuen Zyklus!


Wir können voll erblühen!
Foto: Anja Reiche

Samstag, 15. April 2017

Auferstehen in die eigene Größe

Ihr Lieben, gerade passiert so viel in uns. Die Osterenergie ist deutlich spürbar und zusammen mit meiner geliebten Seelenschwester Silvia​ habe ich hineingespürt in diese Qualität und wir haben uns darüber ausgetauscht. Es geht um die Auferstehung in uns selbst hinein, in unsere wahre Größe. Was ich wahrgenommen habe, habe ich für Silvia als Sprachnachricht aufgenommen und nun habe ich das dringende Bedürfnis, das auch mit euch zu teilen. Erkennen wir das Paradies, in dem wir schon immer leben.

Ich lade euch ein zu meinem ersten Podcast, wie man das, glaube ich, nennt.

Hier der Link dazu: https://soundcloud.com/anja-reiche-934678396/osterenergie-auferstehen-in-die-eigene-grose

Foto: Anja Reiche
 

Montag, 10. April 2017

Inneres Chaos in Perfektion

Ich weiß gar nicht wie viele Gefühle und Themen gerade gleichzeitig da sind. Da ist so ein Wust in mir. Schon in meinen Träumen letzte Nacht waren da so viele unterschiedliche, eindrückliche Gefühle und Begegnungen, so viele Themen, die ich gerade überhaupt nicht mehr greifen kann. Mal fällt mir die Szene wieder ein, mal eine andere und irgendwie würde ich mir gerne jede einzelne nochmal genauer anschauen, aber sie entschwinden genauso schnell wieder wie sie kommen. Dann sind da innere Bilder, die plötzlich auftauchen und denen ich auch gerne nachgehen würde, weil ich das Gefühl habe, dass sie wichtig und heilsam sind. Aber auch das gelingt mir nicht so richtig.

Nun will ich versuchen, die Eindrücke mal aufzuschreiben. Vielleicht hilft mir das, mich zu sortieren.

Da war gestern im Halbschlaf das Bild, dass mich das Leben gerade mit voller Kraft nach vorne schiebt, anschiebt, so kräftig, dass ich fast mit dem Laufen nicht hinterher komme. Gleichzeitig habe ich gerade das Gefühl, dass dennoch nichts im Außen passiert, nichts vorwärts geht.

Heute Nacht dann Träume, so viele verschiedene, so viele unterschiedliche Szenarien und immer der Eindruck, dass in mir ganz viel passiert. Da war tiefe Liebe für einen Menschen, absolute Enttäuschung und Verletzung bezüglich eines anderen Menschen, Wut und Aggression bei wieder einem anderen Menschen. Dann das Bild, dass die Wirbelsäule in meinem unteren Rücken wieder flexibel werden soll, dass ich damit arbeiten soll, dass das gerade wichtig ist. Dazu fällt mir eine Nachricht wieder ein, in der ich kürzlich auf eine geistige Wirbelsäulenbegradigung hingewiesen wurde, die jetzt wahrscheinlich wirklich gut tun würde.

Heute Morgen das Bild, dass in mir ein wärmendes Feuer entzündet wurde, das mich von innen heraus wärmt und all den kalten, eisigen Wind aus meiner Kindheit nachträglich abhält. Das Feuer brennt so warm in mir, dass es im Außen wehen und stürmen kann wie es will, mir wird nicht kalt, das kann mir nichts anhaben. Tatsächlich habe ich in letzter Zeit das Gefühl, dass mir innere Wärme fehlt und tatsächlich kann ich im Moment Wind und vor allem kalten Wind überhaupt nicht haben. Der tut mir fast körperlich weh und ich sehne mich nach Wärme, mag nicht rausgehen, sehne mich vor allem nach innerer Wärme, nach Geborgenheit. Manchmal wenn ich mir dann ein Körnerkissen warm mache und es mir z. B. ans Gesicht halte, muss ich weinen, weil diese Wärme so gut tut, weil mir so sehr nach Geborgenheit ist. Der Gedanke, dass nun ein Feuer in mir brennt, das mich von innen wärmt, ist sehr schön. Dieses Bild würde ich gerne vertiefen und genießen, doch da ist so viel anderes.

Dann die ständige Frage, wie ich die heilsame Gemeinschaft leben kann, nach der mir ist. Wie sich meine Arbeit jetzt gestalten will. Will ich reisen? Und wenn ja wie, auf welche Art und wohin, mit wem und was will ich auf den Reisen machen? Wie will ich Menschen begegnen und wo? Wie sollen diese Zusammentreffen sein? Auch ist die ständige Frage da, wie ich mein Buch noch mehr in die Welt bringen kann und dann kommt immer wieder sofort die innere Antwort: "Hab Geduld! Es arbeitet für dich und geht seinen Weg. Du musst gerade nichts dafür tun."

Gerade fällt es mir schwer zu unterscheiden, in welchen Belangen es etwas zu tun gilt und in welchen ich einfach Geduld haben brauche und nichts machen muss, weil das Leben für mich arbeitet und alles zur rechten Zeit kommt. Wo soll ich noch hinschauen und wo ist es nicht mehr nötig? Welche Themen brauchen wirklich Aufmerksamkeit und welche sind nur noch da, weil ich ihnen zu viel Aufmerksamkeit schenke?

Das alles arbeitet gerade in mir. Es ist mal wieder ein Tag, an dem ich mich wie geschüttelt und gerührt fühle. Und jetzt in diesem Augenblick fällt mir ein Satz ein, der mir immer ganz gut tut: "Wenn du nicht weißt, was du tun sollst, tu gar nichts!".

Ich glaube, das mache ich jetzt auch. Nichts! ♥

Genauso sieht es in mir aus!
Foto: Anja Reiche


Donnerstag, 6. April 2017

Tiefgehende Heilung und Zusammenschluss

Ich fange diesen Artikel mal wieder an, ohne zu wissen, wo er hinführen wird. Es drängt mich, etwas Wichtiges in die Welt zu bringen. Noch ahne ich nur, was das sein könnte. Also schreibe ich und schaue, wo mich meine Worte hinführen, überrasche mich wahrscheinlich am Ende wieder selbst damit.

Die letzten Wochen und Tage sind, hm... mir fehlt das richtige Wort. Seltsam? Auf der einen Seite passiert tiefgehende Heilung. Mir wurde bewusst, dass es nicht nur das innere Kind zu heilen gibt, sondern auch die innere Erwachsene, die noch unbewusst war und sich vielen Zwängen und Pflichten ausgesetzt gefühlt hat. Diese innere Erwachsene zu besuchen und ihr die Wahrheit über das Leben zu erzählen, sie aus unangenehmen Situationen zu holen und ihr nachträglich zu erlauben, dass sie einfach sie sein darf und dass das in Ordnung ist, war unfassbar heilsam. Dann merkte ich, dass das noch tiefer geht. Nicht nur ich mit meinem jetzigen Bewusstsein kann mir rückwirkend helfen. Da ist noch eine größere, tiefere Macht und Kraft. Da ist nämlich meine Seele. Ich habe rückwirkend all die schmerzhaften Situationen, ob als Kind oder als Erwachsene, mit meiner Seele durchdrungen, habe den vielen Ichs von damals meine Seele an die Seite gestellt, ihre Liebe, ihre Güte, ihr Wissen. Das Gefühl dabei war so unendlich erleichternd. Ich habe meine Vergangenheit und all den Schmerz mit dem Licht und der Liebe meiner Seele durchdrungen, die Krusten mit der Energie aufgebrochen und alles weich gemacht. Der Prozess dauert wahrscheinlich noch an...

Dann wurde mir klar, dass ich immer ein Mangelgefühl hatte, wenn ich daran dachte, dass "nur" ich mir helfen kann, wenn es um körperliche Heilung geht. Bei all meinen Krankheiten und Symptomen wurde ich immer wieder auf mich zurückgeworfen, hatte immer wieder das Gefühl, dass ich mir nur selbst helfen kann, aber dass das irgendwie nicht reicht. Ich fühlte mich einsam und irgendwie verlassen. Ich war mir nicht genug. Da traf es mich die Tage wie der Blitz, morgens im Bett, nach einer Nacht voller Träume, in denen ich genau diese Einsamkeit spürte. Plötzlich war sie da die Erkenntnis, dass ich nicht "nur" mich habe, sondern dass ich Gott sei Dank mich habe. Mich, meine Seele und damit die größte Schöpferkraft und Weisheit, die es gibt. Wenn ich bei mir bin, bin ich nicht einsam und verlassen. Wenn ich bei mir bin, dann hab ich den größten und besten Rückhalt, den man sich wünschen kann. Wenn ich bei mir bin, bin ich in meiner vollen Macht. Dass das nicht genügt und nicht ausreicht, war eine Lüge, die ich irgendwann angefangen habe zu glauben, wenn es um körperliche Heilung geht. Wie wenn ich nicht mächtig genug dafür wäre, so etwas zu vollbringen. Aber das ist nicht wahr. Ich bin in der Macht alles zu tun, was für mich wahr und dran ist, was meine Seele erfahren möchte. Und ich weiß, dass die vollkommene Gesundheit und die komplette Selbstheilung eine Erfahrung ist, die meine Seele machen will. Ich weiß es und fühle es, also gibt es auch den Weg dahin. Er ist in mir angelegt. Es gibt ihn bereits, genauso wie es den Weg zu meinem Buch gab. Daran ist nichts zu rütteln. Diese Erkenntnis, dass ich mit mir alles habe, was ich für die Heilung brauche, tat extrem gut. Und nun kann ich hier wieder gelassener sein und meine Seele machen lassen. Sie kennt den Weg.

