Mittwoch, 31. August 2016

Und plötzlich ist das Neue da

Die letzten Tage staune ich immer wieder. Ich staune wie machtvoll wir wirklich sind. Ich staune, wie schnell sich die Dinge ändern können, wenn wir den Fokus verschieben. Ich staune, wie hervorragend dieses System Leben funktioniert. Und ich staune darüber, wie grandios sich plötzlich alles fügt.

Das ganze Jahr war bisher das Neue ganz deutlich zu spüren. Wir konnten ahnen in welche Richtung sich unser Leben verändern wird. Es war fast zum Greifen und doch mochte es sich bisher nicht so richtig zeigen. Mal hatte man das Gefühl, dass es jetzt gleich losgehen würde, nur um quasi fünf Minuten später wieder total ausgebremst zu werden und wieder im alten Schlick zu stecken. Ständig hatte ich das Gefühl "Jetzt! Jetzt geht's los! Jetzt ist das Alte endgültig weg und das Neue breitet sich aus." Pustekuchen. Jedes Mal Pustekuchen. Es war ein ständiges hin und her, ein ständiges auf und ab von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt. Manchmal ging mir echt die Geduld aus. Manchmal hätte ich wahrlich alles an die Wand werfen können, weil ich scheinbar kein Stück voran kam. Und doch war aufgeben keine Option. Das war es nie! Tief in mir wusste ich ganz genau, dass ich total richtig bin, dass ich genau auf meinem Weg bin, dass das schon alles so passt, auch wenn ich das Gefühl hatte, mit angezogener Handbremse unterwegs zu sein, dass da draußen mein Leben ohne mich stattfindet.

Vor ungefähr zwei Wochen wurde mir dann total bewusst, wie sehr mir auch die Freude und die Leichtigkeit abhanden gekommen sind, wie sehr wieder der Kopf übernommen hatte, wie weit ich vom jeweiligen Moment entfernt war, ganz weit weg von mir und meiner Intuition, habe mir ständig Gedanken über die Zukunft gemacht und darüber wie sie denn nun sein könnte. Ich war überrascht, nahm es aber wertungsfrei zur Kenntnis.

Dabei reicht es doch völlig aus immer im Moment zu sein, nur im Moment können wir genau entscheiden, was JETZT dran ist. Mehr gilt es nicht zu tun. Wir müssen nicht das fertige große Ganze sehen und kennen. Unsere grandiose Intuition kennt in jeder Sekunde den Weg und den nächsten Schritt. Das durfte ich mir wieder ganz deutlich bewusst machen. Nach dieser Erinnerung folgte eine Aneinanderreihung von wunderbaren Impulsen und Entscheidungen.

Ich habe mich wieder ganz bewusst und mit jeder Faser meines Herzens für die Freude entschieden, habe angefangen mir jeden Moment zu überlegen, was mir gut tut und was genau JETZT dran ist, was mir JETZT Freude macht, mit was ich mir jetzt beweisen kann, dass ich es mir wert bin, dass ich wertvoll bin, dass ich mich liebe und habe mich entschieden davon jeden Tag ein bisschen mehr zu machen.

Und auch folgende Entscheidungen habe ich nochmal getroffen, voller Inbrunst:
  • Meine Intuition entscheidet in JEDEM Moment!
  • Meine Intuition ist MEINE Wahrheit!
  • Ich gehe sicher meinen Weg, den Weg meiner Seele, wie immer er aussehen mag.
  • Ich erlaube mir Freude, Leichtigkeit und Genuss!
  • Ich werde immer mehr sichtbar und trete immer mehr mit meinen Fähigkeiten und allem, was mich ausmacht in Erscheinung!
  • Ich feiere das Leben!
  • Ich bin bereit für ein Leben aus und in der Fülle!

Weiter Entscheidungen aus einem ganz wunderbaren Retreat von Heidi Marie Wellmann kamen hinzu:
  • Ich bin bereit mein Mangeldenken aufzugeben. Ich bin bereit mich von Mangel jeglicher Art auf allen Ebenen zu verabschieden.
  • Ich bin bereit, die unendlichen Möglichkeiten, mich zu entfalten, zu erkennen und umzusetzen.
  • Meine Wunden schließen sich, mein Herz heilt und ich (mein Licht) beginne hell zu leuchten.

