Sonntag, 19. März 2017

Wir sind machtvolle Schöpfer

Nun war es hier tatsächlich etwas länger ruhig. Mein Buch hatte mich verschluckt und nun hat es mich wieder ausgespuckt. ;) 

Ich bin immer noch etwas sprachlos, dass das jetzt alles so schnell und einfach ging und vor allem, dass sich das trotz der Wahnsinnsereignisse der letzten Wochen und Tage so normal anfühlt. 

Auf dieses Buch habe ich Jahre gewartet und nun liegt es vor mir und es ist einfach normal, weil es gar nicht anders hat kommen können. Ganz ehrlich, ich habe erwartet, dass ich in Tränen ausbreche, wenn ich das Buch das erste Mal in der Hand halte. Aber das ist nicht passiert. Stattdessen war ich einfach nur total zufrieden und da war dieses Gefühl der Bestätigung. Die Bestätigung dafür, dass wir nun mal Schöpfer sind und dass eine Vision, die so lange so kraftvoll und intensiv in einem existiert, sich einfach manifestieren MUSS. Mein inneres Wissen hat sich im Außen bestätigt. Mehr nicht. Unfassbar! Aber auch eigentlich gar nicht verwunderlich, denn wenn man etwas ganz tief weiß, einfach weiß, dann ist es ja auch gar nicht verwunderlich, wenn man es erlebt, oder?

Und dennoch: Erschaffen ist geil und faszinierend! Es ist faszinierend, dass das Leben tatsächlich so einfach ist. Und es ist faszinierend, dass wir diese Schöpferkraft tatsächlich besitzen, dass wir unser Leben immerzu selbst gestalten.

Ich möchte euch erzählen, wie das nun mit meinem Buch plötzlich so schnell ging.

Am 01.02.2017 habe ich in einer fantastischen Facebookgruppe einen Aufruf gestartet, ob sich nicht jemand findet, der aus all meinen Ideen und Texten ein Buch mit mir zaubert. Ein Buch, das schon über so viele Jahre als kräftige Vision in mir existiert hat. Irgendwie wollte ich es endlich auf die Welt bringen. Es haben sich so viele bereit erklärt, wirklich über das Buch ausgetauscht habe ich mich letztlich mit keinem. Denn nur wenige Tage später wusste ich plötzlich, was in dieses Buch gehört, damit es so magisch wird, wie ich es immer fühlte. Plötzlich wusste ich es einfach. Damit dieses Buch so leuchtet wie in meiner Vision, muss ich lediglich all die Blogartikel, die ich über meinen Weg zurück zu mir geschrieben habe, reinpacken. Niemals hätte ich gedacht, dass das der Inhalt sein würde. 

Ende Februar habe ich in derselben Gruppe die ersten Testleser gefunden und kurz darauf kamen die ersten Rückmeldungen, bei denen ich Rotz und Wasser geheult habe, weil das Buch tatsächlich die Wirkung zu haben scheint, die ich mir immer vorgestellt habe. Da habe ich wirklich geweint, weil es bis dahin manchmal überhaupt nicht danach aussah, dass es dieses Buch je geben wird und als die Rückmeldungen kamen, war es ja quasi schon zum Greifen nahe und all meine Hoffnungen und meine tiefsten Überzeugungen wurden mir bestätigt. Das war der Moment, in dem ich absolut erleichtert und dankbar war, in dem ich wusste, dass es nun tatsächlich was wird mit dem Buch und mit dieser Vision. 

Letztes Wochenende ging dann tatsächlich über Amazon die Ebook-Version online, kurz darauf kamen die ersten Fünf-Sterne-Bewertungen und seit gestern halte ich die gedruckte Taschenbuchversion in der Hand. Ist das nicht verrückt? 

So viele Jahre habe ich gewartet und geglaubt, hatte "nur" diese Vision, dieses innere Wissen, sonst nichts. So oft sah es so aus, als würde ich dieses Ziel nie erreichen. So oft war ich gefühlt ganz weit weg davon. Und nun liegt meine Schöpfung vor mir. Meine Vision ist Realität geworden, hat sich manifestiert und letztlich so leise und normal.