Und dann war da die letzten Tage die Frage, was als nächstes dran ist. Mit dem Buch ist etwas Großes zu Ende gegangen. So viele Jahre war es Teil meines Lebens, war es präsent, war im Werden. Und nun ist es fertig und plötzlich ist da leerer Raum, ein leerer Raum, in dem ich stehe und überlege, welche Möbel denn nun wohl reingehören. Gestern dachte ich, dass meine Sehnsucht der Gesundung meines Körpers gilt, dass das jetzt dran ist. Aber genau wie das Buch braucht diese Heilung ihre Zeit und darf dann passieren, wenn die Zeit reif ist. Da will ich nichts erzwingen.

Heute wurde mir dann klar, nach was ich mich sehne und nun kommen wir an den Punkt, an dem es vielleicht für viele noch interessanter werden könnte. Ich lese und höre in den letzten Tagen immer wieder, dass es vielen ähnlich geht. Dass etwas dabei ist, neu zu werden und dieses Neue aber noch nicht greifbar ist. Deshalb will ich euch erzählen, was das sehr wahrscheinlich bei mir ist. Vielleicht passt es ja für euch gleichermaßen. Ich glaube und fühle, dass diese Geschichte eine kollektive Geschichte ist, die jetzt gelebt werden will.

So viele haben sich in den letzten Jahren auf ihren Weg begeben. Ich bin eine von ihnen. Das meiste habe ich für mich allein gemacht, habe immer wieder für mich geschaut, war eher zurückgezogen, habe für mich gearbeitet, an mir und aber auch mit anderen Menschen. Das war eher im stillen Kämmerlein.

Ich fühle für mich, dass es nun an der Zeit ist, dass sich all diese wunderbaren Menschen, die schon so weit gegangen sind auf ihrem Weg zurück zu sich selbst, zusammenschließen. Mein Gefühl sagt mir, dass die Zeit, in der wir alleine an uns und mit anderen Menschen gearbeitet haben, vorbei ist. Wir dürfen uns finden, uns vereinen und gemeinsam eine neue Art der Arbeit kreieren, eine neue Art unsere Fähigkeiten und Talente gemeinsam in die Welt zu tragen. Wir dürfen uns noch mehr zeigen, hinaus in die Welt gehen und uns verschenken und das gemeinsam. Die Zeit der Einzel"kämpfer" ist vorbei. Die Zeit, in der wir alleine vor uns hingebröttelt haben. Und da fällt mir meine Vision wieder ein, die ich schon so lange in mir trage. Ich weiß nicht, ob es nun genau so werden soll. Auf jeden Fall darf es so ähnlich werden. Ich möchte hinaus in die Welt und mich mit den Menschen zusammentun, die auch auf ihrem Weg sind und auf ihre Art andere Menschen auf ihrem Weg unterstützen wollen. Und ich will den Menschen begegnen, denen ich etwas geben kann, damit sie weiterkommen, zurück zu sich.

Dieses Frühjahr möchte von uns, dass wir ins Licht der Sonne kommen, raus aus der dunklen Erde, in der wir all die Jahre die Vorbereitungen im Stillen getroffen haben. Wir dürfen erblühen und unsere Blüte zusammen mit all den anderen Blüten erkennen, dieses Gemeinschaftswerk. Eine Blüte alleine ist schön, aber noch schöner ist ein Blütenmeer. Ich glaube, dass vieles, was wir versuchen alleine auf die Beine zu stellen, nicht mehr geht, weil die Gemeinschaft so sehr vom Leben gefordert wird.

Verbinden wir uns, finden wir uns, verschenken wir uns, bilden wir heilsame Gemeinschaften, in denen es einem jeden möglich ist, die höchste und beste Version seiner selbst zu entfalten. DAS ist jetzt dran!

Foto: Anja Reiche

Mittwoch, 5. April 2017

Mein Körper will neu werden

Wo stehe ich mir selbst im Weg? Wo beschränke ich mich selbst? Wo hindere ich mich am Weitergehen? Wie mache ich das alles?

Was gilt es zu tun, damit mein rechtes Knie wieder seine natürliche Funktion einnehmen kann? Wie erschaffe ich mir diese Einschränkung und den Schmerz? 

Wie erschaffe ich mir die Zahnprobleme? Die Schmerzen und das Ziehen auf der linken Seite? Wie komme ich zu einem kraftvollen, gesunden, komplett heilen, natürlichen Gebiss?  

Ich weiß, dass eine vollständige Heilung meines Körpers und meiner Seele in diesem Leben dran ist. Ich weiß, dass das eine Erfahrung ist, die ich unbedingt machen will. Ich will es erleben, dass ich mich komplett selbst heile, dass ich auch in dieser Hinsicht meine Schöpferkraft erlebe. Das ist eine Gewissheit, die ich habe. Wo geht der Weg lang zu dieser Erfahrung, zu diesem Erlebnis? Was gilt es noch zu tun, damit ich mich in dieser vollkommenen Gesundheit erleben kann? Gilt es überhaupt noch etwas zu tun? Oder gilt es nur noch etwas zu sein? Gilt es noch eine Lüge zu berichtigen? 

Ich heile mich selbst! Ich bin dazu in der Lage! Ich werde es in diesem Leben erleben. Ich erlebe es, einen vitalen, gesunden Körper zu haben, den ich mir selbst erschaffe. Ich erlebe Spontanheilung, ich fühle es tief in mir, dass auch diese Erfahrung in diesem Leben dran ist. Meine Gesundheit ist Gewissheit und in meinem Geist schon vorhanden. Meine Gesundheit existiert auf der feinstofflichen Ebene bereits. Wie kann ich sie jetzt manifestieren? Und wieder die Frage: Gibt es noch etwas zu tun? Kann ich die Heilung noch irgendwie unterstützen? 

Meine Seele, ich bitte dich! Zeig mir den Weg in meine Gesundheit. Zeig mir, wo es lang geht. Zeig mir, was ich tun oder sein kann. Mein Herz sehnt sich so sehr nach dieser Erfahrung, nach Freiheit, danach in die Welt zu gehen, zu wandern, zu laufen, die Welt zu Fuß zu erkunden, in der Natur zu sein, Tage lang, Wochen lang. Eins zu werden mit ihr und mich als Teil von ihr zu erleben.
Mein lieber, geliebter Körper, was brauchst du von mir? Wie kann ich dich unterstützen, wie kann ich dich heilen? Ich bitte dich, zeig es mir! 

Mein Körper will neu werden, will gesunden, will heilen bis in die kleinste Zelle. Mein Körper will erwachen, will auferstehen, will neu geboren werden und ich will alles Notwendige dafür tun.
Ich heile mich selbst! Ich erneuere mich selbst! Ich werde neu! Ich bin am neu werden. 

Liebes Leben, bitte gib mir die notwendigen Antworten! Zeig mir alles, was dafür nötig ist.
Ich danke dir!!!!

Foto: Anja Reiche
 

Sonntag, 19. März 2017

Wir sind machtvolle Schöpfer

Nun war es hier tatsächlich etwas länger ruhig. Mein Buch hatte mich verschluckt und nun hat es mich wieder ausgespuckt. ;) 

Ich bin immer noch etwas sprachlos, dass das jetzt alles so schnell und einfach ging und vor allem, dass sich das trotz der Wahnsinnsereignisse der letzten Wochen und Tage so normal anfühlt. 

Auf dieses Buch habe ich Jahre gewartet und nun liegt es vor mir und es ist einfach normal, weil es gar nicht anders hat kommen können. Ganz ehrlich, ich habe erwartet, dass ich in Tränen ausbreche, wenn ich das Buch das erste Mal in der Hand halte. Aber das ist nicht passiert. Stattdessen war ich einfach nur total zufrieden und da war dieses Gefühl der Bestätigung. Die Bestätigung dafür, dass wir nun mal Schöpfer sind und dass eine Vision, die so lange so kraftvoll und intensiv in einem existiert, sich einfach manifestieren MUSS. Mein inneres Wissen hat sich im Außen bestätigt. Mehr nicht. Unfassbar! Aber auch eigentlich gar nicht verwunderlich, denn wenn man etwas ganz tief weiß, einfach weiß, dann ist es ja auch gar nicht verwunderlich, wenn man es erlebt, oder?

Und dennoch: Erschaffen ist geil und faszinierend! Es ist faszinierend, dass das Leben tatsächlich so einfach ist. Und es ist faszinierend, dass wir diese Schöpferkraft tatsächlich besitzen, dass wir unser Leben immerzu selbst gestalten.

Ich möchte euch erzählen, wie das nun mit meinem Buch plötzlich so schnell ging.

Am 01.02.2017 habe ich in einer fantastischen Facebookgruppe einen Aufruf gestartet, ob sich nicht jemand findet, der aus all meinen Ideen und Texten ein Buch mit mir zaubert. Ein Buch, das schon über so viele Jahre als kräftige Vision in mir existiert hat. Irgendwie wollte ich es endlich auf die Welt bringen. Es haben sich so viele bereit erklärt, wirklich über das Buch ausgetauscht habe ich mich letztlich mit keinem. Denn nur wenige Tage später wusste ich plötzlich, was in dieses Buch gehört, damit es so magisch wird, wie ich es immer fühlte. Plötzlich wusste ich es einfach. Damit dieses Buch so leuchtet wie in meiner Vision, muss ich lediglich all die Blogartikel, die ich über meinen Weg zurück zu mir geschrieben habe, reinpacken. Niemals hätte ich gedacht, dass das der Inhalt sein würde. 