Dann habe ich mich gefragt, warum ich meine Berufung leben will, was mein Motor ist, was mich antreibt. Und die Antwort ist, dass nichts erfüllender ist als das. Dass ich diesen meinen Seelenweg gehen will, mit allen Konsequenzen.

Dann habe ich mich gefragt, was meine Einzigartigkeit ausmacht, was mich besonders und grandios macht, hab mir alles in Erinnerung gerufen, was ich schon geleistet und geschafft habe, wie wunderbar und heilsam meine Fähigkeiten sind und habe angefangen es tatsächlich wieder zu fühlen, meinen Wert zu fühlen. Davon war ich nämlich echt weit weg. Und dann kam alles wieder in Fluss.

Ich vertraue total auf meine Intuition und Entscheidungen werden nie mehr anders getroffen. Ich erinnere mich ständig und immer wieder an meine grandiose Einzigartigkeit und meinen Wert für diese Welt. Ich bleibe im Moment und schaue immer JETZT was dran ist, der Rest ergibt sich. Ich stehe voll und ganz zu mir und zeige mich mit dem, was ich will. Ich bin mir bewusst, dass es einen Grund hat, dass all diese Fähigkeiten in mir angelegt sind. Ich soll sie gebrauchen, sonst wären sie nicht da. Das Leben hat diesen meinen Weg für mich, denn das Leben verschwendet nichts. Es will die in mir angelegten Fähigkeiten erleben. (All diese Erinnerungen kamen ebenfalls von Heidi Marie Wellmann und zwar genau zur richtigen Zeit! Danke dafür!!!♥)

Das alles hat dann in wenigen Tagen BOOM gemacht und plötzlich schießt mir die Freude und die Leichtigkeit aus allen Poren und die Gewissheit, dass alles bestens ist und ich an meinem Weg gar nicht vorbei komme ist wieder 1000%ig!

Seither überschlagen sich die Ereignisse, Inspirationen, Impulse und Ideen. Plötzlich fügt sich das Bild, das ich eh schon von mir hatte noch besser zusammen, wird noch größer, wird noch deutlicher. Ich bin mir meiner noch mehr bewusst. Ich mutiere total zum Frühaufsteher, springe aus dem Bett, weil ich es kaum erwarten kann, all die Ideen umzusetzen. In einer Woche habe ich mehr von meiner To-Do-Liste fürs Leben abgehakt als vorher in 5 Jahren.

Das Neue ist nicht mehr nur zu spüren und zu erahnen, es zeigt sich ganz deutlich. Es ist JETZT da. Das ist so schön!!! Ich habe die Tage auch immer wieder Tränen in den Augen, weil das alles einfach so grandios ist. Plötzlich weiß man ganz deutlich wer man ist, noch deutlicher als eh schon. Plötzlich hat das Warten ein Ende. Plötzlich ist das Neue da, auf das man so lange hingearbeitet hat, an das man so lange geglaubt hat, ohne wirklich viele Ergebnisse zu sehen.

Ob das alles nun passiert ist und auf einmal klappt, weil die Zeit einfach reif dafür war oder ob es daran liegt, dass ich den Fokus so sehr und so bewusst auf die Freude gerichtet habe, so viele wichtige Entscheidungen getroffen habe oder ob es ein Zusammenspiel aus beidem ist, sei dahingestellt. Ich glaube, dass es jetzt einfach dran ist und dass ich mich nochmal ganz bewusst dafür entscheiden durfte, also an das Zusammenspiel. Und es scheint wieder kollektiv zu sein, denn um mich rum ereignet sich ganz Ähnliches. Immer mehr Menschen wissen plötzlich warum sie hier sind. Immer mehr trauen sich plötzlich, sich zu zeigen und der Welt ihre wunderbaren Fähigkeiten zu schenken. Immer mehr trauen sich plötzlich anders zu sein und aus der Norm auszubrechen. Immer mehr finden zurück zu sich. Immer mehr kommen plötzlich ins Handeln, setzen ihre Ideen um und alles beginnt zu Fließen.