Ich war in der Lage, alles selbst zu machen, ganz einfach. Das Cover, das Setzen der Seiten, all die Texte, die in jedem Moment aus meinem Innersten kamen, das Verlegen, das Veröffentlichen. Ich glaube, wenn etwas wirklich für dich dran ist, dann wird es funktionieren. Du hast alles dafür mitgebracht und wirst zur richtigen Zeit die richtige Hilfe finden, wenn du welche brauchst.

So geht erschaffen wirklich. Unser inneres Wissen erschafft Realität. Alles, was ihr für eure größten und tiefsten Visionen braucht, tragt ihr in euch und der Weg dahin ist auch schon angelegt. Ihr hättet diese Visionen nicht, wenn es nicht auch den Weg dahin gäbe. Das Leben verschwendet nichts. Vertraut eurem Gefühl! Vertraut euren Visionen! Vertraut euch selbst und eurer Schöpferkraft. Es mag nicht von heute auf morgen gehen, aber zur richtigen Zeit, werden diese Visionen Wirklichkeit.

Ich sende euch bewegte Herzensgrüße und danke euch allen für euer Sein, für eure Hilfe und für eure wunderbaren Wesen!

Anja

PS: Hier der Link zu meinem Buch: Zurück zu mir - Aus dem Schatten ins Licht

Pure Schöpfung
Foto: Anja Reiche

Donnerstag, 2. März 2017

Die Rückkehr des Wolfes

Wieder habe ich zu schamanischen Trommeln getanzt, wieder hat sich Wunderbares gezeigt. Nach nur wenigen heftigen Bewegungen, mit denen ich nochmal ganz viel Wut entlassen habe, nach heftigen Bewegungen, die gereinigt haben, war er da, der Wolf, kam auf mich zu, freudig und liebevoll, rieb sich an mir, ließ sich streicheln. Tränen des Erkennens traten mir in die Augen, ein alter Freund ist heimgekehrt. Ich ging auf die Knie und Botschaften überrannten mich förmlich.

  • Er kann Zähne zeigen und knurren, wenn es angebracht ist. Diese Qualität gestehe ich mir immer mehr zu, immer noch mehr und noch mehr, weil ich es mir wert bin.
  • Er ist ein treuer Begleiter, mein treuer Begleiter und wunderbarer Freund.
  • Er ist ein Anführer, für das Rudel wie für mich.
  • Er hat diese tiefe Weisheit, uraltes Wissen, die Verbindung zur Anderswelt, zur Mondkraft. Er macht mir meine Verbindung dazu noch mehr bewusst.
  • Er nutzt die Natur und seinen Instinkt. So funktioniert es für mich gleichermaßen.
  • Er lebt in einer starken Gemeinschaft und steht für diese ein.
  • Ich unterwerfe mich ihm und er unterwirft sich mir. Das ist für mich gleichbedeutend mit "Ich unterwerfe mich dem Leben und dann unterwirft es sich mir, liegt mir zu Füßen und versorgt mich."
  • Sein Heulen, sein Ruf, lässt ihn Artgenossen finden, mit ihnen in Verbindung stehen. So findet er seine Familie und hält Kontakt. Einer weiß um den anderen, auch wenn man räumlich getrennt ist. Die Verbindung besteht. Für mich ist das sinnbildlich für meine Seelenfamilie. Durch meinen Ruf finde ich sie, finde immer mehr Mitglieder und fühle die Verbundenheit tief in meinem Inneren, auch wenn wir weit voneinander entfernt sind.

Nach all diesen Erkenntnissen, die mir der Wolf gebracht hat, habe ich getanzt und tue es innerlich noch.

Ich tanze das ICH BIN. Ich feiere das ICH BIN. Ich feiere mich und mein Schöpferdasein, mich und meine Kraft.