Ende Februar habe ich in derselben Gruppe die ersten Testleser gefunden und kurz darauf kamen die ersten Rückmeldungen, bei denen ich Rotz und Wasser geheult habe, weil das Buch tatsächlich die Wirkung zu haben scheint, die ich mir immer vorgestellt habe. Da habe ich wirklich geweint, weil es bis dahin manchmal überhaupt nicht danach aussah, dass es dieses Buch je geben wird und als die Rückmeldungen kamen, war es ja quasi schon zum Greifen nahe und all meine Hoffnungen und meine tiefsten Überzeugungen wurden mir bestätigt. Das war der Moment, in dem ich absolut erleichtert und dankbar war, in dem ich wusste, dass es nun tatsächlich was wird mit dem Buch und mit dieser Vision. 

Letztes Wochenende ging dann tatsächlich über Amazon die Ebook-Version online, kurz darauf kamen die ersten Fünf-Sterne-Bewertungen und seit gestern halte ich die gedruckte Taschenbuchversion in der Hand. Ist das nicht verrückt? 

So viele Jahre habe ich gewartet und geglaubt, hatte "nur" diese Vision, dieses innere Wissen, sonst nichts. So oft sah es so aus, als würde ich dieses Ziel nie erreichen. So oft war ich gefühlt ganz weit weg davon. Und nun liegt meine Schöpfung vor mir. Meine Vision ist Realität geworden, hat sich manifestiert und letztlich so leise und normal.

Ich war in der Lage, alles selbst zu machen, ganz einfach. Das Cover, das Setzen der Seiten, all die Texte, die in jedem Moment aus meinem Innersten kamen, das Verlegen, das Veröffentlichen. Ich glaube, wenn etwas wirklich für dich dran ist, dann wird es funktionieren. Du hast alles dafür mitgebracht und wirst zur richtigen Zeit die richtige Hilfe finden, wenn du welche brauchst.

So geht erschaffen wirklich. Unser inneres Wissen erschafft Realität. Alles, was ihr für eure größten und tiefsten Visionen braucht, tragt ihr in euch und der Weg dahin ist auch schon angelegt. Ihr hättet diese Visionen nicht, wenn es nicht auch den Weg dahin gäbe. Das Leben verschwendet nichts. Vertraut eurem Gefühl! Vertraut euren Visionen! Vertraut euch selbst und eurer Schöpferkraft. Es mag nicht von heute auf morgen gehen, aber zur richtigen Zeit, werden diese Visionen Wirklichkeit.

Ich sende euch bewegte Herzensgrüße und danke euch allen für euer Sein, für eure Hilfe und für eure wunderbaren Wesen!

Anja

PS: Hier der Link zu meinem Buch: Zurück zu mir - Aus dem Schatten ins Licht

Pure Schöpfung
Foto: Anja Reiche

Donnerstag, 2. März 2017

Die Rückkehr des Wolfes

Wieder habe ich zu schamanischen Trommeln getanzt, wieder hat sich Wunderbares gezeigt. Nach nur wenigen heftigen Bewegungen, mit denen ich nochmal ganz viel Wut entlassen habe, nach heftigen Bewegungen, die gereinigt haben, war er da, der Wolf, kam auf mich zu, freudig und liebevoll, rieb sich an mir, ließ sich streicheln. Tränen des Erkennens traten mir in die Augen, ein alter Freund ist heimgekehrt. Ich ging auf die Knie und Botschaften überrannten mich förmlich.

  • Er kann Zähne zeigen und knurren, wenn es angebracht ist. Diese Qualität gestehe ich mir immer mehr zu, immer noch mehr und noch mehr, weil ich es mir wert bin.
  • Er ist ein treuer Begleiter, mein treuer Begleiter und wunderbarer Freund.
  • Er ist ein Anführer, für das Rudel wie für mich.
  • Er hat diese tiefe Weisheit, uraltes Wissen, die Verbindung zur Anderswelt, zur Mondkraft. Er macht mir meine Verbindung dazu noch mehr bewusst.
  • Er nutzt die Natur und seinen Instinkt. So funktioniert es für mich gleichermaßen.
  • Er lebt in einer starken Gemeinschaft und steht für diese ein.
  • Ich unterwerfe mich ihm und er unterwirft sich mir. Das ist für mich gleichbedeutend mit "Ich unterwerfe mich dem Leben und dann unterwirft es sich mir, liegt mir zu Füßen und versorgt mich."
  • Sein Heulen, sein Ruf, lässt ihn Artgenossen finden, mit ihnen in Verbindung stehen. So findet er seine Familie und hält Kontakt. Einer weiß um den anderen, auch wenn man räumlich getrennt ist. Die Verbindung besteht. Für mich ist das sinnbildlich für meine Seelenfamilie. Durch meinen Ruf finde ich sie, finde immer mehr Mitglieder und fühle die Verbundenheit tief in meinem Inneren, auch wenn wir weit voneinander entfernt sind.

Nach all diesen Erkenntnissen, die mir der Wolf gebracht hat, habe ich getanzt und tue es innerlich noch.

Ich tanze das ICH BIN. Ich feiere das ICH BIN. Ich feiere mich und mein Schöpferdasein, mich und meine Kraft.

Nach diesem Erlebnis habe ich wie immer im Netz nach dem Krafttier Wolf gesucht und folgenden Auszug gefunden, der mich tief bewegt hat:

"Als Wächter zu den verborgenen Welten, möchte er Dir seine Unterstützung und Führung anbieten. Als Einzelgänger oder Rudeltier ist er der Aufzeiger, dass jede Heilung aus Dir heraus geschehen darf, und es sich vorrangig aus allen Abhängigkeiten, die einen krank machen und schwächen können, zu befreien gilt. Wenn Du es schaffst, Dich aus den negativen Einflüssen der Vergangenheit zu befreien, dann ist er als Lehrer an Deiner Seite, um Dich in Deine eigene Blüte und Fülle zu führen." (Quelle: https://www.wirkendekraft.at/Krafttier_Wolf/)

Es geht tatsächlich gerade darum, mich noch mehr aus der Vergangenheit zu befreien. Es geht darum, jetzt zu erblühen und tief zu verstehen, dass ich schon immer diese Kraft war und immer sein werde, dass diese Kraft durch nichts und niemanden aufgehalten werden kann, wenn ich es nicht zulasse. Ich schenke mich der Welt und kehre zurück zu meinem ursprünglichen Wesen, zu meinem ICH BIN, das ich eigentlich schon immer war, es nur vergessen hatte. Alles, was dieses ICH BIN nicht ist, fällt von mir ab, kann sich nicht mehr halten, geht einfach, löst sich in Leichtigkeit, weil es nicht ich ist, weil es das nie war. Es ist ein sanfter Übergang, eine sanfte Rückkehr, die mit einer großen Selbstverständlichkeit passiert, mit tiefer Liebe und Demut.

Das ICH BIN fließt in jede Zelle. Dieses ICH BIN heilt jede Krankheit, weil Krankheit nur ein Ausdruck davon ist, dass ich gerade irgendwo nicht dieses ICH BIN bin. Dieses ICH BIN ist die Lebenskraft, die uns antreibt, unser eigentliches Wesen.

Der Wolf ist zurückgekehrt, endlich nehme ich ihn wieder wahr. Ein alter Freund ist heimgekehrt. Wir kennen uns schon so lange. Und da sehe ich mich stehen, Schamanin der Seelen, Kriegerin des Lichts, Wegbereiter, Heilerin der Herzen, Bringer von Erinnerung an dein wahres Sein. Da stehe ich stolz, stark, kraftvoll, mutig, getragen von Mutter Erde, verbunden mit dem All-Bewusstsein Vater Gott, den Wolf endlich wieder an meiner Seite, heimgekehrt.


Lassen wir uns von seinen Qualitäten leiten.
Foto: pixabay

Mittwoch, 1. März 2017

Ich bin neu

Da ist etwas neu. Ganz neu, anders. Dieses Neue ist unfassbar groß. Ich will versuchen, es in Worte zu fassen.

ICH bin neu. Es ist ein Durchbrechen, Aufbrechen, ans Licht kommen, mich weiten, wie ein Krokus, der jetzt aus der Dunkelheit endlich nach oben kommt und seine Blüte entfaltet. Ich bin größer, weiter, stärker, noch mehr in meiner Kraft. Mir meiner Kraft so extrem bewusst. Ja, ICH bin neu. Ganz neu und doch wieder nicht. Wenn du weißt, was ich meine. Wir werden gerade in uns hineingeboren. Es ist ein sich zeigen, sich sonnen, sich entfalten und gleichzeitig ist da eine neue Zentriertheit. Ich bin zentriert und dehne mich gleichzeitig aus. Der Hammer... ein ständiges Werden. Ausdehnen und wieder bei sich ankommen, das irgendwie gleichzeitig passiert, wie ein Pulsieren. Ich bin mir meines wahren Wesens so gewahr wie nie zuvor, bin mir meines schöpfenden, erschaffenden Bewusstseins total bewusst. Schönes Wortspiel... 😉

Es ist eine Art neues Selbst-Bewusstsein. Die Schöpferkraft pulsiert in mir. Ich fühle mich wie ein Magier, ein Zauberer, der ständig und immerzu neue Dinge entstehen und wieder verschwinden lässt und wieder etwas Neues herbei zaubert. Es ist pure Magie und ich bin diese Magie.

Und da schreibe ich und schreibe ich und die Worte sind so passend und doch nicht ausreichend für das, was ich fühle. Worte werden immer ungenügender. Ich hoffe, du kannst fühlen, was ich meine. Ich hoffe, diese Magie kommt bei dir an.

