Sonntag, 13. August 2017

Ausbildung zu dem, wer wir sind

In mir wuselt es gerade. Ich spüre immer deutlicher die Schamanin in mir, die Kraft der Göttin. Vorhin war ich im Wald und gerade in der Natur spüre ich so immens meine Kraft, dass sie mich selbst fast umhaut. Mir stockt regelrecht der Atem, wenn ich diese meine Kraft, meine Urkraft spüre, wie sie mir durch die Adern rinnt, wie sie in meinem Energiesystem pulsiert, durch mich schießt. Da war dann der Satz, den ich vorhin bei Facebook gepostet habe: Ich bin die Göttin. Was ich gleichsetze mit, ich bin die Urkraft. Wir alle sind sie, doch nur wenige gestehen sich das zu, ziehen es überhaupt in Erwägung, dass sie Schöpfer sein könnten, dass sie Herr über die Materie sein könnten. Das ist das eine, was gerade so präsent ist.

Dann finde ich immer mehr Mitglieder meiner Seelenfamilie, Menschen, die ich eigentlich nicht kenne und doch wissen wir, dass wir uns schon ewig kennen. Es scheint irgendwie meine Aufgabe zu sein, sie zu versammeln und sie zu erinnern, wer sie wirklich sind. Ihnen zu zeigen, welch wunderbare Schätze sie in sich tragen, sie vorzubereiten auf ihre Aufgabe hier in diesem Leben. Eine Aufgabe, die sich unsere Familie vorgenommen hat. Im Moment scheint es mir wie Schuppen von den Augen zu fallen, welche Rolle ich hier habe. Ich bin eine von jenen, die die Lichtarbeiter erinnert, dass sie Lichtarbeiter sind. Das ist so strange und doch so normal. Meine Aufgabe ist es, den Menschen ihr Licht in sich wieder zu zeigen, ihre Besonderheit, ihre Gabe, ihren Platz. Ich sehe tiefer, sehe die Essenz, das Urwesen und die Schätze, die es zu heben gilt. Wie wenn ich sie alle wachrüttele, damit wir endlich loslegen können, raus in die Welt gehen und die Revolution vorantreiben, die stille, innere Revolution. Und wenn ich so recht drüber nachdenke, brauchen wir gar nicht raus in die Welt. Wir dürfen da bleiben wo wir sind. Es reicht, wenn wir uns mit allem zeigen, was uns gerade ausmacht, mit unserem Schmerz, mit unseren Sehnsüchten, mit unserer Geschichte. Es reicht, einfach wir selbst zu sein und uns zu zeigen und damit alle anderen zu ermutigen, sich auch zu zeigen, genauso wie sie jetzt gerade sind.

Ich glaube, das ist unsere eigentliche Aufgabe. Einfach echt sein und damit als Beispiel voran gehen. Ich hab schon mal damit angefangen... ;) ♥

Vorhin hatte ich den Gedanken eine Art Ausbildung anzubieten und darin alles auszuprobieren und vorzustellen, was mir geholfen hat, mich selbst wieder zu finden. Herumspielen und herausfinden, was wem liegt, wer jeder ist, wie der Rhythmus von einem jeden ist, welche Bedürfnisse da sind, welche Blockaden vielleicht noch wirken, wo die Gaben und Neigungen liegen. Und wenn ich mir vorstelle, dass ich mit meinen Seelenfamilienmitgliedern "arbeite", dann hüpft mein Herz nur so, weil wir alle so ähnlich gestrickt sind. Ich wüsste genau, wo ich "graben" müsste, um die Schätze zu finden. Diese "Ausbildung", die eigentlich keine ist und für die es überhaupt kein Konzept gäbe, wäre eigentlich nur ein Beisammensein, bei dem man sich selbst wieder findet. Mehr nicht... eine Ausbildung zu dem Menschen, als der man gedacht ist. Eine Ausbildung zu sich selbst. Man bildet sich selbst aus. Herrlich! Ich liebe diese Wortspiele.

Das alles lasse ich jetzt einfach mal da und wirken und gedeihen. Ich spüre unbändige Freude in mir, weil da gerade etwas entsteht und das ist einfach nur grandios! 
 
 
Der Samen einer Blume enthält alles Wissen, was nötig ist.
Foto: Anja Reiche
 

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