Plötzlich ist das Neue da und ich bin unsagbar dankbar, demütig und berührt! Ein denkwürdiger Moment, den ich so lange herbeigesehnt habe. ♥

Herzensgrüße von mir
Anja

Foto: Anja Reiche

Dienstag, 30. August 2016

Panikattacken lieben lernen

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie ätzend Panikattacken sind. Ohnmacht, Angst, Angst zu sterben... All das ist nicht wirklich angenehm. Wie ich den Weg in die Freiheit wieder geschafft habe, erzähle ich euch in diesem Video! Teilt es gerne, wenn es euch geholfen hat oder ihr jemanden kennt, dem das helfen könnte.

Mehr zum Umgang mit Angst und Ohnmacht findet ihr hier auf dem Blog. Einfach die Begriffe ins Suchfenster eingeben oder rechts weiter unten bei den Schlagworten schauen.

Viel Spaß beim Video!!!



Samstag, 27. August 2016

Sei du selbst! Lebe dich!

Eine Prämiere!!! Die Tage hatte ich die Ehre, mein erstes Live-Interview zu geben. Das findet ihr hier in meiner Timeline unter dem 25.08.2016: https://www.facebook.com/wendungsReicheKommunikation/

In dem Interview ging es ganz viel darum, ich selbst zu sein. Da ich aber das Gefühl hatte, dazu noch so vieles sagen zu wollen, habe ich dieses Video aufgenommen. Mein erstes eigenes!!!! ♥ ♥ ♥ Ein bisschen stolz bin ich ja schon. ;)

Lasst die Botschaft um die Welt gehen!!!! Viel Spaß mit meiner Prämiere und viel Spaß mit mir live und in Farbe!



Dienstag, 23. August 2016

Mind blowing

Wow! Eigentlich bin ich hundemüde. Die Nacht war extrem kurz, der Kopf rattert unaufhörlich, weil er die unzähligen Impulse und Eindrücke nur schwer in der Fülle verarbeiten kann und mein Herz und meine Seele schlagen einen Purzelbaum nach dem anderen. Ich bin total geflasht von all dem, von dieser wunderbaren, zauberhaften, warmen, herzlichen, nährenden, Grenzen sprengenden, neue Welten eröffnenden, nahen, total offenen, neuen und doch so vertrauten, innigen Begegnung der letzten 24 Stunden. Ich bin hin- und hergerissen zwischen dem dringenden Bedürfnis, einfach nur zu schlafen und dem Bedürfnis jetzt diesen Artikel zu schreiben, weil alles noch so frisch und greifbar ist. Wie ihr seht, hat der Artikel gewonnen. ;)

Was diesen Boom ausgelöst hat? Ein grandioser Mensch, der gestern auf seiner Tour durch Deutschland auch bei uns einen Stop eingelegt hat. Kein geringerer als der wunderbare Blogger, Autor, Mutmacher, Lebenskünstler, Ex-Hasenfuß und "Sein-Leben-um-180-Grad-Dreher" Mischa von adios angst! Schon als ich auf seinem Blog von seiner Reise durch Deutschland gelesen habe, auf der er interessante Menschen mal in echt kennenlernen wollte, die er bislang nur aus dem Internet kennt, habe ich mir gewünscht, dass sein VW-Bus Dr. D. auch in Ibbenbüren anhalten möge. Und so war es dann auch. Am Samstagmorgen überraschte mich die Anfrage, ob ich Montag Zeit hätte. Aber sowas von hatte ich da Zeit...

Gestern um 15 Uhr rollte dann das grüne Gefährt und mobile Zuhause samt Mischa auf den Hof und es war schnell klar, dass unsere Zuneigung und unser Einklang nicht nur im Netz funktioniert. Gefühlt haben wir bis zu seiner Abfahrt vorhin ununterbrochen geredet und uns keinen Millimeter bewegt. Selbst ein Klogang war zu viel Unterbrechung und hätte am liebsten gar nicht stattgefunden. ;)

Begegnet ist mir ein Mensch, dem die Lebensenergie und -lust förmlich aus allen Poren schießt, der  Bock auf dieses Leben hat, der in allen Lebensbereichen völlig abgeklärt und ganz bei sich ist, der kompromisslos er selbst ist. Immer! Der voll und ganz in seiner Macht ist und, wie er so schön sagt, "das Leben an den Eiern packt" und sein Ding macht, es sich so gestaltet, wie er es für richtig hält, wie es ihm gut tut. Man mag nicht glauben, dass der gleiche Mensch vor drei Jahren noch alle möglichen Ängste hatte, depressiv war, fünf verschiedene Psychopharmaka einnahm, kein Auto mehr fuhr und sein Leben in der Summe zum kotzen und alles, nur nicht lebenswert fand. Das alles, hat er aus eigener Kraft geschafft mit bloßem Willen und dem Wissen, dass es auch anders gehen muss. Er hat sich seine Themen angeschaut, hat sich seinen Schatten mehr als mutig gestellt und eine Wende hingelegt, wie sie im Buche steht. Die Tabletten sind Geschichte, die Depression und Ängste ebenfalls. Übrig ist sein wahrer Kern, sein Wesen, seine Freude!

