Dienstag, 3. Oktober 2017

Ich schöpfe aus den Vollen

Ich bin gerade überwältigt, total überwältigt von der Großartigkeit dieses Lebens, von der Fülle an Möglichkeiten, von der Fülle an sich, der inneren und auch der materiellen. Und genau diese Fülle haut mich gerade total um, begeistert mich, macht mich euphorisch und hibbelig und kribbelig und ich strahle wie ein kleines Kind an Weihnachten, nur dass zur Zeit irgendwie jeden Tag Weihnachten ist. Wisst ihr wie lange ich mich nach genau dieser Fülle gesehnt habe? Gedankenlos Geld ausgeben, einfach impulsiv, frei vom Verstand, aus purer Freude heraus. Großzügig sein, unerwartet Geschenke machen, anderen und aber auch mir selbst.

Genauso wie ich gerade das Leben erlebe, habe ich es mir immer erhofft. Genauso einfach, dachte ich immer, muss es doch sein und doch hat es sich mir so lange anders dargestellt. Manchmal hab ich befürchtet, dass ich einem Wunschtraum erliege, dass ich mir da ein Luftschloss baue, das irgendwann platzt wie eine Seifenblase und ich hart auf dem Boden der Tatsachen aufschlage. Und dennoch blieb da dieses innere Wissen, dieses Hoffen, diese Sehnsucht nach anderen Erfahrungen, nach Leichtigkeit im Umgang mit Geld, nach Gedankenlosigkeit in Sachen Fülle.

Jahrelang hatte ich weiß Gott genug Geld und immer das Gefühl, dass es nicht reicht. Dann hatte ich wirklich kein Geld mehr. Wirklich nichts mehr. Keine Ersparnisse und das Konto im Minus. Da wusste ich, wie es ist, wirklich kein Geld mehr zu haben. Ich durfte erfahren, dass es gar nicht wichtig ist, Geld zu haben, dass es immer irgendwie geht, dass Fülle nicht von Geld abhängt. Ich hab die Schätze in mir entdeckt, den Reichtum, der schon immer da war, den ich aber so lange nicht sehen konnte und immer im Außen gesucht habe.

Umso mehr ich meinen Reichtum gefühlt habe, die Fülle, die ich dennoch in meinem Leben hatte, auch wenn das Geld, das Haus und der Besitz, den ich mitnutzen konnte, nicht mir gehörte, umso reicher fühlte ich mich. Er war ja trotzdem da, der Reichtum. Letztlich ist es egal, ob "mein" oder "dein". Ich trenne da nicht mehr, habe gelernt Geschenke anzunehmen, Geld anzunehmen, um Hilfe zu bitten, mich tragen zu lassen. Wer sagt, dass es nicht aus so sein darf? Es ist ok, kein Geld zu haben. Das darf sein. Wir dürfen es uns erlauben.

Aus dieser inneren Fülle entstand am Ende auch äußere. Ich schöpfe gerade aus den Vollen. Ich habe gelernt wieder mit Geld zu spielen, wieder von Herzen zu schenken, Trinkgeld zu geben, einfach die Großzügigkeit zu leben, die ich tatsächlich bin. DAS bin ich wirklich. DAS ist mein wahres Wesen. Ich BIN die Fülle.

Ein absoluter Durchbruch war das Sommerfest in Arco von Stefan Hiene. Dort diese Großzügigkeit der anderen zu erleben, hat mich so dermaßen mitgerissen, dass ich gar nicht anders konnte, als selbst großzügig zu sein. Das hat mir so Spaß gemacht, dass ich seither nicht mehr damit aufgehört habe. Diese Freude lasse ich mir niemals mehr nehmen. Und plötzlich, ganz einfach, habe ich die Fülle verstanden und das Urprinzip von Geld.

Umso mehr ich aus purer Freude und tiefstem Herzen ausgebe, umso mehr kommt wieder zu mir. Das ist keine bloße Theorie. Genau das erlebe ich gerade. Es ist tatsächlich so wie ich es mir immer ausgemalt habe, wie ich es gefühlt habe, dieses Leben. Genauso ist es angelegt. Genauso geht dieser Fluss, der Überfluss. Durch das Ausgeben mit Freude entsteht ein Sog, der neue Fülle anzieht, damit ich noch mehr ausgeben kann, damit ich noch mehr Freude haben kann. Geben aus einem absoluten Gefühl der Fülle heraus ist einfach magisch und kraftvoll! Und soooo einfach... Eigentlich ist es ganz einfach. Das zu begreifen, hat ein paar Jahre gedauert...

In der ganzen Zeit, in der ich selbst kein Geld hatte und dieses Prinzip noch nicht so richtig verstanden hatte, noch dabei war, alten Gedankenmüll diesbezüglich zu entsorgen und nach meiner Wahrheit gesucht habe, habe ich so viel Unterstützung und Hilfe erfahren. Wolfgang, mein Liebling, mein Engel auf Erden, du bist die Ausgeburt an Großzügigkeit. Du bist und bleibst dahingehend ein Riesenvorbild für mich. Ich danke dir soooo sehr, dass du mir all diese Erfahrungen ermöglicht hast, dass du mich getragen hast, als selbst nicht gehen konnte. Auch du hast mich erinnert, wer ich bezüglich Fülle wirklich sein möchte. Ich danke dir von Herzen!!! Diese Großzügigkeit, die mir zuteil wurde, gebe ich heute weiter und beschenke Menschen, die noch auf dem Weg sind. Und soll ich euch was sagen? Es ist pure Freude!!!!!!!


So, das wollte ich unbedingt mit euch teilen. Ich wünsche euch Überfluss und Fülle in allen Bereichen, im Innen wie im Außen. Ich wünsche euch ein freudvolles Spiel mit Geld und Leichtigkeit!

Ich sende euch reiche Herzensgrüße
Anja

Kommentare:

  1. Oh Anja <3 soo schön <3
    Geld ist bei mir eigentlich noch ein riesen Thema, aber es ist mir (fast) egal... ich verschenk es trotzdem, in meinen kleinen Möglichkeiten und ich fühl mich soo reich, obwohl ich weniger Geld habe als in der Zeit vorher... verrückt oder !? Love You <3

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    1. Sieblina, großartig!!!! Ja, das ist verrückt und eigentlich auch ganz normal!!! Fülle ist sooo vielseitig und immer möglich. Wirklich immer... ♥

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