Zeigen wir uns, brechen wir durch und auf.
Foto: Anja Reiche

Dienstag, 28. Februar 2017

Zähne selber heilen

Wie ihr wisst, schaue ich mir meine Zähne immer wieder an und die Themen, die hinter Karies und allen anderen Symptomen stecken. Wie ihr auch wisst, bin ich zutiefst davon überzeugt, dass die Fähigkeit zur Selbstheilung bei den Zähnen nicht aufhört.

Im Sommer letzten Jahres wurde ja an einigen Stellen Karies festgestellt und ich habe mich dazu entschlossen, nicht bohren zu lassen, sondern die Sache selbst anzugehen. Nun möchte ich euch einen ersten Zwischenbericht geben. Vor einigen Tagen war ich nämlich wieder beim Zahnarzt und die Karies ist zurückgegangen. An den zwei unteren Eckzähnen wurde im letzten Sommer noch Karies festgestellt, nun ist da nichts mehr. Für mich ein echtes Erfolgserlebnis. Natürlich ist auch noch Karies vorhanden, aber immerhin schon weniger.


Was ich nun alles schon für die Heilung getan habe, schildere ich im Folgenden:

1. Seelische Themen anschauen und wieder guten Kontakt zu den Zähnen herstellen
Bis zu dem zwingend erforderlichen Zahnarztbesuch im letzten Sommer, habe ich meine Zähne mit Verachtung gestraft und sie weitestgehend ignoriert. Dass das nicht gerade förderlich für die Gesundheit ist, dürfte klar sein. Ausblenden funktioniert nun mal nicht. Also habe ich mich hingesetzt und wieder regelmäßig mit meinen Zähnen gesprochen, sie gefragt, was sie krank gemacht hat, wie ich sie krank gemacht habe. Ich habe wieder eine Beziehung zu ihnen aufgebaut, sie wieder integriert. Die Antworten meiner Zähne waren und sind vielfältig. Frühere Erkenntnisse findest du hier und hier und hier.

Bei mir spielt dieses ausgesaugt worden sein in der Kindheit eine große Rolle. Das geht an die Substanz, an die Zahnsubstanz. Ich darf sie wieder mit Liebe versorgen, darf mich wieder und wieder mit Liebe versorgen und meine Substanz wieder auffüllen. 

Die Zahnwurzelentzündungen, die ich vor Jahren hatte, drei an der Zahl, zeigten mir an, dass ich einen Konflikt in mir habe, der an die Wurzel meiner Existenz geht. Dieser Konflikt bestand daraus, dass ich nicht ich selbst sein durfte, über so lange Zeit. Bei dem Konflikt ging es nicht nur um den Konflikt, den ich persönlich in diesem Leben so lange hatte, sondern es war auch ein Ahnenthema. All meine Ahnen konnten auch über so lange Zeit nicht sie selbst sein. Wir erben mehr, als wir glauben. Ahnenthemen anzuschauen, durchzufühlen und zu entlassen, ist herrlich befreiend.

Irgendwo hab ich mal das Wort "Gesellschaftszahn" gehört und dieses Wort hat mich sofort getroffen und bewegt. Die Zähne werden schlecht und kaputt, wenn wir uns zu sehr anpassen und uns belügen, der Gesellschaft gegen unseren Willen folgen, wenn wir faule Kompromisse eingehen (Karies = Zahlfäule; symbolisiert diese faulen Kompromisse). Es heißt also, zu sich stehen. Die Zähne danken es uns.


In meinen Zähnen war auch so viel Ahnenschuld gespeichert. Das Schuldgefühl, das man bekommt, wenn man denkt, man sei verkehrt, weil man eben nicht der Norm entspricht, weil man nicht das gut findet, was die meisten gut finden. Auch das war in den Zähnen gespeichert. Ich habe es gefühlt und entlassen.

Dann noch unbändige Wut, weil ich es mir nicht gestattet habe, meine Zähne zu zeigen, sie zu blecken und mein Revier zu verteidigen, wenn jemand in meinen Raum eingedrungen ist. Ich durfte das als Kind nicht. Auch diese Wut habe ich bejahend gefühlt und wieder in Fluss gebracht.

Erst am Sonntag habe ich meinem inneren Kind erlaubt, dass es die Zähne zeigen darf, dass es wütend sein darf, dass es andere anknurren darf, wenn jemand seine Grenzen überschreitet. Das hat meinem kleinen Mädchen so gut getan, ihm das zu erlauben. Es darf für sich einstehen und kräftig zubeißen, wenn es dran ist. Es darf sich seinen Raum wieder nehmen und ihn verteidigen. Welches Kind durfte das schon???

Die Zähne erzählen uns wirklich viel über uns selbst. Sie sind lediglich ein Spiegel und unsere Schöpfung. Wenn wir sie krank gemacht haben, können wir sie auch wieder gesund machen. 


2. Sango Meereskoralle
Seit Sommer letzten Jahres nehme ich auch täglich Sango Meereskoralle zu mir. Es remineralisiert die Zähne und hilft beim Wiederaufbau, weil es die perfekte Mischung aus Calcium und Magnesium enthält und sehr gut vom Körper aufgenommen werden kann. Einfach eine Messerspitze von dem weißen Pulver in eine Wasserflasche und über den Tag trinken. Wie dieses Pülverchen wirkt, wird hier super gut beschrieben: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/sango-koralle-calcium.html

3. Mundspülung mit Meersalzlösung
Jeden Morgen spüle ich meinen Mund mit Salzwasser. 1 TL Meersalz in ein Glas Wasser (200 ml) lösen und einen kleinen Schluck davon ca. 15 Minuten im Mund hin und her bewegen. Anschließend ausspucken und Zähne putzen.

4. Zahnpasta ohne Fluorid
Fluorid in Zahnpasta ist ziemlich umstritten. Die einen sagen, dass es die Poren der Zähne verstopft und so verhindert, dass der Zahn remineralisiert werden kann. Andere sagen, dass ein Mindestmaß an Fluorid wichtig ist, dass der Zahn überhaupt wieder gesund werden oder bleiben kann. Ich weiß nicht, was davon nun stimmt. Ich habe mich auf jeden Fall für eine Zahnpasta ohne Fluorid entschieden und putze mir die Zähne mit der Sole-Zahncreme von Weleda. Das fühlt sich für mich gut und richtig an. Seit ich keine Zahnpaste mit Fluorid mehr verwende, habe ich das Gefühl, dass meine Zähne wieder atmen können.

5. Homöopathische Mittel
Auch die Homöopathie hat viel auf Lager, wenn es um die Zähne, Karies, Nervenentzündungen und alles andere geht, was an Symptomen auftreten kann. Für mich waren Staphisagria, Hypericum, Spigelia und Rhus-toxicodendron dran. Aber es gibt noch unzählige andere Mittel, die man bei Zahnbeschwerden und Karies nehmen kann. Schau einfach, was für dich passt.

6. alternative Süßungsmittel
Seit längerem habe ich auch Industriezucker aus meiner Ernährung weitestgehend verbannt. Alles, was ich selber zubereite, süße ich entweder gar nicht oder mit Honig oder Agavendicksaft. Es gibt auch noch die Möglichkeit, mit Birkenzucker/Xylit zu süßen, davon bekomme ich leider Durchfall. Rohrohrzucker ist auch noch eine gute Alternative, allerdings fühlt sich das für mich nicht so gut an, wie Honig und Agavendicksaft. Bei gekauften Produkten studiere ich sehr aufmerksam die Zutatenliste. Wenn mir in Produkten zu viel Zucker ist oder ich der Meinung bin, dass da gar kein Zucker reingehört, dann kaufe ich es nicht oder stelle es selbst her. Wie zum Beispiel meine Schokolade. Die mache ich nur noch selbst mit Honig und Agavendicksaft. Ein herrlicher Genuss!!! ♥ Klar esse ich auch mal ein Stück gekauften Kuchen oder einen Joghurt, in dem nun mal ganz normaler Zucker ist und das auch nicht zu knapp. Aber die meiste Zeit esse ich sehr bewusst. Ich verzichte also nicht komplett auf Süßes, sondern habe lediglich umgestellt. Übrigens kann ich auch selbst gemachten Kakao sehr empfehlen. Milch, Backkakao, Agavendicksaft. LECKER!!! 

7. sonstige Möglichkeiten und Anregungen, die ich aber selbst nicht nutze
Es gibt noch viel mehr Möglichkeiten, sich der Zahngesundheit zu widmen. Im Nachfolgenden zähle ich euch einfach alles auf, was ich auf der Suche nach meinem Weg gefunden habe, dann aber doch nicht genutzt habe. Vielleicht ist ja was für euch dabei:
8. Bezüglich der Selbstheilung umdenken
Ich glaube das Wichtigste ist aber, dass wir umdenken, dass wir wieder dahin kommen, es für möglich zu halten, dass wir unsere Zähne selbst heilen können. 

Diese starke Vision von gesunden Zähnen, von kraftvoll zubeißen können, die ich habe, wird immer stärker und ich spüre sie immer mehr. Genau wie mein Buch über Jahre "nur" ein Gefühl war und nun Realität ist, so wird das auch mit den Zähnen sein. Ich fühle und weiß es. An diesem inneren Wissen, an dieser starken Vision halte ich mich fest. Sie ist am Ende die Kraft, die meine Realität erschafft. Wieso sollte die Selbstheilung bei den Zähnen aufhören? Wir dürfen uns von den Dogmen bezüglich der Zähne verabschieden. Sie sind Organe wie alle anderen Organe auch. Wir können mit ihnen sprechen, sie sprechen mit uns, wir können sie heilen.