Ich ziehe meinen Hut vor diesem Erfolg, vor diesem Mut, vor diesem Weg und vor allen  Dingen vor diesem Ergebnis! Dieser Mensch ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass uns nichts, aber auch schon gar nichts von einem geilen Leben abhalten kann, davon unser Ding zu machen, wie widrig die Umstände auch erscheinen mögen, davon eine positive Wende herbeizuführen - außer vielleicht wir selbst halten uns ab.

Wenn ihr mehr über Mischa und seinen Weg zurück zu sich selbst lesen wollt, dann schaut gerne auf seinen Blog. Eine wahre Fundgrube an Anregungen und Ansätzen, die beschreiben wie er diese Wende geschafft hat.

Mischa, ich danke dir für dein Sein und Wirken, dein wunderbares Beispiel, dein Mut machen! Du bist einfach großartig!!!

Interview-Session im Inneren von Dr. D.
Foto: Mischa Miltenberger

Donnerstag, 18. August 2016

Was ist Glück?

Ich glaube viele jagen einem Trugbild von Glück hinterher und suchen nach dem dauerhaften Zustand von Glückseligkeit. Alles, was dem nicht entspricht, wird als falsch eingestuft, als „das darf nicht sein“, als Rückschlag, als Fehltritt, als Schwäche oder was auch immer. Ein Unterfangen, das das Glück aus meiner Sicht regelrecht vertreibt.

Glück hat für mich eine ganz andere Definition. Ich bin auch glücklich, wenn ich traurig bin und weine. So absurd sich das anhören mag, ich liebe eine jede einzelne Emotion, einen jeden Zustand und gebe mich dem voll hin.

Glück ist für mich, auch die unangenehmen Gefühle zu fühlen. Jedes einzelne Gefühl hat seine Berechtigung und keins ist schlechter als das andere. Für die Seele ist es Glück, wenn sie alle Zustände fühlen darf und ich alles liebend annehme, nichts als schlechter oder besser werte. Auch die miesen Tage haben ihre Berechtigung und sie sind wichtig und dürfen sein. Ich bin auch manchmal richtig scheiße drauf und unzufrieden und unruhig und ungeduldig. Aber das darf sein. Ich mag das alles und weiß, dass meine Grundschwingung positiv ist und solche miesen Tage gelten bei mir nicht als Rückschlag oder Misserfolg oder als Fehltritt. Nein! Sie gelten als das Leben selbst. Durch jedes Gefühl bin ich lebendig. Ein glückliches Leben ist nicht 365 Tage Sonnenschein. Es ist vielmehr eine Fülle an unterschiedlichsten „Wetterlagen“. Was wäre das Leben langweilig, wenn wir uns immer gleich fühlen würden. Was wäre das Wetter langweilig, wenn immer nur die Sonne scheinen würde. Das wäre völlig gegen die Natur. Sie braucht auch den Regen. Genau wie die Seele alle anderen Emotionen neben der Freude braucht. Sie lebt davon und dafür.