Nach diesem Erlebnis habe ich wie immer im Netz nach dem Krafttier Wolf gesucht und folgenden Auszug gefunden, der mich tief bewegt hat:

"Als Wächter zu den verborgenen Welten, möchte er Dir seine Unterstützung und Führung anbieten. Als Einzelgänger oder Rudeltier ist er der Aufzeiger, dass jede Heilung aus Dir heraus geschehen darf, und es sich vorrangig aus allen Abhängigkeiten, die einen krank machen und schwächen können, zu befreien gilt. Wenn Du es schaffst, Dich aus den negativen Einflüssen der Vergangenheit zu befreien, dann ist er als Lehrer an Deiner Seite, um Dich in Deine eigene Blüte und Fülle zu führen." (Quelle: https://www.wirkendekraft.at/Krafttier_Wolf/)

Es geht tatsächlich gerade darum, mich noch mehr aus der Vergangenheit zu befreien. Es geht darum, jetzt zu erblühen und tief zu verstehen, dass ich schon immer diese Kraft war und immer sein werde, dass diese Kraft durch nichts und niemanden aufgehalten werden kann, wenn ich es nicht zulasse. Ich schenke mich der Welt und kehre zurück zu meinem ursprünglichen Wesen, zu meinem ICH BIN, das ich eigentlich schon immer war, es nur vergessen hatte. Alles, was dieses ICH BIN nicht ist, fällt von mir ab, kann sich nicht mehr halten, geht einfach, löst sich in Leichtigkeit, weil es nicht ich ist, weil es das nie war. Es ist ein sanfter Übergang, eine sanfte Rückkehr, die mit einer großen Selbstverständlichkeit passiert, mit tiefer Liebe und Demut.

Das ICH BIN fließt in jede Zelle. Dieses ICH BIN heilt jede Krankheit, weil Krankheit nur ein Ausdruck davon ist, dass ich gerade irgendwo nicht dieses ICH BIN bin. Dieses ICH BIN ist die Lebenskraft, die uns antreibt, unser eigentliches Wesen.

Der Wolf ist zurückgekehrt, endlich nehme ich ihn wieder wahr. Ein alter Freund ist heimgekehrt. Wir kennen uns schon so lange. Und da sehe ich mich stehen, Schamanin der Seelen, Kriegerin des Lichts, Wegbereiter, Heilerin der Herzen, Bringer von Erinnerung an dein wahres Sein. Da stehe ich stolz, stark, kraftvoll, mutig, getragen von Mutter Erde, verbunden mit dem All-Bewusstsein Vater Gott, den Wolf endlich wieder an meiner Seite, heimgekehrt.


Lassen wir uns von seinen Qualitäten leiten.
Foto: pixabay

Mittwoch, 1. März 2017

Ich bin neu

Da ist etwas neu. Ganz neu, anders. Dieses Neue ist unfassbar groß. Ich will versuchen, es in Worte zu fassen.

ICH bin neu. Es ist ein Durchbrechen, Aufbrechen, ans Licht kommen, mich weiten, wie ein Krokus, der jetzt aus der Dunkelheit endlich nach oben kommt und seine Blüte entfaltet. Ich bin größer, weiter, stärker, noch mehr in meiner Kraft. Mir meiner Kraft so extrem bewusst. Ja, ICH bin neu. Ganz neu und doch wieder nicht. Wenn du weißt, was ich meine. Wir werden gerade in uns hineingeboren. Es ist ein sich zeigen, sich sonnen, sich entfalten und gleichzeitig ist da eine neue Zentriertheit. Ich bin zentriert und dehne mich gleichzeitig aus. Der Hammer... ein ständiges Werden. Ausdehnen und wieder bei sich ankommen, das irgendwie gleichzeitig passiert, wie ein Pulsieren. Ich bin mir meines wahren Wesens so gewahr wie nie zuvor, bin mir meines schöpfenden, erschaffenden Bewusstseins total bewusst. Schönes Wortspiel... 😉

Es ist eine Art neues Selbst-Bewusstsein. Die Schöpferkraft pulsiert in mir. Ich fühle mich wie ein Magier, ein Zauberer, der ständig und immerzu neue Dinge entstehen und wieder verschwinden lässt und wieder etwas Neues herbei zaubert. Es ist pure Magie und ich bin diese Magie.

Und da schreibe ich und schreibe ich und die Worte sind so passend und doch nicht ausreichend für das, was ich fühle. Worte werden immer ungenügender. Ich hoffe, du kannst fühlen, was ich meine. Ich hoffe, diese Magie kommt bei dir an.

Zeigen wir uns, brechen wir durch und auf.
Foto: Anja Reiche