♥♥♥

Ich hoffe, du hast in all den Anregungen etwas für dich gefunden. Auf jeden Fall bleibe ich weiterhin dabei und heile meine Zähne selbst. Der Zahnarzt, bei dem ich jetzt bin, hat sich bereit erklärt, meine Selbstheilung zu begleiten. Er meinte, der Erfolg hat Recht und hat sich auf das Experiment eingelassen. Wir haben einen Deal, wenn er glaubt, dass ich meine Gesundheit gefährde, dann sagt er mir das und warnt mich, was ich dann damit mache, entscheide ich.

Mal sehen wie es so weitergeht und wie der Weg zu meiner Vision aussieht. Ich bin fest entschlossen, so fest wie noch nie. ♥

Herzensgrüße von mir

Anja

Die Zähne zeigen und unser Revier verteidigen hilft enorm für die Zahngesundheit.
Foto: pixabay

Donnerstag, 23. Februar 2017

Abschied

Es ist Zeit zu gehen, dich und mich aus dieser Situation zu entlassen.
Ich habe versucht zu erklären, dir begreiflich zu machen, aber ohne Erfolg.
Es ist, als ob meine Worte an dir abprallen, nicht zu dir durchdringen.
Wie lange habe ich gehofft, dich zu erreichen, dich endlich zu erreichen.
Doch so wenig wie du die meine Welt als deine anerkennen kannst,
so wenig kann ich die deine als meine anerkennen. Wahrscheinlich
denkst du umgekehrt das gleiche. Wahrscheinlich fühlst du dich auch
nicht verstanden.

Was bleibt ist der Abschied, das Loslassen, das Ziehenlassen, das Aufgeben.
Du gehst deinen Weg und ich den meinen. Sie verlaufen in komplett unterschiedliche
Richtungen und das dürfen sie auch.

Treffen wir uns wieder? Ich weiß es nicht.

Mutter und Tochter sein heißt nicht, immer Seite an Seite zu gehen.
Mutter und Tochter sein wird irgendwann zu zwei Erwachsene sein.
Zwei Wesen, die ihren ganz eigenen Weg gehen, sicherlich irgendwie
verbunden sind, aber nicht aufeinander angewiesen, nicht abhängig.

Mein inneres Kind es schreit. Mal wieder... Das tut es manchmal. Immer
dann, wenn wieder etwas geheilt werden will. Es ist jetzt an mir, es
in den Arm zu nehmen. Das ist nicht mehr deine Aufgabe.

Ich wünsche mir, du würdest dein inneres Kind mal in den Arm nehmen
und erkennen, dass nicht die anderen an deinem Leben schuld sind.
Aber das ist anmaßend.

Es steht mir nicht zu, zu urteilen, was für dich richtig und wichtig ist. Ich
weiß nicht, welche Erfahrungen deine Seele hier machen will. Daher kann
und darf ich nicht urteilen. Du darfst bleiben wie du bist. Das ist dein gutes
Recht. Es bedeutet aber für mich, dass ich gehen muss, vor allem innerlich,
zurück zu mir.

Das Korsett ist zu eng, dein Fordern zu anstrengend, dein Schrei nach Liebe zu laut.
Du willst Dinge, für die ich nicht zuständig bin.

Ich bin wieder versucht, es dir zu erklären, dir zu sagen, warum ich nicht gerne
bei dir bin und gleichzeitig weiß ich, dass es wieder nichts bringen wird, selbst
wenn ich noch so laut schreien würde. Schreien, wie ich es schon so oft getan habe,
weil ich mir nicht mehr anders zu helfen wusste.

Du bist unerreichbar für mich. Das zu akzeptieren ist hart.

Und ja, da ist gerade wieder diese Wut. Überschäumend, verzweifelt, schmerzhaft,
die ich als Kind so oft hatte.
Verloren... Ich war so oft verloren, hätte dich gebraucht. Aber du warst nicht da.
Vielmehr hast du mich gebraucht, warst selbst emotional unterernährt, hast dich
an mir gelabt, mich ausgesaugt.

Mein inneres Kind, es schreit... nach jemandem, der es endlich sieht, wahrnimmt,
ernst nimmt, versorgt. Nach jemandem, den es erreichen kann.
Das bin nun ich, werde es immer sein.


Foto: Anja Reiche

Freitag, 17. Februar 2017

Was ist eigentlich wirklich gesunde Ernährung?

Gesunde Ernährung heißt für mich vor allem bewusste Ernährung, intuitives Essen und Genuss. Es gibt so viele Theorien darüber, was gesund ist und was nicht. Einige sprechen klar für Fleisch die anderen dagegen. Dann gibt es die Theorie, dass tierische Produkte generell ungesund sind und nur Pflanzliches gut ist. Andere sagen, dass auch Getreide nicht gut für unseren Körper ist, obwohl das ja klar zur pflanzlichen Ernährung zählen würde. Es gibt basische Ernährungsmodelle, Vollwertkost, Low-Carb und was weiß ich noch nicht alles. Alle basieren darauf, dass dies oder jenes gut für uns ist und anderes dagegen nicht.

Bei all dem Wirrwarr muss klar sein, dass ein jeder von uns ein Individuum ist. Was für den einen richtig ist und damit auch gesund, muss für den anderen noch lange nicht passen. Nicht für jeden ist basisch gut, nicht für jeden ein Fleischverzicht. Es gibt in allen Sparten von Ernährungsstilen kranke und gesunde Menschen. Es gibt nicht DAS Richtige für alle. 

Die Medien sind voll davon. Iss jeden Tag 5 Bananen und mit deinem Körper wird ein Wunder geschehen. Iss jeden Tag 2 Avocados und du wirst nie wieder das und das haben. Iss nie wieder Zucker und du bist frei von dem und dem. Das alles hat mit Individualität nichts zu tun und mit Genuss schon gar nichts. Das Essen wird zum Instrument für gewünschte körperliche Ergebnisse.
Dazu kommt, dass Ernährung EIN Baustein von vielen ist. Ich glaube und fühle, dass keine Krankheit ausschließlich von falscher Ernährung kommt. Dazu ist das Wesen Mensch viel zu komplex. Die Psyche mit all ihren Schichten spielt ebenso eine Rolle bei Krankheiten und körperlichen Symptomen, genauso wie unser gesamtes Energiesystem.

Ich habe mich schon vor längerem einmal mit einer Französin unterhalten, die seit einigen Jahren in Deutschland wohnt. Sie wunderte sich sehr, dass es trotz der vorwiegend gesunden Ernährung der Deutschen, die so akribisch auf alles Mögliche achten, Diäten machen und Kalorien zählen, so viele Übergewichtige und Kranke gibt. Die Franzosen dagegen, denen ihr Baguette aus Weißmehl, das fettige Croissant ebenfalls aus Weißmehl, Olivenöl, Kaffee und vieles mehr, was hierzulande als ungesund gilt, heilig ist, sind dagegen eher schlanker und gesünder. So ihre Beobachtungen und Einschätzungen. Sie bemerkte einen ganz wesentlichen Unterschied. Der Franzose genießt nach ihrer Auffassung das alles. Er zelebriert das morgendliche Croissant mit Kaffee als Frühstück regelrecht. Es ist Teil einer Kultur und Lebensphilosophie. Sicherlich gibt es auch hier Ausnahmen und ich möchte das nicht auf alle Deutschen und alle Franzosen gleichermaßen ausweiten. Aber ein wesentlicher Unterschied in der allgemeinen Esskultur scheint wohl dennoch zu bestehen. 

Ich glaube das Genuss und Liebe zum Essen ganz enorme Faktoren sind. Ich glaube, dass alles, was wir mit Hingabe und Liebe verzehren, uns einfach nur guttun kann, dass wir damit auch die Qualität der Speisen erhöhen, einfach in dem wir es uns schmecken lassen, ganz beim Essen sind, ganz bei uns sind und mit jeder Faser unseres Körpers das genießen, nach was uns gerade ist.

Pflanzen haben Bewusstsein. Das hat Cleve Backster in seinen Versuchen ganz hervorragend deutlich gemacht. Sie reagieren auf ihre Umwelt, können die Gedanken und Absichten von Menschen erkennen und reagieren sofort.[1] Dass sich Liebe und Aufmerksamkeit also positiv auf Pflanzen auswirkt, ihr Wachstum und auch ihren Ertrag, ist also bewiesen. Pflanzen haben ein Bewusstsein, Nahrung hat ein Bewusstsein, alles hat ein Bewusstsein.  Für mich ist es daher auch wahr, dass sich diese Zuwendung auch auf den Nährstoffgehalt auswirkt und die Bekömmlichkeit für den Körper. Meiner Ansicht nach wirkt diese Aufmerksamkeit und Liebe auch noch nach der Ernte. Nämlich wenn wir entsprechend mit Liebe und Zuwendung kochen und auch essen. Eine Mahlzeit, die mit Liebe gekocht wurde, schmeckt einfach anders, als das gleiche Gericht, das in Massenproduktion lieblos zubereitet wurde, auch wenn es genau die gleichen Zutaten enthält. 

Durch meine Krankheit habe ich gelernt extrem auf meinen Körper zu hören. Ich bemerkte, dass mir manche Nahrungsmittel einfach nicht mehr gutgetan haben und andere dagegen sehr. Früher habe ich gerne Wein und Bier getrunken, auch mal einen Schnaps. Das ging quasi von heute auf morgen nicht mehr. Ich konnte es nicht mehr haben und hatte eine regelrechte Abneigung. Gerade die Leber und die Galle müssen Überstunden machen, wenn Alkohol zu verdauen ist. Mein Körper hatte in der Zeit mit sich schon genug zu tun und konnte Alkohol nicht auch noch gebrauchen. Das Ganze war aber keine Kopfentscheidung, weil es bei der Erkrankung der Galle eben vernünftig ist, nichts mehr zu trinken, sondern es war eine komplette Bauchentscheidung. Mir war einfach nicht mehr danach und ich ließ es ganz von alleine, musste mich nicht dazu zwingen. 