Ich weine mit Hingabe, weil es unglaublich reinigend ist, weil es Berührung ausdrücken kann, weil es Trauer ausdrücken kann, weil es Freude ausdrücken kann, Liebe, Verzweiflung, Erleichterung, Dankbarkeit. Ich bin mit Hingabe wütend und genieße das Gefühl dieser Kraft, die hinter der Wut steckt und mittlerweile zeige ich diese Wut auch gerne. Sie kann guttun, wenn wir sie mögen. Wir brauchen sie manchmal, um zu unseren Grenzen zu stehen und anderen diese zu zeigen. Wir brauchen sie manchmal, um endlich Dinge zu verändern, zu denen uns bislang der Mut gefehlt hat. Wut kann uns Mut geben. Ich bin mit Hingabe neidisch, weil ich dadurch merke, was ich auch in meinem Leben haben will, wo meine Ziele sind. Ich habe gelernt mit Hingabe ohnmächtig zu sein, mit Hingabe Angst zu haben. Und jedes Mal, wenn ein Gefühl da ist und sich vielleicht doch noch ein Widerstand gegen dieses Gefühl in mir rührt, dann mache ich mir bewusst, dass dieses Gefühl einfach nur da sein will und angenommen werden will, Teil des Lebens ist und ich nehme es liebend an, fühle es bejahend und bewusst, lade es ein, da zu sein und schon wird es weit und leicht in mir und das Drama verschwindet. Es ist einfach nur eine Emotion, die fließen will. Sie ist nicht ich.

Nur wenn wir uns nicht wehren, dann kann diese Emotion durch uns durchfließen und unseren Energiekörper auch wieder verlassen. Wehren wir uns gegen das Gefühl, dann bleibt es stecken und verstopft auf die Dauer unseren Energiekörper, weil wir NEIN dazu sagen und den Fluss behindern. Ein JA erlaubt den Fluss. Das Gefühl kommt, fließt durch uns durch und verlässt uns auch wieder. Ganz einfach, ganz natürlich. Wir durften es fühlen, unsere Seele durfte es erfahren und sie freut sich darüber. So einfach.

Ich glaube, es ist immer eine Frage, wie wir Glück definieren. Glück ist für mich die Summe aller Erfahrungen. Glück ist für mich die Fülle an Emotionen, die Fülle des Lebens selbst, mit allem, was dazu gehört, mit Tag UND Nacht, mit Sonne UND Regen, mit einatmen UND ausatmen, mit Sommer UND Winter, mit Freude UND Angst, mit groß UND klein. Glück ist für mich, mit allem, was zu mir gehört einfach ich zu sein. Ich zu sein mit allen Emotionen, mit allen Charakterzügen und Eigenarten, mit allen Erfahrungen und Entscheidungen, mit allen Wesenszügen und „Macken“.

Glück ist für mich, das zu lieben was da ist, mit dem Wissen, dass ich es irgendwie erschaffen habe. Glück ist, mich ausprobieren zu können, mich verändern zu können, neue Sachen und Zustände erschaffen zu können und all das dann wieder zu erfahren und daran zu wachsen. Glück ist Wachstum, nie endende Entwicklung. Glück ist das Wissen, mit allem verbunden zu sein, ein Teil, ein ganz wichtiger und wertvoller Teil des großen Ganzen zu sein. Glück ist für mich, mir meiner selbst, mir meiner Kraft und Macht und Schönheit und Großartigkeit bewusst zu sein. Glück ist für mich, offen sein zu können, mich zeigen zu können, weil ich mich, so wie ich bin, liebe. Damit bin ich nicht mehr angreifbar, so kann ich mich zeigen, weil ich das liebe, was ich bin, seelisch wie körperlich. Glück ist anderen mit dieser Offenheit zu begegnen, dem Leben mit dieser Offenheit zu begegnen, weil nichts mehr falsch ist oder schlecht.

Glück ist, dass alles und jeder so sein darf, wie es/er gerade ist. Genau so!

Glück ist pures SEIN frei von Wertung! 

Herzensgrüße von mir
Anja ♥

Foto: Anja Reiche

Mittwoch, 17. August 2016

Meine Vision - Wirkungskreis gesucht

Ich habe eine Vision und einen sehr großen Traum. Ich möchte Menschen begegnen von Herz zu Herz, ihnen meine Liebe schenken und sie erinnern wer sie wirklich sind, ihnen meine Gaben schenken und ihnen dienen auf ihrem Weg zu sich selbst. Ich möchte ihnen helfen, wieder sie selbst zu sein, in ihre wahre Größe zu kommen.