Auch hatte ich z. B. plötzlich ein großes Verlangen nach Walnüssen. Ich mochte Walnüsse bis dahin nicht wirklich und auf einmal aß ich sie regelmäßig und mit Genuss. Irgendwann las ich dann mal, dass Walnüsse total gut für die Leber sind. Auch hier wieder eine Bauchentscheidung. Seither hat es sich bei mir eingebürgert, dass ich vor jeder Mahlzeit oder besser immer dann, wenn ich Hunger habe, genau reinspüre, nach was mir ist und was meinem Körper jetzt guttut. Ich stelle mir vor, wie es sich anfühlt, das Nahrungsmittel jetzt zu essen. Mein Körper reagiert sofort und sendet mir klare Signale, ob es passt oder nicht. Kaffee habe ich z. B. eine Zeit lang auch nicht vertragen. Ich hatte zwar unheimlich Lust darauf, aber beim Gedanken, einen Kaffee zu trinken, zog sich mir der Magen zusammen. Also habe ich es meistens gelassen. Habe ich mich dann doch mal zu einem Kaffee hinreißen lassen, habe ich tatsächlich Bauchweh bekommen. Mein Körper sagt mir also ganz klar schon vor dem Verzehr, ob es mir bekommt oder nicht. 

Für mich passt die Vollwertkost richtig gut. Vollkornprodukte, möglichst naturbelassene Nahrung, wenig bis keine Zusatzstoffe. Selbst kochen, ohne Fertigprodukte ist mir wichtig. Auf Fleisch verzichte ich weitestgehend. Allerdings gibt es immer wieder Phasen, in denen es mich total an ein Steak zieht oder an Wurst. Wenn gegrillt wird, komme ich daran nicht vorbei. Und dann esse ich das auch, ganz bewusst. Ich genieße es und bedanke mich innerlich bei dem Tier, das dafür sein Leben gelassen hat. 

Ich achte darauf, dass Eier aus Freilandhaltung sind, dass die Milch von Weidekühen kommt. Aber nicht, weil ich glaube, dass das der einzig richtige Weg ist. Sicher gibt es auch ganz viele Gründe, die dafür sprechen, gar keine tierischen Produkte zu essen. Ich tue es, weil es für mich passt und stimmig ist, weil ich z. B. Milchprodukte total mag und immer das Gefühl habe, dass ich damit MEINEM Körper etwas Gutes tue. Und alles, was ich zu mir nehme, soll so natürlich wie möglich sein und zu mir passen, für mich passen, für die Bedürfnisse, die mein Körper gerade hat. Aus Vernunft will ich nicht essen, sondern aus Liebe zu mir und zur Welt. 

Feste Essenszeiten gibt es bei mir auch nicht mehr. Ich bin mit dem Modell groß geworden „aufstehen, sofort frühstücken, warmes Mittagessen zwischen 12 und 13 Uhr, kaltes Abendessen gegen 18 Uhr“. Umso bewusster ich mir meiner Bedürfnisse und meines Rhythmus‘ wurde, umso deutlicher merkte ich, dass das so gar nicht zu mir passt. Eine Zeit lang habe ich mich noch gezwungen, daran festzuhalten, weil man das ja so macht. ;) Aber irgendwann ging es dann gar nicht mehr. 

Heute sieht mein Rhythmus ganz anders aus. Wenn ich aufgestanden bin, gibt es erstmal in aller Ruhe einen Tee, Wasser oder manchmal auch einen Kaffee. Je nachdem, nach was mir gerade ist. Dann werde ich erstmal aktiv, mache dies und jenes und wenn ich dann irgendwann mal Hunger bekomme, was meist erst gegen Mittag ist, dann „frühstücke“ ich genüsslich. Frühstücksbrei mit Früchten, Vollkornbrot mit Käse oder auch mal ein total leckeres Croissant mit Butter. Je nach Belieben und Appetit, immer das, auf was ich am allermeisten Lust habe. Nachmittags gibt es dann einen Snack oder einen Smoothie. Und abends, manchmal auch erst um halb neun, wird dann gekocht und warm gegessen, meistens mit ganz viel Gemüse. Wenn ich mal Chips möchte, dann esse ich welche und zwar mit ganz viel Genuss. Wenn mir nach Kuchen ist, esse ich auch den und richtig – mit ganz viel Genuss! Ich wiege mich nicht, ich zähle keine Kalorien, ich lebe und spüre mich und meine Bedürfnisse.

So passt das für mich am besten. Essen immer dann, wenn ich wirklich Hunger habe und das, was mir mein Körper signalisiert, was mir gerade guttut. Mir nichts verbieten und alles in vollem Bewusstsein genießen.

Ich glaube, das Schlimmste, was wir tun können, ist Dinge mit schlechtem Gewissen zu tun. Schokolade essen und dabei denken, dass man das jetzt eigentlich nicht tun sollte, weil es dick macht oder weil es schlecht für die Zähne ist, ist absoluter Humbug. Entweder ich esse die Schokolade aus Überzeugung und mit vollem Bewusstsein und mit Genuss, oder ich lasse es ganz, weil richtig schmecken tut sie mit dem schlechten Gewissen ja auch nicht. Ich kann sie nicht genießen. Mit schlechtem Gewissen in den Discounter zu gehen, weil man ja eigentlich besser zum Biobauern fahren sollte, ist auch Quatsch. Du tust es ja trotzdem, ich übrigens auch, also tue es mit erhobenem Kopf, weil DU deine Gründe dafür hast oder auch eben nur, weil es bequemer für dich ist. Punkt! Sei einfach du und mach das, was für DICH passt. Niemand anders muss das verstehen oder gutheißen. Jeder darf so sein, wie er ist und das tun, was er für richtig hält. Wenn das jeder jedem und vor allem sich selbst zugesteht, ist die Welt schon um einiges friedlicher. Und man wird ja nun wirklich nicht nur vom Essen dick...

Nehmen wir mal das Argument, man sollte lieber vegan essen, weil es nicht sein kann, dass für meine Nahrung Tiere sterben müssen. Das Ding ist doch, dass ja nicht nur dann Tiere sterben müssen, wenn wir Fleisch essen wollen. Selbst für die Nahrung eines Veganers sterben Tiere. Wer denkt denn an all die Tiere, die im und auf dem Boden leben, auf dem z. B. das Getreide angebaut und geerntet wird? Würmer, Larven, Käfer, Maulwürfe, Mäuse… Davon sterben so viele. Manche behaupten sogar, dass in der Masse für ein einziges Brot mehr Tiere sterben als für ein Steak. Könnte sein, oder?

Ein weiteres Beispiel der zwei Seiten ist, dass im Allgemeinen von Gegnern der Milchprodukte angeführt wird, dass es unnatürlich wäre, die Kuh weiter zu melken, wenn das Kalb keine Milch mehr braucht und diese Milch für den Menschen zu verwenden. In dem Buch „Unterwegs in die nächste Dimension – meine Reise zu Heilern und Schamanen“ von Clemens Kuby erzählt der Autor, dass er ein Volk besucht hat, das so engen und liebevollen Kontakt zur Natur hat, dass wildlebende Rinder freiwillig ins Dorf des Volkes kommen, um sich melken zu lassen. Zwischen Dorfbewohnern und Tieren besteht eine innige geistige Verbindung, die auf gegenseitigem Respekt beruht und so funktioniert das Ganze. Hier ist es also natürlich, dass die Kühe gemolken werden. Kann es dann „schlecht“ sein, diese Milch zu verzehren? 

Es gibt zu allem, immer zwei Seiten, für alles ein Für und Wider. Deswegen mach doch einfach das, was sich für dich am besten anfühlt. Die Welt mit ihren Systemen und Zusammenhängen ist so vielschichtig und komplex, dass wir meist nur einen Bruchteil davon wahrnehmen und in unseren Überlegungen in Betracht ziehen können. Der beste Indikator für das „Richtige“ ist deshalb immer das Bauchgefühl, die Intuition. Sie liegt immer richtig. Für jeden Einzelnen gibt es in jedem Moment genau das Richtige an Nahrung und das, was am besten in sein derzeitiges Energie- und Wertesystem passt.

Ich wünsche dir einen guten Appetit! ;)

Herzensgrüße
Anja

Donnerstag, 16. Februar 2017

Ich erfülle mich selbst

In mir hat sich die letzten wilden Tage wieder so einiges getan und das will sortiert werden. Schreiben hilft ja bekanntlich... ;)

Gerade eben hab ich all die Briefe und Karten samt Fotos, die mir meine Mutter je geschickt hat und in denen es meist darum ging, dass sie mich ja so liebt und dass ich ihr doch die Freude machen und mich melden soll, genommen und habe sie verbrannt. Es ist irgendwie Zeit für einen Schlussstrich, ein noch weiteres Loslösen, eine Befreiung aus ihren Energien, aus allen Verstrickungen mit ihr. Und tatsächlich fühlt es sich heute genau so an. Wie eine Befreiung. Da passiert gerade was in mir, was ich noch nicht greifen kann und deswegen schreibe ich auch, damit ich mich sortieren kann und Klarheit bekomme. Ihr kennt mich ja.

Ich kann ihre Energien kaum noch wahrnehmen. Sie sind ganz weit weggerückt. Sie entfernen sich aus meiner Welt, driften davon in ein anderes Universum. Ihre Umrisse sind nur noch schemenhaft. Sie verlässt mein Energiesystem.

Ich bin gewachsen, noch mehr und nehme meinen Raum noch mehr ein. Ich weiß nicht, ob ich ihn jetzt vollständig einnehme, aber auf jeden Fall wieder noch mehr als vorher. Da ist ganz viel passiert in den letzten Tagen. Da ist noch mehr Kraft, noch mehr Vehemenz, noch mehr Größe, noch mehr ich! Ich erfülle mich so sehr, dass wirklich nichts mehr anderes in meinem Raum Platz hat. Ich nehme mich selbst wieder ein und mein Energiefeld reicht weit über meinen menschlichen Körper hinaus, eine leuchtende, pulsierende Kugel, golden, kraftvoll, mächtig, meine Seele. Gefühlt nehme ich meinen Raum selbst wieder so ausgedehnt ein, dass irgendwelche Fremdenergien keine Chance mehr haben. Mir kann gar keiner mehr zu nahe treten. Ich selbst bilde meinen "Schutzwall" aus goldenem Licht. Ich bin wieder rund. Eine geschlossene Kugel bietet keine Angriffsfläche.

Bin ich nun ganz zurück zu mir gekommen? Ich weiß es nicht und eigentlich ist es auch unwichtig. Denn die Entwicklung geht immer weiter. In dem Moment, in dem ich wieder ganz bei mir angekommen bin, kommt auch schon der nächste Schritt zur nächsthöheren Version meiner Selbst. Das Wachstum wird nie enden. Das ist die schönste und genialste Tatsache, die dieses Leben zu bieten hat und so wie es jetzt gerade ist, ist es gut, wieder ein Stück besser, freier, leichter, runder!


Foto: Anja Reiche

Dienstag, 14. Februar 2017

Wir werden mit Licht geflutet

Ich weiß ja nicht, wie es euch heute geht, aber bei mir geht die Post ab. Die Empfindungen sind so extrem, dass ich manchmal kaum Luft bekomme, das Gefühl habe aus den Latschen zu kippen und ohnmächtig zu werden, weil es körperlich kaum auszuhalten ist, was da in mich einströmt und gleichzeitig aus mir heraus katapultiert wird.

Eben saß ich einfach nur da und habe gefühlt. Es ist eh gerade nichts anderes möglich. Ich wollte wissen, was da los ist. Da war eine unsägliche Wut, gefühlt in meinen Zähnen gespeichert, die so heftig war, dass ich kaum atmen konnte. Mein Gesicht verzog sich, ich fletschte die Zähne und hatte das innere Bild, dass ich jedem die Zähne zeige und jeden anknurre, der mir auch nur im Entferntesten zu nahe kommt, der was von mir will, was ich nicht will. Diese Wut, die über Generationen da war, aber nicht gelebt werden durfte, nicht da sein durfte. Die Wut darüber in eine Form gepresst worden zu sein, in die man gar nicht passt und nicht gehört. Diese Wut hat sich heute Bahn gebrochen, hat sich aus mir gelöst, aus den Zähnen, aus meinem gesamten Körper und ist explosionsartig aus mir heraus geschossen mit einem imaginären Knall. Alles in mir vibrierte und tut es noch. Gefühlt ist da eine extrem hohe Schwingung, die alles Alte aufbricht, wie eine Nuss, deren Schale aber nicht von außen geknackt wird, sondern aus eigener Kraft mit einem Riesenschwall Energie von innen heraus explodiert.

Und dann war da plötzlich dieser Satz in meinem Kopf. "Wir werden mit Licht geflutet!" Genauso fühlt es sich an. Dieses Licht, diese extrem hochschwingende Energie, die gerade in uns einfließt, lässt keinen Platz mehr für Altlasten, für Blockaden, für niederschwingende Emotionen, die sich festgesetzt haben. Es ist, wie wenn diese Energie, dieses Licht wie mit einem Kompressor in uns reingeblasen wird und uns alles wegfliegt, was wir nicht sind, wie wenn alles aus unseren Poren schießt, was uns hinderlich ist. Es geht gar nicht anders. Mich würde es nicht wundern, wenn wir in den nächsten Tagen Pickel bekommen würden wie in der besten Teenyzeit oder wir Durchfall haben und den Scheiß so loswerden. Reinigung auf allen Kanälen, weil sich der Dreck nicht mehr halten kann, zu hoch sind die Schwingungen, die uns jetzt ausmachen.

Dieses Licht macht Platz in uns, weitet uns und lässt uns im wahrsten Sinne des Wortes in unsere wahre Größe explodieren. Wir werden wieder noch größer und noch weiter, noch lichter und heller, noch freier und reiner und heiler, noch mehr wir.

Wie immer in solchen Phasen sorge ich gut für mich, schlafe, wenn ich müde bin, egal welche Tageszeit, esse, nach was mir gerade ist, mache nur das, was wirklich dran ist, zwinge mich zu nichts.

So heftig habe ich diese Energien noch nie wahrgenommen. Ich genieße sie in vollen Zügen. Mein Körper darf sich wieder und wieder an die Schwingungserhöhung anpassen. Und auch wenn das manchmal echt unangenehm ist, so kann ich mir fast nichts Schöneres vorstellen, als ständig weiter zu wachsen.

Kommt gut durch diese faszinierende Zeit und achtet euch und eure Bedürfnisse!

Herzensgrüße von mir
Anja

Foto: Anja Reiche

Sonntag, 12. Februar 2017

Wer oder was ist Gott?

In meinem Artikel Die großen Fragen des Lebens habe ich angekündigt, dass ich in nächster Zeit all diese beantworten will und euch erzählen will, was ich so generell über das Leben glaube. Gott, den Tod, Himmel und Hölle, etc. Den Artikel habe ich Anfang September letzten Jahres geschrieben und seither keine Frage davon beantwortet. ;) War irgendwie nicht dran... 

Nun möchte ich damit anfangen, denn der Glaube, den ich mittlerweile über das Leben habe, ist so enorm wichtig für meinen inneren Frieden, für mein Wohlgefühl, dafür, in mir ruhen zu können und dafür, in meiner Kraft zu sein. Dadurch habe ich erkannt, wer ich eigentlich wirklich bin. Das Beste, was mir je passiert ist. ♥

Mein Gott von früher

Meine Suche nach Gott begann mit Anfang zwanzig. Rückblickend habe ich bemerkt, dass diese Suche und die damit einhergehende, grundlegende Veränderung meines Weltbildes der Dreh- und Angelpunkt sind, wenn es darum geht, wieder in seine Macht zu kommen und zurück zu sich selbst zu finden. Nichts war für mich wichtiger als mein Weltbild gründlich auf links zu drehen. Diese neue Sicht der Dinge ermöglichte mir erst alle weiteren Schritte der Heilung, weil sie dadurch erst „logisch“ und denkbar waren.

Aufgewachsen bin ich mit einem evangelischen, christlichen Weltbild. Das Gute daran ist, dass ich von Anfang an glaubte und wohl auch irgendwie wusste, dass es eine Art „höhere“ Macht gibt, die wir Gott nennen. Auch Engel waren von Kindesbeinen an für mich real. Nicht weil ich sie wahrnehmen und mit ihnen sprechen konnte wie heute, sondern es war eher ein inneres Wissen. Das war schon mal gut. Der Rest von diesem Glauben eher nicht so. ;) 

Der Gott, der mir vermittelt wurde, erwartete gewisse Verhaltensweisen. Es durften keine Witze über ihn gemacht werden. Generell durfte man in der Kirche keine Freude haben, sondern musste immer ernst und seriös sein. Mit allen Predigten, an die ich mich so erinnere, verbinde ich immer den gedanklichen mahnend erhobenen Zeigefinger. Nur alleine weil man existiert, so wurde mir vermittelt, ist man schon Sünder. Man kommt da gar nicht dran vorbei. Das verunsichert schon ziemlich, muss ich sagen. Bei allen Beichtgottesdienstes, an denen ich teilgenommen habe, wusste ich nicht wirklich, was ich zu beichten hätte und dennoch musste es doch da was geben, weil sich doch keiner von der Sünde freisprechen kann. Wie bescheuert! Die Sache mit dem Fegefeuer hat mir schon ziemlich Angst gemacht, vor allem weil so unklar war, was denn nun eigentlich dazu führt, dass man dazu vom jüngsten Gericht verteufelt wird. (Schönes Wortspiel! ;)) Mir war nie ganz klar, was dieser Gott denn nun gut findet und was nicht. Deswegen waren mir Kirchen auch lange irgendwie unheimlich. Ich fühlte mich immer, wie wenn ich da unter noch strengerer Beobachtung stand. Ziemlich stressig das Ganze.

Zum Gottesdienst musste man in unserer Familie schon alleine deswegen, damit die Nachbarn nicht reden. Der Rest war eigentlich gar nicht so wichtig. Also ganz so streng erzogen wurde ich dahingehend nicht. Das meiste der christlichen Prägungen lief eher über Predigten, Religionsunterricht und dem heißgeliebten Präparanden- und Konfirmandenunterricht ab. Das zu meiner Ausgangslage in Sachen Gott.

Lange war mir der Glaube ziemlich schnuppe. Nachdem ich konfirmiert hatte, sah ich Kirchen nur noch auf Hochzeiten, Taufen und an Weihnachten von innen. Doch wie gesagt, mit Anfang zwanzig machte ich mich auf die Suche nach meinem eigenen Glauben, weil ich allzu viele Fragen hatte.

Mir wollte es nicht in den Kopf, dass nur Menschen in den Himmel kommen (sofern es diesen gibt), die an Jesus glauben. Das war für mich so unlogisch. Was war denn dann mit all den Religionen, in denen es keinen Jesus gab? Hatten die schon nur deswegen Pech, weil sie mit dem falschen Glauben groß geworden sind? Das machte für mich alles keinen Sinn. Aber das war nicht das einzige, was sich für mich nicht rund und stimmig anfühlte.