In Einzelarbeit und über die Ferne tue ich das schon einige Jahre und ich bin unendlich dankbar für eine jede Begegnung. Nun darf sich meine Arbeit verändern. Mich zieht es in die Welt. Ich möchte mehr Menschen begegnen, mehr Menschen die Hand reichen und ihnen die Möglichkeit geben, sich in mir zu erkennen, face to face. Ich möchte diesen Menschen dabei in die Augen sehen, tatsächlich und im wirklichen Leben in einer entspannten Atmosphäre, in der alles geschehen darf, was geschehen will, in der sich alles zeigen darf, was sich gerade zeigen möchte, in der der Fluss der Dinge Platz und Raum hat, in der es möglich ist, dass alles zur richtigen Zeit geschehen darf, sich die richtigen Menschen finden können, in einer Atmosphäre, in der alles und jeder einfach sein darf.

Mir schwebt eine Art Camp vor, eine Begegnungsstätte an der sich Menschen treffen, die sich selbst wieder finden wollen. Sie treffen sich dort mit Menschen, die genau dabei helfen können. Ich sehe wunderschöne Landschaft, die überall auf der Welt sein kann. Ich sehe verzauberte Orte mit magischer Wirkung. Lagerfeuer am Strand mit nährenden Gesprächen, gemeinsame Aktionen, bei denen man sich selbst entdecken und erfahren kann. Ich sehe Freude und viele Erkenntnisse, Leichtigkeit und Liebe. Ich sehe Menschen, die weinen vor Glück, weil sie erkennen, wer sie sind und wie einfach das Leben wirklich ist. Dort möchte ich wirken und sein zusammen mit Gleichgesinnten und Weggefährten. Dort möchte ich ein Teil der Wandlung sein. Dort möchte ich den Menschen die Hand reichen.

Diesen Traum möchte ich leben. Ich weiß, dass es schon solche Begegnungsstätten gibt und diese dürfen mich jetzt finden oder die Menschen, die den gleichen Traum leben wollen. Wer weiß schon, was sich ergibt und was das Leben für wunderbare Möglichkeiten auftut, um das alles leben zu können. Ich bin bereit, mich zu geben, dem Leben hinzugeben und das, was ich an Fähigkeiten mitgebracht habe, noch mehr in die Welt zu tragen.

Darum teilt diesen Aufruf bitte! Ich bin bereit gefunden zu werden. Vielleicht kennt ja jemand jemanden, der jemanden kennt. ;)

Schreibt mir gerne einen Kommentar oder eine persönliche Nachricht über meine Emailadresse: wendungsreichekommunikation@googlemail.com

Ich danke euch von Herzen und freue mich auf alles, was sich ergeben mag.

Herzensgrüße von mir
Anja

Mehr zu meinen Gaben, die ich in diese Begegnungsstätte einfließen lassen will, findest du hier:

http://anja-reiche.blogspot.de/p/meine-gabe.html


Foto: Anja Reiche

Mittwoch, 10. August 2016

Die Kraft des tosenden Wassers

Meterhohe Wellen begleiten mich seit Tagen in den Träumen. Mal wird ein ganzer Landstrich sintflutartig gespült und legt das Gold frei, das im Boden liegt, mal schießt das Wasser in Sturzbächen durch eine Stadt und lässt alles versinken, mal türmt sich das Meer Haus hoch auf und rollt über das Land dahinter. Mittendrin bin immer ich. Mal bin ich Beobachter, mal werde ich mitgerissen. Aber ich werde weder nass, weil ich gerade in einem Bus oder Haus bin, noch fühle ich mich bedroht. Ich weiß immer, dass ich überleben werde. Ich kenne immer die Stellen, an denen mir nichts geschieht und auch wenn ich gerade nicht an diesen Stellen bin, passiert mir trotzdem nichts.

Heute Nachmittag waren diese Wellen und das tosende Wasser auch im Wachzustand total präsent. Normalerweise habe ich eine Heidenangst, wenn es um hohe Wellen geht, aber diese Wellen sind irgendwie magisch und beruhigend, obwohl sie so kraftvoll und groß sind. Ihre Bedeutung kann ich noch nicht greifen. Sie faszinieren mich, scheinen irgendwas darzustellen, einen tiefen, ganz wichtigen Sinn zu haben. Ich sehe sie, ich höre sie, ich fühle sie auf subtile Art und sie geben mir ganz viel. Da ist eine Kraft, die unbeschreiblich ist, mächtig. Gänsehaut läuft mir hoch und runter. Die Wellen, sie scheinen mir diese Kraft zu geben, eine Power, die nur die Masse eines reißenden Flusses oder einer riesigen Welle haben kann. Nichts kann sie aufhalten, das Wasser findet immer seinen Weg. Es gibt nichts, was man ihm in den Weg stellen könnte, das das ganze aufhält. Das Wasser schießt einfach drum herum. Und wenn die Flut vorbei ist, dann scheint da erstmal Zerstörung zu sein, aber in Wahrheit sind Schätze freigespült, ist Platz für ganz viel Neues, wurde vieles gereinigt und bereinigt. Manches hält dieser Kraft auch stand, auch wenn es nicht viel ist. Das darf bleiben. Der Rest gehörte sowieso nicht zu mir und zu meinem Leben und kann gerne weg sein.