Warum sollte ich von vorne herein ein Sünder sein, nur weil Adam und Eva, dessen Existenz mal dahingestellt sei, irgendwas getan oder eben nicht getan haben. Was hatte denn bitte ich damit zu tun?

Dann die Schöpfungsgeschichte… Das hatte ich als Kind in der Schule schon nicht verstanden. Wie ist denn nun die Welt entstanden? Urknall oder die Schöpfungsgeschichte aus der Bibel? Was ist denn nun wahr? Und wieso passt die Theorie von Wissenschaft und Religion nicht zusammen?

Warum steht ein Papst oder ein Pfarrer oder sonst irgendein Geistlicher Gott näher als ich? Was qualifiziert sie dazu? Ein Theologiestudium? Wieso brauch ich denn Mittelsmänner zu Gott? Warum glauben diese Menschen Gott besser zu verstehen als andere?

Und wenn der Papst, wie das neulich der Fall war, mal eben beschließt, dass Katholische in Ausnahmefällen nun doch zwei Mal kirchlich heiraten dürfen und dass das nun keine Sünde mehr ist, sagt er dann in der Hölle Bescheid, damit die sich auch an die neuen Richtlinien halten können?

Mal wurden Hexen verbrannt, weil es angeblich der Glaube so wollte, dann wieder nicht mehr. Mal wurden Geisteskranke verfolgt und dann wieder nicht mehr. Mal wurden Heterosexuelle verpönt, nun nicht mehr ganz so streng. Nun dürfen manche Katholische zweimal kirchlich heiraten. All die Meinungsumschwünge und „Regeländerungen“ kamen aber vom Menschen. Die Menschen haben jeweils entschieden, was sich gehört und eben nicht, immer so, wie sie den Glauben gerade ausgelegt und verstanden haben. Was hat das denn alles mit einem Gott zu tun? Bringt er regelmäßig neue Gesetze raus?

Die evangelischen Pfarrer dürfen heiraten, Sex haben, Kinder kriegen. Da ist das in Ordnung. Die katholischen müssen im Zölibat leben. Haben die unterschiedliche Fegefeuer? Misst Gott da mit zweierlei Maß und wenn ja, warum?

Was ist mit all den Änderungen und Zensierungen, die bewiesener Maßen immer wieder an der Bibel stattgefunden haben? Die Sache mit der Wiedergeburt wurde rausgenommen, weil sich irgendwelche Herrscher davon bedroht fühlten. Auch alle anderen Änderungen haben ähnlichen Hintergrund – irgendjemand fühlte sich durch die Worte und deren mögliche Auslegung bedroht und der Mensch hat die Bibel umgeschrieben. Was davon kann man denn dann noch glauben? (genaueres googelt bitte - ihr wisst ja, diese Beweissache ist nicht meins - ich hab das mal gelesen und mein Herz sagt mir, dass es stimmt ;) )

Wenn Gott ein richtendes Wesen ist, der beurteilt wer gut und schlecht ist und welche Gebete erhört werden und welche nicht, nach welchen Regeln macht er das? Die 10 Gebote alleine reichen da ja wohl nicht aus, oder? Und auf die Bibel braucht er auch nicht mehr zurückgreifen. ;)  Handelt er nach dem Zufallsprinzip? Ist er ein Gott der Willkür? Und wo um alles in der Welt bleibt dann unser freier Wille, wenn wir zwar tun und lassen können was wir wollen, aber hinterher dann doch bestraft werden?

Mal ehrlich, das macht doch alles keinen Sinn, oder?

Hab ich schon erwähnt, dass ich aus der Kirche ausgetreten bin? ;)


Mein Gott heute

Nun will ich euch also erzählen, was ich so gefunden habe auf meiner Suche nach meinem Gott und meinem Glauben. Ich habe einen Glauben gefunden, der in mir ein großes, warmes JA erzeugt, der sich für mich stimmig anfühlt, bei dem mein Herz sagt, dass er wahr ist. Ich möchte euch dieses Angebot machen und bitte euch, nichts einfach so zu glauben, sondern alles mit eurem Herz zu prüfen. Ihr sollt nach eurer Wahrheit leben und nicht nach der Wahrheit eines anderen, nur weil es für ihn gut ist.

Ich glaube, dass Gott Energie ist, Bewusstsein, die Summe allen Bewusstseins, das All-Bewusstsein. Jede einzelne Seele ist ein Teil von ihm. Gott, die Energie, die er ist, hat sich zerteilt. Diese Teile, ich nenne sie Seelen, erschaffen sich einen menschlichen Körper und machen damit auf dieser Erde Erfahrungen und so erfährt sich Gott selbst. Nur so ist es ihm möglich, alles, was ist, zu erfahren, das Leben zu erfahren. Hier auf dieser Erde, in einer Welt der Dualität, in der wir das getrennt sein erfahren können, das getrennt sein vom All-Bewusstsein. Wir erleben uns als Individuen und sind doch Teil des großen Ganzen. Es gibt nicht entweder oder sondern und. Wir sind Individuen und doch alle eins. Wir sind geistige Wesen, die sich einen Körper erschaffen haben und diesen in jeder Minute immer noch erschaffen. Wir sind in unserem Kern Energie. Alles ist in seinem Kern Energie. Jede Materie, jeder Tisch, jeder Stein, jedes Lebewesen ist in seinem Kern Energie. Materie besteht aus Atomen, die ihm Kern nur aus Schwingung bestehen. Daher ist es für mich das Normalste von der Welt, dass ich mit allem und jedem in Verbindung stehe und geistig kommunizieren kann, dass ich mich einfühlen kann, dass ich zu allem in Beziehung stehe. Ich sprach im Geiste mit unserem Auto, als wir es verkaufen wollten, um reinzuspüren, ob es auch ok ist. Und so mache ich es mit allem.

Und so ist mein Gott, wie ich ihn verstehe, kein Wesen, das über Wohl und Übel der Menschen entscheidet, ein Wesen, dem wir untergeordnet sind und auf dessen Gutdünken wir angewiesen sind. Weit gefehlt. Wir selbst sind Gott und wir gestalten unser Leben. Wir sind aus dem gleichen Stoff und mit der gleichen schöpferischen Macht ausgestattet. 

Für viele, die dem Glauben anhängen, wie ihn die christliche Kirche verbreitet, mag sich das anhören wie die bloße Gotteslästerei, wenn man sich mit Gott auf die gleiche Stufe stellt. Aber mein Herz sagt mir, dass genau das wahr ist. Und tatsächlich erfahre ich es jeden Tag und jeden Tag mehr wie machtvoll und kraftvoll unser Schöpferwesen ist. Wir dürfen uns an den Gedanken gewöhnen, dass die Materie immer dem Geist unterliegt und dass die geistigen Wesen, die wir nun einmal sind, Schöpferkraft pur sind.

Ich bin Gott! Ich bin göttlich! Ich bin kraftvoller, machtvoller Schöpfer! Wie hört sich das für dich an? Was geht da in dir vor? Kommt da direkt Widerstand oder kannst du dich mit dem Gedanken anfreunden?

Als ich das erste Mal von diesem Weltbild gelesen habe, habe ich gelacht und geweint gleichzeitig. Endlich stand da schwarz auf weiß, was ich tief in meinem Inneren schon immer gefühlt habe, was ich aber nicht zu glauben gewagt habe, weil es zu schön war, um wahr zu sein. Und endlich stand genau das in diesem Buch „Gespräche mit Gott 1“ von Neale Donald Walsch. Was für eine Befreiung und Offenbarung das damals für mich war. Ich konnte mein Glück kaum fassen. Ab da durfte ich mein gesamtes Weltbild auf den Kopf stellen und alles hinterfragen, was mir je über das Leben und die Welt beigebracht wurde. Das Beste, was ich je gemacht habe. Plötzlich steht alles in einem ganz anderen Zusammenhang. Plötzlich bist du kein Opfer mehr von Umständen, vom Leben, von Gottes Wille. Plötzlich bist du Schöpfer und alles, was sich in deinem Leben zeigt, ist dein Werk, deine Schöpfung, Produkt deiner Gedanken und Überzeugungen. Plötzlich hast du alles selbst in der Hand und bist nicht mehr ausgeliefert oder hilflos. 

Gott schätzt eine jede Erfahrung, die wir machen, weil er sich dadurch erfährt. Er unterteilt nicht in gut oder schlecht. Das tun nur wir Menschen. Alles, was existiert, hat seine Berechtigung und darf sein. Er bestraft auch nicht, das "Schlechte", weil es das für ihn nicht gibt. Wir haben den freien Willen und zwar absolut. Wir entscheiden, was wir leben wollen und wie wir unser Leben gestalten. 

Genau diese Weltsicht ermöglicht es mir, mich selbst zu heilen, mein Leben komplett in die Hand zu nehmen, denn ich habe die Macht und die Kraft, das, was ich an Schmerz erschaffen habe, auch wieder zu ändern. ICH bin der Gestalter meines Lebens und sonst niemand. 

Das ist meine Wahrheit!

Fortsetzung folgt... 

Foto: Anja Reiche

Donnerstag, 9. Februar 2017

Bei mir sein

bei mir sein
mich selbst in den Arm nehmen
mir all die Liebe und Geborgenheit geben, die ich heute brauche
heilsame Nähe mit mir selbst
Sanftheit
Wärme
Güte
von mir für mich
wattig weich
weil ich mich achte

Anja ♥ 
 
Foto: Anja Reiche