Nun habe ich das Bedürfnis in diesem inneren Bild in die Fluten zu springen, etwas, was ich mich im echten Leben niemals trauen würde, ins aufgewühlte Mee(h)r springen. Witzig! Das "h" hat sich gerade ganz unbewusst ins Meer geschlichen und ich muss feststellen, dass auch das irgendwie stimmt. Ich traue mich noch nicht, im echten Leben ins aufgewühlte, tosende, lebendige Mehr zu springen. Schon seit einigen Wochen geht es für mich darum, voller Vertrauen in das Leben zu springen.

Vor zwei Tagen wurde mir nochmal deutlich bewusst, was mich bislang abgehalten hat. Wieder war es ein inneres Bild, das half, für Klarheit zu sorgen. Das Leben liegt reich und großartig vor mir ausgebreitet, ich sehe den Weg, würde gerne loslaufen, den ersten Schritt machen, doch ich kann nicht. Ich kann mich einfach nicht bewegen, kann meine Füße nicht bewegen. Als ich dem ganzen nachgespürt habe, wurde es mir schlagartig klar: Tief in mir drin glaubte ich immer noch, dass mir das alles nicht zusteht. Das pralle Leben, die Fülle, die Leichtigkeit - es steht mir nicht zu. Wenn ich doch mal etwas Schönes erleben will, mir was gönnen will, mir etwas leiste, dann muss ich es mir ergaunern, das Leben darum betrügen.

Dieser Glaubenssatz wurde sehr in meiner Kindheit geprägt. Da habe ich so oft erlebt, dass das Leben genauso ist. Wir Kinder mussten immer viel mit helfen und es gab unzählige Situationen, in denen ich hätte arbeiten sollen, mir aber heimlich eine Auszeit genommen habe, z. B. sollte ich putzen, hab mir aber ein Buch genommen und unerlaubter Weise gelesen. Wenn ich dann meine Mama auf der Treppe hörte, dann flog das Buch in eine Ecke und ich tat ganz schnell so, als würde ich was tun. Ich musste mir damals die schönen Momente und den Genuss, die Leichtigkeit wirklich ergaunern und das Leben darum betrügen. Und auf diese Überzeugung bin ich wieder gestoßen, als ich da so vor meinem ausgebreiteten Leben stand und nicht loslaufen konnte. Mir wurde auch sehr schnell klar, dass das nicht nur meine Überzeugung ist, sondern sie wirkt generationsübergreifend und wurde schon zig mal vererbt. Ich hatte sofort das Bild meiner Oma vor mir, die es ihr Leben lang genau so machen musste. Alles Schöne, jeden Genuss musste sie sich ergaunern und stehlen, weil es eigentlich nicht erlaubt war.

Seither habe ich mein inneres Kind, das damals angefangen hat, das alles zu glauben, ganz oft liebevoll in den Arm genommen und ihm gesagt, dass ihm das Allerbeste zusteht, das Allerallerbeste und noch viel mehr. Es hat jeglichen Reichtum, jegliche Fülle und vor allem Leichtigkeit und Freude aber sowas von verdient. DAS ist das wahre Leben - FREUDE!!!

Wieder bin ich um einiges leichter und freier, wieder ein Stück näher am Sprung, am loslaufen. Und nun heute diese Kraft des Wassers, das nichts und niemand aufhalten kann. Wie Wasser immer seinen Weg findet, finde auch ich immer meinen Weg. Es geht gar nicht anders. Nichts und niemand kann mich aufhalten, in die Leichtigkeit, in die Fülle, in den Genuss, in die Freude zu gehen! NICHTS! Mein Weg liegt vor mir und ich werde ihn weitergehen. IMMER! Immer weiter und die Sonne scheint immer heller, ich werde immer leichter und immer mehr ich, immer mehr pure Freude! Ich nutze die Qualität des tosenden Wassers!

Ich liebe das klärende Wirken vom Schreiben!!! ♥

Herzensgrüße von mir
Anja

Foto: Anja Reiche

Dienstag, 2. August 2016

Ein Brief an das liebe Geld

Liebes Geld,

ich liebe dich! Wenn ich an dich und deine Energie denke, dann kribbelt es am ganzen Körper, Freude durchströmt mich und ich muss grinsen. Du bist einfach toll. Deine Energie ist so strahlend und schön, so hell und leicht und freudig. Ich lade dich in mein Leben ein. Diese Leichtigkeit und Freude will ich zusammen mit dir erleben.

Mir scheint es, als ob irgendetwas noch nicht ganz im Fluss ist. Da sind diese Gedanken, dass du immer weniger wirst in meinem Leben, obwohl ich genau weiß und fühle, dass es nicht so ist, sondern dass du im Überfluss für alle vorhanden bist. Irgendwie denke ich ganz oft, unbewusst, dass du irgendwann weg bist. Mein Herz sagt mir, dass das nicht die Wahrheit ist. So bist du nicht und so ist dein wahres Wesen nicht. Dein wahres Wesen ist Liebe und Fülle, Leichtigkeit und Freude, Strahlen und Leuchten. Dein wahres Wesen ist der stete Fluss. Du bist ständig in Bewegung und alles, was an mir vorbei, durch mich durch fließt, alles, was ich von deiner Energie weggebe, kommt sofort wieder nach. Wie das eben bei einem Fluss ist. Es gibt kein Ende von dir, du bist nicht irgendwann weg. Deine Quelle sprudelt ewig. So wie der Wasserkreislauf nie aufhört, so hört auch dein Kreislauf nie auf. Du bist immer. 

Ich spüre, dass du nur darauf wartest, dass ich dich endlich in mein Leben lasse. Du sitzt da und grinst und wartest voller Freude, mich endlich beglücken zu können. Was trennt uns? Nein nicht im wirklichen Sinne. Ich weiß, dass uns prinzipiell nichts trennt. Wir sind eins, aus dem gleichen Stoff gemacht. Deine Freude ist meine Freude und meine Freude ist deine Freude. Du willst tanzen, forderst mich zu einem herrlichen Reigen auf und ich sitze da noch, zögere, hadere, frage mich, ob ich das darf, einfach fröhlich und ausgelassen und leicht sein. Wo kommt diese Schwere her? Dies Leben ist ein Freudentanz, das ist wahr. Warum tanze ich nicht? Warum tanze ich nicht mit dir? Ich spüre die freudige Erregung, ich spüre, wie es sein könnte, wie es sich anfühlt mit dir zu tanzen, mit dir umherzuspringen und das Leben zu feiern, dich bei den Händen zu nehmen und mich der Ekstase hinzugeben, der Leichtigkeit, der Ausgelassenheit. Du bist durch und durch freudvoll und liebevoll und gütig. Das weiß ich und das fühle ich ganz deutlich. Du willst mein Leben bereichern, im wahrsten Sinne des Wortes, auch das spüre ich. Du wartest nur noch auf mein Einverständnis, darauf, dass ich diese Freude zulasse, die Leichtigkeit zulasse, das Leben feiere. Und wieder ist da ganz leise dieser Gedanke „Ich kann doch nicht einfach das Leben feiern. Ich muss mich doch ums Geldverdienen kümmern. Ich muss doch was tun!“ Aber so läuft das nicht. So bist du nicht. Genau dieses Feiern wird es sein, das dich in mein Leben einlädt. Genau diese Leichtigkeit und Ausgelassenheit, die pure Freude wird es sein, die dich am Ende anzieht, wie Motten das Licht. Du bist Freude und wenn ich auch diese Freude bin, dann wirst du bei mir sein können, in meinem Leben fließen können und mich bereichern können, weil wir dann die gleiche Schwingung haben. Nicht deine Abwesenheit hindert mich an der Freude, sondern die abwesende Freude hindert dich an daran in meinem Leben zu sein. So rum läuft das. 

Es wird wohl Zeit zu tanzen! 

Ich liebe dich und danke dir für dein Sein!

Deine Anja

Foto: pixabay.com